BUNDliteratur

Kommentierte Literaturübersicht naturwissenschaftlicher Abhandlungen zum Stadtgebiet von
Mülheim an der Ruhr

(Begonnen am 27. Dezember 2001, Stand: Samstag, 28. April 2012 14:55, bisher weit über 475 Arbeiten bibliographiert und mit zum Teil sehr persönlichen Kurzkommentaren versehen)
Wenn Sie aus dieser Liste etwas für Ihre Arbeit verwenden, wären wir für einen entsprechenden Hinweis zum Fundort dankbar. Noch eins:
»Informationsinzucht: mögliche Folge der Überfütterung mit Fachliteratur, die durch Literaturhinweise zu einer Kettenreaktion des "weiterführenden" Lesens verleitet und die Zeit für eigenes Denken und Handeln im ungünstigsten Fall bis auf den Faktor Null reduziert; stark verbreitetes Leiden, auch unter Umweltschützern« (nach Benjes, Feldhecken)

von Thorald vom Berg & Dr. Peter Keil

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Dies ist unser Versuch, die für den Natur- und Umweltschutz wichtige Literatur für das Stadtgebiet vom Mülheim an der Ruhr zusammenzustellen. In dieser Zusammenstellung für das Internet können Sie über die Suchfunktion des Browsers schnell alle gewünschten Worte (Autoren, Stichworte, Jahrszahlen) suchen lassen und finden die zutreffenden Einträge. Meist aber sind ja Titel und Autor noch gar nicht bekannt, daher haben wird grobe Unterteilungen gemacht, in denen schnell in dem gewünschtem Gebiet gesucht werden kann. Für ein leichteres Navigieren in der Datenflut sind zwischen jeder Rubrik Sprungmarken in der Gliederung gesetzt, Sie kommen immer wieder leicht mit einem Mausklick zur Gliederung oder zu BUNDnatur zurück. Über die Zuordnung der einzelnen Beiträge zu den Gliederungspunkten mag man streiten, wir wollten aber unnötige Doppeleinträge vermeiden.
Diese Übersicht wird laufend aktualisiert.
Wir haben zwei Unterkategorien (grau und rot) gebildet, um die schwer zugänglichen oder überhaupt nicht veröffentlichten Arbeiten zu kennzeichnen. Diese sind in der Regel auch nicht in den umliegenden Bibliotheken oder über die Fernleihe beziehbar. Ein Teil kann beim BUND Mülheim eingesehen werden. Die Mülheimer Jahrbücher befinden sich vollständig in der Stadtbücherei, die Decheniana ist dort bis in die 80er Jahre vertreten, die neueren Jahrgänge stehen jetzt in der BSWR Verfügung. Was wir beim RVR (früher KVR) in  Essen gefunden haben, ist mit der dort verfügbaren Standortnummer angegeben. Anfragen zu besonderen Titeln beantworten wir gern, wir sind über BUNDleute leicht erreichbar.
Bei den Mülheimer Jahrbüchern sind Angaben über Herausgeber und Ort in den 30er bis 50er Jahren nicht ganz einfach zu ermitteln. Hilfreich dazu war die Arbeit von Kurt Unbehau (1967). Also: Von 1934-36 sind 4 Hefte der Mülheimer Heimatblätter 
erschienen, herausgegeben durch die Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde, G. Kirchberg. 1940 gibt Oberbürgermeister Hasenjäger den Heimatkalender für den Stadtkreis Mülheim a.d. Ruhr heraus, der ab 1941 Heimatkalender Mülheim an der Ruhr heißt und bis 1942 dreimal erscheint. Der 4. Jahrgang (1943) verbrennt in der Duisburger Druckerei. 1944 gibt es noch einen Kriegsheimatkalender für 'Ruhr und Niederrhein'. Am 12.01.1947 erfolgte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Heimatkundlichen Vereine in Mülheim (Mitglieder: Bund der Vertriebenen, Geschichtsverein, Gesellschaft für Natur und Heimatkunde, Mölmscher Kringk, Bürgergesellschaft Mausefalle, Sauerländischer Gebirgsverein). Den Heimatkalender Mülheim a. d. Ruhr 1949 gibt die Arbeitsgemeinschaft der Heimatkundlichen Vereine von Mülheim a.d. Ruhr heraus. Die Arbeitsgemeinschaft mußte dann das Projekt aus Geldmangel abgeben. Seit 1955 steht die Stadtverwaltung bzw. der Verkehrsverein von Mülheim an der Ruhr als Herausgeber fest. Vor 1949(1950) als Mülheimer Heimatkalender zitiert, sind 4 Ausgaben erschienen, danach bis 1955 als "Mülheimer Jahrbuch" in der Redaktion von H. Rühl (1949), R. op ten Hövel (1950-1954), ab 1955 unter den Titel "Mülheim an der Ruhr. Jahrbuch" in der Redaktion H. Ranzenberger (1955-1966) und H.-J. Wolter (1967-1973), danach von Karl »Charly« Tempelhof.  Seit einigen Jahren betreuen Walter Schernstein und Ursula Deckert (beide Stadtverwaltung Mülheim) das Jahrbuch. 2011 haben wir uns entschlossen, alle von uns erwähnten Artikel aus den Mülheimer Jahrbüchern hier auch als pdf-Datei zugänglich zu machen. Das kann etwas dauern, aber es kommt. Zur Geschichte des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr im Spiegel der lokalen Literatur hier später einmal mehr.
Für Korrekturen, Ergänzungen und Kritik und Anregungen sind wir stets dankbar. Schon jetzt gilt unser besonderer Dank Elke Brandt aus Mülheim an der Ruhr (NABU Ruhr) für ihre wertvollen Ergänzungen und Hinweise. Wir sind uns bewußt, daß eine Internetseite mit drei verschiedenen Schriftfarben so ziemlich das Letzte ist, was die Webdesigner einem so raten, es hat aber hier (und nur hier!) seine Vorteile.
Wir zitieren nach einer erweiterten Form der "Schriftenreihe Bundesamt für Naturschutz" wie folgt:
AUTORENNAME, AUTORENVORNAME [Zusatz] (Jahr): Titel. Ort (Verlag) Seitenzahl S.
Unsere Erweiterung bezieht sich auf den Vornamen, den wir wenn möglich vollständig angeben. Teileinträge werden entsprechend  zitiert, in einigen Fällen war die zusätzliche Angabe von Nebeneinträgen sinnvoll, um die eigentlichen Autoren wichtiger Arbeiten  benennen zu können.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den BUND Mülheim an der Ruhr kreisgruppe (at) bund-muelheim.de unter Angabe ihrer Adresse, Telephonnummer etc., wir bemühen uns um Hilfe.

Unsere Kurzkommentare sind am Ende des Eintrags grün herausgehoben. Dies sind unsere sehr persönlichen Wertungen und sollen keinesfalls von der Lektüre des einen oder anderen Titels abschrecken, im Gegenteil!
"graue Literatur" sind Diplomarbeiten, Hausarbeiten, Gutachten, unpublizierte Manuskripte, schwer zu bekommen
rot sind wichtige, aber sehr schwer zugängliche, besonders alte Veröffentlichungen 

Gliederung

Flora (Höhere Pflanzen) / Vegetation

Flechten und Moose

Naturschutz / Umweltschutz

Geographie / Naturkunde

Fauna

Geologie / Geomorphologie

Gewässer

Landwirtschaft und Wald

Klima

Boden

Sonstiges

Flora (Höhere Pflanzen)/Vegetation

ADOLPHI, KLAUS; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SUMSER, HUBERT (2004): Kurze Notizen zu Vorkommen der Mohngewächse Macleaya spec., Meconopsis cambrica und Papaver altlanticum [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 29-37 S.
Enthält Hinweise auf Verwilderungen von Federmohn (Maleaya spec.) und dem gelben Scheinmohn (Meconopsis cambrica) in Mülheim an der Ruhr.

ALMERS, LÜDER; BAUM, ANGELIKA; BAUM, HEINZ; JANSEN, HANS; LUWE, MICHAEL; SINGER, RUDOLF; THIELE, GÜNTER; WENKER, DIETER; WESTPHAL, GÜNTER et al. [Red.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.] (Selbstverlag) 335 S. NE zu: Arbeitskreis Heimischer Orchideen Nordrhein-Westfalen des BUND-NW e.V. (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens
Siehe nächsten Eintrag.

ARBEITSKREIS HEIMISCHER ORCHIDEEN NORDRHEIN-WESTFALEN DES BUND-NW E.V. [Hrsg.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.] (Selbstverlag) 335 S.
Sehr gut aufbereitete Abhandlung über diese Pflanzen, alle Daten für Mülheim an der Ruhr und Umgebung, Punktkarten der Verbreitung, ausführliches Literaturverzeichnis und schöne Abbildungen! Wer es kaufen möchte: ISBN 3-00-008254-9.

ASCHAN, GUIDO; HASENMÜLLER, LEILA & PFANZ, HARDY (2005): Ökologie und Verbreitung von Senecio inaequidens DC. im Ruhrgebiet - Geobot. Kolloq. 19 (Frankfurt am Main): 25-34
Interessanter Beitrag zum Neuankömmling aus Südafrika zu den im Titel des Aufsatzes behandelten Themen. Allerdings ohne direkten Bezug zum Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr, wo die Art ja auch schon seit mindestens 1990 siedelt - Essen ist halt weit weg - und wie sagt man so schön: "gut, dass wir darüber gesprochen haben". Die Rekonstruktion der Ausbreitung im westlichen Ruhrgebiet scheint nach dieser Darstellung ohnehin etwas lückenhaft, siehe z.B. bei Düll und Kutzelnigg (1987), oder bei Dettmar (1992), die bis Ende der 1980er Jahre die Besiedlung dieses Teilbereiches des Ruhrgebietes bereits gut dokumentieren.

BIRKEN, SIEGMAR; GRENZHEUSER, WINFRIED; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & BERG, THORALD VOM (2002): Chaenorhinum origanifolium (L.) FOURR. in Nordrhein-Westfalen [= Floristische Rundbriefe. Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik 36(1/2)]. - Dülmen (Europäischer Universitätsverlag) 79-81 S.
Erste Meldung des Fundorts für Mülheim an der Ruhr des verwilderten oder verschleppten "Majoranblättrigen Löwenmäulchens". Mit Abbildung (diese aber grottenschlecht, wofür Herausgeber oder Autoren gar nichts können, nur der neue Verlag), Hinweise zu guten Abbildungen im Internet sind angegeben, oder hieraus Mülheim an der Ruhr: draufklicken, mit Browser wieder zurück in den Text. Anmerkung 2005, 2006: die Pflanze ist immer noch in den Ritzen vorhanden. 2008: wegen dringend notwendiger Renovierung der Terrasse ist das Vorkommen leider erloschen.

Chaenorhinum origanifolium 2001 Erstfund in MH Saarn (c) vb

BÖNINGER, THEODOR CONRAD (1790):  De Vegetabilibus Venenatis et Speciatim de Plantis Venenatis Agri Duisburgensis.- Dissertation Universität Duisburg (Typis Vid. Benthonianae). 133 p.
Älteste uns bekannte floristische Abhandlung über den Duisburg-Mülheimer Raum. Beschreibt die um Duisburg vorkommenden Giftpflanzen. Wir bemühen uns (Oktober 2002) um ein antiquarisches Exemplar des Originals aus einem Antiquariat in  Barcelona! Kommen wir daran oder gelingt es, eine Kopie zu erhalten,  verteilen wir diese gerne weiter. Das Stadtarchiv der Stadt Mülheim an der Ruhr hatte kein Interesse! - (Ende November 2002) Ein befreundeter Botaniker war schneller als wir, aber wir haben eine gute Kopie. Wie kommt so eine "exotische" Arbeit nach Barcelona [Habent sua fata libellii!].

BONTE, LOUIS & SCHEUERMANN, RICHARD (1937): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1930-1934). - Decheniana 94. Bonn (Henry & Cohen). 107-142 S.
Akribische Aufzählung von Nachweisen sogenannter "Adventiv-Arten" also Pflanzen, die nicht zur ursprünglichen Flora des Ruhrgebietes gehörten, sondern erst durch den Menschen, meist unabsichtlich eingeführt oder eingeschleppt worden sind.  Im Zeitraum von 1909 bis 1942 sammelten Bonte und Scheuermann über 1000 solcher Pflanzenfunde und veröffentlichen die Ergebnisse in zahlreichen, zumeist kleineren Publikationen. Für das Mülheimer Stadtgebiet insofern von Bedeutung, da die Herren auch die Güterbahnhöfe Broich und Saarn gründlich untersucht haben.

BONTE, LOUIS (1916): Beiträge zur Adventivflora des Niederrheins (1909-1912). - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1916(D): 22-41 S.

BONTE, LOUIS (1930): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1913-1927). - Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 141-255 S.

BREUER, CLAUDIA (1988): Entwicklungs- und Pflegeplanung ‚Bissingheimer Wäldchen’. Erläuterungsbericht. – Dipl.-Arbeit, Univ. Essen, unveröffentl., 83 S. u. Anhang.
Neben dem NSG Bissingheimer Wäldchen, welches auf Duisburger Stadtgebiet liegt, wurden auch randliche Waldflächen auf Mülheimer Seite mit bearbeitet. Interessanter Beitrag zur Entwicklung von Feucht- und Nasswäldern im Duisburg-Mülheimer Wald (siehe auch Fuchs 2003).

BURCKHARDT, HANNS (1953): Von Mülheims Pflanzenwelt I. Teil Überblick [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 87-89 S.
Beginn einer langen Veröffentlichungstätigkeit des Autors zum Naturschutz. Teil II. im folgenden Jahrgang. Hier auch eine Abbildung der Moorpflanzen: Preißelbeere (sic), Moosbeere, Lungenenzian, Wald-Läusekraut, Glockenheide. Lustig die Bemerkungen zu den angeblich ursprünglichen Waldbaumarten (Birke und Kiefer) und was der Forstmann heute (1953) so pflanzt (Roteiche und Weymuthskiefer).

BURCKHARDT, HANNS (1954): Von Mülheims Pflanzenwelt II. Teil Auf Entdeckungspfaden im Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 67-69 S.

BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal unter »Beschuss« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben zu Anpflanzungen von »Exoten«. Klärt einige Geschichtsklitterungen aus dem Aufsatz von Erich Schulzke von 1940. Siehe unter Sonstiges

BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962.

BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil Ein botanischer Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch!

BURCKHARDT, HANNS (1965): Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 38-68 S.
Die darin enthaltenen wichtigen Beiträge von Fritz Pade (Vögel) und Rudolf Frerking (Insekten) sind im Titel und im Inhaltsverzeichnis leider verschwiegen und werden daher leicht übersehen, siehe diese  unter Fauna, wir haben sie dort alle als eigenständige Beiträge bibliographiert!  p.45.
die Karte kann man nicht verstehen, wenn das eingeklebte Deckblatt = Vegetationskarte fehlt, wie z.B. beim Exemplar in der Stadtbücherei.

BURCKHARDT; HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [=Mülheimer Jahrbuch22 (1967)]  Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.

BURCKHARDT; HANNS (1968): Der Mülheimer - Duisburger Wald. Böden und Vegetation. [ =Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 4] Schwelm  (Selbstverlag der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege im Bereich der Landesbaubehörde Ruhr) 68-94 S.
Ist das nicht ein schöner Name für einen Verlag? Daran ist abzulesen, wo der Naturschutz Ende der 60er angesiedelt war, dementsprechend waren seine »Erfolge«.

BURCKHARDT; HANNS (1973): Wandel der Landschaft und Flora von Duisburg und Umgebung seit 1800. [=Duisburger Forschungen 18]  Walter Braun, Duisburg. 115 S.
Erster Versuch einer Beschreibung der Veränderung der Landschaft, insbesondere aus floristisch-vegetationskundlicher Sicht, die floristischen Details stammen wohl größtenteils von Jürgen Pieper. Burckhardts Stärke lag eher in der Pilzkunde, aus den 70er Jahren gibt es einige Bestimmungs(Bilder)bücher von ihm zu diesem Thema, zusammen mit seiner Frau Maria Burckhardt. Andererseits gibt es zu Pilzen in Mülheim an der Ruhr überhaupt nichts Spezielles von Burckhardt.

BURCKHARDT, HANNS (1976): Seltene Pflanzen in Mülheim an der Ruhr und Umgebung - einst und heute. [= Mülheimer Jahrbuch 30 (1975) Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 73-84 S.
Zweitverwertung  der Schrift »Wandel der Landschaft ...«.

DIERKES, ANN-HELLEN (2004): Untersuchungen zur Populationsökologie, Soziologie und lokaler Verbreitung von ausgewählten Neophyten im Ruhrgebiet. – Seminararbeit. Lehrstuhl für spezielle Botanik, AG Geobotanik, Ruhr-Universität Bochum. 41 S.
Behandelt insbesondere die Taxa Ailanthus altissima, Apera interrupta, Centaurea diffusa, Dittrichia graveolens und Senecio inaequidens mit zahlreichen Funddaten, Daten zum Wuchsort, Vegetationsaufnahmen etc. aus dem Vereinsgebiet der BSWR. Für Mülheim ist insbesondere der Hinweis auf das Vorkommen der extrem seltenen Centaurea diffusa (Sparrige Flockenblume) im MH-Hafen von Interesse.

DIERKES, ANN-HELLEN (2006): Vorkommen und Ausbreitungstendenzen von Ergasiophygophyten im Verhältnis zur Gesamtflora unterschiedlicher Quartiertypen im Ruhrgebiet. – Bochum (Diplomarbeit, Ruhruniversität AG Geobotanik) 108 S., u. Anhang
Für das Stadtgebiet von Mülheim wurde die Gartenstadt „Heimaterde“ bearbeitet. Interessanter Überblick über verwilderte Zier- und Nutzpflanzen mit einigen Neufunden für das Ruhrgebiet und sogar für Deutschland (für Adiantum raddianum, siehe Dierkes, A.-H., Sarazin, A., Fuchs, R., Loos, G.H. & Keil, P. (2005/2006) Ein Vorkommen von Adiantum raddianum C. Presl (Adiantaceae) in Essen (Nordrhein-Westfalen). – Floristische Rundbriefe (Bochum) 39: 45-49)

DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1980): Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung, nebst Angabe der Standortansprüche, Herkunft, Einbürgerungsweise und Gefährdung für alle im weiteren Raum um Duisburg seit 1800 beobachteten Gefäßpflanzen. 1. Aufl. -  Opladen, Westdeutscher Verlag. 326 S. [=Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen Nr. 2910, Fachgruppe Physik, Chemie, Biologie]
Nach der Arbeit von Jürgen Pieper hat die Universität Duisburg hier den Grundstein für die umfassende Bearbeitung der Flora von Mülheim und der (weiteren) Umgebung gelegt. Aber schon 5 Jahre später war eine Neuauflage erforderlich, diesmal im kleinen Verlag von Düll selbst.

DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1987): Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung. 2. Aufl. - IDH-Verlag, Rheuth. 378 S. [1. Aufl. 1980, Opladen, Westdeutscher Verlag = Forschungsberichte d. Landes NRW, Nr. 2910]
Die zweite, sehr gründliche Inventarisierung der Flora des westlichen Ruhrgebiets und angrenzende Städte auf der Ebene einer Rasterkartierung mit Auswertung von historischen Daten aus der botanischen Literatur. Bildet eine der wesentlichen Grundlagen und setzt den Standard für spätere floristische Arbeiten im Ruhrgebiet. Erste Ergänzungen in den Floristischen Rundbriefen durch KUTZELNIGG, HERFRIED (1988) siehe dort.

FUCHS, RENATE (2003): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Duisburg-Mülheimer Wald unter besonderer Berücksichtigung der Moor-, Bruch- und Auwälder. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 179 S.
Städteübergreifende Bearbeitung des Duisburg Mülheimer Waldes unter Einschluß der Mossflora. Behandelt auch das neue Vorkommen von Lysichiton americanus.

FUCHS, RENATE; KUTZELNIGG, HERFRIED; FEIGE, GUIDO-BENNO & KEIL, PETER (2003): Verwilderte Vorkommen von Lysichiton americanus HULTÈN & H. ST. JOHN (Araceae) in Duisburg und Mülheim an der Ruhr. - Tuexenia. N.S. 23: 373-379.
Bericht über eine neue Art, die wohl im Begriff ist, sich in naturnahen Auenwäldern einzubürgern (in einem Zufluß zum Wambach in Saarn), auch bei uns. Mehr dazu auf der Seite der BSWR.

FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2004): Onoclea sensibilis L. - der Perlfarn im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) -Flor.-Rundbr. (Bochum) 37 (1/2): 103-107.
Zwar nicht mehr exakt auf Mülheimer Stadtgebiet, aber auf Grund der "Grenznähe" (der Fundort befindet sich nur wenige hundert Meter von der Wolfsburg entfernt am Weißbach) noch für unsere Flora relevant. Da es von  Farnpflanzen nur selten etablierte Neophytenbestände zu verzeichnen gibt, stellt dieses Vorkommen eine Besonderheit dar.

Fuchs, Renate (2005): Erlen- und Birkenbruchwald-Gesellschaften im Ruhrgebiet. – Tuexenia 25: 83-92 S., 1 Tab. in der Anlage
Umfangreiche Darstellung der im Titel genannten  Waldgesellschaften im Bereich des Duisburg-Mülheimer Waldes mit Hinweisen zum Erhaltungszustand, Entwicklungspotenzial und zur pflanzengeographischen Bedeutung. Ergänzend dazu die Arbeit von Breuer 1988.

Fuchs, Renate; Hetzel, Ingo; Loos, Götz Heinrich & Keil, Peter (2006): Verwilderte Zier- und Nutzgehölze in Wäldern des Ruhrgebietes. – AFZ-Der Wald 12/06: 622-625.  [Zusammenfassung] [Literaturverzeichnis-Online]
Darstellung der im Titel formulierten Thematik mit einem Schwerpunkt auf den Duisburg-Mülheimer Wald.

FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2006): Die Bedeutung des Duisburg-Mülheimer Waldes für den Naturschutz im westlichen Ruhrgebiet [= Mülheimer Jahrbuch 62 (2007)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 95-107 S.
Nach fast 40 Jahren nun endlich die kritische Fortsetzung des Aufsatzes von Burckhardt zum Mülheimer Wald.

FUCHS, RENATE, Kutzelnigg, HERFRIED, Feige, GUIDO BENNO (2005/2007): Seminatural Ancient Forest in Urban Agglomeration "Ruhrgebiet". - Acta Biologica Benrodis 13: p. 91-104
Vom Wald im Ruhrgebiet und auf Englisch, halbnatürlich!

FUCHS, RENATE (2007/2008): Semi-natural ancient forest in an urban agglomeration area and its neophyte dynamics. - In: Rabitsch, W., Essl, F. & Klingenstein, F. (Eds.): Biological Invasions - from Ecology to Conservation. NEOBIOTA 7: p. 239-240
Über Neubürger im Wald von Mülheim und Duisburg

GAUSMANN, PETER; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & HAEUPLER, HENNING (2004): Einige bemerkenswerte floristische Funde auf Industriebrachen des mittleren Ruhrgebietes [= Natur und Heimat 64(2)]. - Münster, W. ([s.n.]) 47-54 S.
Berührt das Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr nicht mehr, die Ergebnisse sind jedoch für das westliche Ruhrgebiet zu berücksichtigen. 

GRIMM, FRANZ  FERDINAND (1800): Enumeratio plantarum officinalum quae circa Duisburgum ad Rhenum sponte quam culturae ope crescunt. - Diss. Duisburg. 168 p.
Dissertation über die Heilpflanzen der Duisburger Umgebung mit zahlreichen Hinweisen aus dem Stadtrandgebiet D
uisburg-Duissern und MH-Speldorf, eine Abbildung daraus haben wir hier. Diese Arbeit wird oft fälschlich unter CARSTANJEN, KONRAD JAKOB (1800) zitiert [so z.B. bei Burckhardt, Hanns (1973)], Carstanjen war jedoch der Doktorvater von Grimm. Da die erste Seite im Exemplar des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande in Bonn fehlte, gab es auch die (falsche) Datierung 1797. So noch bei Düll und Friedrich in ihrer Bibliographie zur Flora des Rheinlands in der Decheniana. Inzwischen ist das Erscheinungsjahr 1800 gesichert. Leider ist auch der lateinische Titel nicht ganz korrekt zitiert.

HAEUPLER, HENNING; SCHUMACHER, WOLFGANG; JAGEL, ARMIN et al. [Red.] (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 616 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO Recklinghausen (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen.
z.Zt. das beste, was zu dem Thema zu bekommen ist.

HAUSSKNECHT, CARL HEINRICH (1884): Monographie der Gattung Epilobium. - Jena (G. Fischer) 318, VIII S., 23 Tafeln.
Mit einigen Angaben zum Vorkommen von Weidenröschen auf dem Mülheimer Stadtgebiet. Carl Haussknecht lebte um 1860 in Mülheim und arbeitete als Apothekergehilfe. Er botanisierte offensichtlich intensiv zusammen mit Wilhelm Polscher. Auf ihn gehen z.B. die Angaben über das Vorkommen von Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich) in Mülheim an der Ruhr zurück. Diese Sippe ist inzwischen in NRW ausgestorben (Vergl. RAABE ET. AL. 1996).

Hansa Luftbild (Hrsg.) (1980): Stadt Mülheim Baumkataster 1980. Luftbildinterpretation zur Festlegung von Vegetationsschäden an Straßenbäumen auf der Grundlage von Color-Infrarotaufnahmen. Im Auftrag des KVR. Münster. 167 S.
Die Taxa werden überwiegend auf Gattungseben bezeichnet. Viele, schwer lesbare Tabellen. KVR Bibliothek Standort VIII 20 529.

HEINZERLING, OTTO (1949): Wenig beachtete Kriegsfolgen [= Mülheimer Jahrbuch 5 (1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 125-126 S.
Frühe Beschäftigung auch mit Neophyten und Trümmer-Vegetation nach dem 2. Weltkrieg.
Otto Heinzerling (1884-1974) war Studienrat am Gymnasium „Luisenschule“ und publizierte vornehmlich jagdliche Fachaufsätze, jedoch auch einige botanische Texte, z. B. über Farnpflanzen und die Trümmerschuttflora der Nachkriegszeit in den Mülheimer Jahrbüchern. Zwischen 1935 bis 1937 war er zudem bei der Bezirksstelle für Naturschutz in Essen tätig. Erst kürzlich ist ein Teil seines Herabrium im Bestand des Ruhr Museums in Essen wieder aufgetaucht, mit einer Reihe interessanter Farnpflanzenfunde aus Mülheim im Zeitraum zwischen 1930 und 1960.

HEINZERLING, OTTO [Red.] (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S.
Nennt für den Bereich von Mülheim an der Ruhr 16 (!) Farn-Arten von
insgesamt 50 in Deutschland: Buchenfarn am Rumbach(!), Bestand von Blasenfarn durch Überschüttung mit Baumaterial als vernichtet, Mauerraute als selten. Eigentlicher Autor des Beitrags ist jedoch Dr. R. Laubert, Regierungsrat in der Biologischen Reichsanstalt in Berlin. Dieser Aufsatz ist von Heinzerling aus dem Nachlaß von Laubert zusammengestellt worden.

HINRICHS, FRITZ (1927): F.W. Oligschläger. Eine Erinnerungs- und Besinnungsschrift [= Bücherei der Bergischen Heimat 4]. - Solingen (Schwertverlag) 83 S.
Lebensbeschreibung von Franz Wilhelm Oligschläger im etwas pathetischen Stil der Zeit. Würdigt vorwiegend den Heimatforscher und Anreger des Rheinischen Wörterbuchs, teilt aber auf den Seiten 34-38 auch einiges über den Botaniker Oligschläger mit. Nebenbei, ein wirklich faszinierendes Schicksal.

HÖPPNER, HANS (1909): Flora des Niederrheins. 2. Aufl., Krefeld 308 S.
Mit einigen Hinweisen auf das Mülheimer Stadtgebiet, z. T. aus Polscher (1861) übernommen.

HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1926): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht. – Ruhfus. Dortmund. 381 S.

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Erste grundlegende floristische Inventarisierung des gesamten Ruhrgebietes und angrenzender Räume. Sehr gründliche Flora mit zahlreichen Fundortnennungen auch aus dem Mülheimer Raum.

HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1971[1926]): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht [= Niederrheinische Landeskunde - Schriften zur Natur und Geschichte des Niederrheins 7]. 1. Aufl. - Duisburg (Walter Braun Verlag (Repr.)) 381 S. 
Auch dieser Nachdruck ist inzwischen leider vergriffen, erste Gesamtdarstellung des Gebiets.

HUSSNER, ANDREAS (2006): Die aquatischen Neophyten in Nordrhein-Westfalen. - Decheniana 159: 39-50.
Azolla filiculoides und Saururus cernuus in Mülheim an der Ruhr, zitiert nach Swatek et.al.2004. Bei Saururus cernuus handelt es sich nach Mitteilung der BSWR
wohl tatsächlich um ein beständiges Vorkommen (2006).

Kasielke, Till & Jagel, Armin (2009): Das Mauer-Felsenblümchen (Draba muralis L.) auf Bahngeländen im Ruhrgebiet. – Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Münster 69 (4): 151–158.
Mit Fundorten in Mülheim an der Ruhr!

KEIL, PETER (1993): Flora und Vegetation als Indikatoren anthropogener Beeinträchtigungen am Beispiel der Ruhraue in Mülheim an der Ruhr. - In: Hütter, M. & Reinirkens, P. (Hrsg.): Geoökologie. Beiträge zur Forschung und Anwendung. Festschrift für Hans-Jürgen Klink: 89-101 S. Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum.

KEIL, PETER (1997): Distribution and frequency of Bidens frondosa var. anomala Port. ex Fern. in the industrial area of the Ruhrgebiet (Germany).- In: BROCK, J. H., WADE, M., PYSEK, P., GREEN, D. (Ed.): Plant Invasions: Studies from North America and Europe. Bachhuys Publishers: 153-159 S. Leiden.

KEIL, PETER (1997): Häufigkeit und Verbreitung von Bidens frondosa var. anomala PORTER ex FERNALD 1903 am Beispiel des unteren Ruhrtales im westlichen Ruhrgebiet. - Florist. Rundbr. (Bochum) 29(2): 129-134 S.

KEIL, PETER (1999): Ökologie der gewässerbegleitenden Agriophyten Angelica archangelica ssp. litoralis, Bidens frondosa und Rorippa austriaca im Ruhrgebiet. - Dissertationes botanicae 321. Cramer, Berlin und Stuttgart. 186 S. + X, 54 Tab., 50 Abb.
Neben den im Titel erwähnten Sippen findet sich hier ein Zusammenstellung und Erläuterung der Flora und der Vegetation der Mülheimer Ruhraue.

KEIL, PETER (2001): Verbreitung, Wuchsbedingungen und Gesellschaftsanschluß von Bidens frondosa und Rorippa austriaca im unteren Ruhrtal. - In: HACHTEL, MONIKA & KRAUSE, STEFAN: Bericht über die "Rheinische Tagung für Geobotanik und Populationsbiologie" am 11. März 2000 in Bonn - Schwerpunktthema: Auenvegetation - [= Decheniana 154]. - Bonn (Röhrscheid [u.a.]) S. 216-217.

KEIL, PETER & ALBERTERNST, BEATE (1995): Reynoutria x bohemica CHRTEK & CHRTKOVA im westlichen Ruhrgebiet - kurze Mitteilung. - Natur & Heimat (Münster) 55(3): 85-88 S.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1999): Seltene und bemerkenswerte Farn- und Blütenpflanzen in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 55 (2000)].  Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 215-227 S.
Als Zwischenergebnis zur geplanten "Flora von Mülheim an der Ruhr" Beitrag hier verfügbar.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2001): Neubürger in der Flora von Mülheim an der Ruhr. [=Mülheimer Jahrbuch 57 (2002)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 221-229 S.
Beitrag zur Konfliktentschärfung in der Diskussion um sogenannte "schädliche oder  gefährliche" gebietsfremde Pflanzenarten (Neophyten) mit vielen Beispielen aus der Mülheimer Flora. Jetzt nachzulesen als pdf-Datei auf der Homepage der BSWR.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2002): Bedeutung der Industrie- und Gewerbe-Brachflächen für den Naturschutz in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 58 (2003)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 225-233 S.
Ein spezielles Kapitel Naturschutz im Ruhrgebiet. Beitrag hier

KEIL, PETER; BUCH, CORINNE & KRICKE, RANDOLPH (2010): Die Herkulesstaude im westlichen Ruhrgebiet. Eine aktuelle Bestandsaufnahme zu Heracleum mantegazzianum. - Natur in NRW 2/2010: 30-34.
Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um diese neopytische "Problempflanze"

KEIL, PETER, BUCH, CORINNE, BÜSCHER, DIETRICH, FUCHS, RENATE, GAUSMANN, PETER, HAEUPLER, HENNING, JAGEL, ARMIN, LOOS, GÖTZ HEINRICH, KRICKE, RANDOLPH, KUTZELNIGG, HERFRIED, SARAZIN, ANDERAS, SUMSER, HUBERT: (2010): Artenvielfalt auf der A 40 im Ruhrgebiet. – Natur in NRW 2010/4: 11-17 S.
Durch diese einmalige Gelegenheit konnten die Autoren zusammen mit über 70 ehrenamtlichen Kartierern im Rahmen der  Veranstaltung Kulturhauptstadt 2010 »Still-Leben Ruhrschnellweg« auf der stillgelegten A40 einen 60 km langen Abschnitt bearbeiten einen ganzen Tag lang kartieren und so erstmalig die Bedeutung der Autobahnen für die Artenvielfalt belegen. Insgesamt wurde eine nicht erwartete hohe Anzahl an Pflanzenarten nachgewiesen, darunter zahlreiche bemerkenswerte und gefährdete sowie salztolerante Arten. Die Ergebnisse dieser bundesweit bemerkenswerten Kartierung sind hier: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/natur_in_nrw/201004/nin_1004.pdf

Keil, Peter; Buch, Corinne; Fuchs, Renate; Schmidt, Carsten; Kricke, Randolph & Aptroot, André (2011): Erfassung und Bewertung schwermetalltoleranter Pflanzenarten auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergwerkes Neudiepenbrock in Mülheim-Selbeck. - [Mskr.] Unveröffentlichtes Gutachten der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, im Auftrag der Stadt Mülheim an der Ruhr, Amt für Umweltschutz. 37 S.
Wo diese Stadt meint überall noch Gewerbeflächen brauchen zu müssen! Auf die Erkenntnisse dieser Arbeit stützt sich u. a. unsere strikte Ablehnung des Bebauungsplans Erzbergweg, zumindest was die sensiblen Flächen angeht.

KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1995): Verbreitung, Ökologie und Schutz von Mauerpflanzen in Mülheim an der Ruhr. - Mülheimer Jahrbuch 51 (1996). Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr). 139-144 S.
Überblick über einen besonders interessanten städtischen Lebensraum.

KEIL, PETER;  FUCHS, RENATE & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Eriobotrya japonica (Thunb.) Lindl., die Japanische Wollmispel, ein ungewöhnlicher Neubürger in Kellerlichtschächten der Essener Innenstadt. – Natur und Heimat (Münster) 63 (2): 59-64 S.
Mit einem Hinweis auf ein angepflanztes Vorkommen der Sippe in Dümpten.

KEIL, PETER, FUCHS, RENATE, BUCH, CORINNE & SCHMITT, REGINA (2010): Echte Feigen (Ficus carica) in Mülheim an der Ruhr nach dem Kältewinter 2008/2009. – Decheniana 163: 61.-70.
Im Aufsatz wird die Frage der Winterhärte und der Beständigkeit verwilderter Feigen im Ruhrgebiet am Beispiel von Mülheim erläutert. Da sich die Feigen nach wie vor nicht selbständig reproduzieren (alle aktuellen Vorkommen gehen auf verschleppte bzw. weggeworfene Früchte zurück), gilt die Art bisher als unbeständig.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2001): Dynamics of the ephemerophytic flora in the Ruhrgebiet (West-Germany) - a pool of potential invasive plants or a temporary enrichment of flora? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Eds.] Biological Invasions in Germany - A Challenge to Act? Contributions and results of a conference in Berlin, October 4th - 7th, 2000. - BfN Scripten 32 Bonn, (Bundesamt für Naturschutz) p.79-80.
Siehe auch nächsten Beitrag.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2002): Dynamik der Ephemerophytenflora im Ruhrgebiet - unerwünschter Ausbreitungspool oder Florenbereicherung? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Hrsg.]: Biologische Invasionen: Herausforderung zum Handeln? [= Neobiota 1]. - Berlin ([s.n.]) S. 37-49.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Expansive Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Phytodiversität von Städten. 5. Braunschweiger Kolloquium vom 31.10.-02.11.2003: 20 S.
Beitrag zu verwildernden Gartenpflanzen im Ruhrgebiet. [aber mal ehrlich, der Titel ist doch echt schauderhaft.]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Neogene Sippen im Siedlungsraum am Beispiel des Ruhrgebietes. - Biodiversität im besiedelten Bereich. Handout zur Gemeinsamen Tagung „Bund-/Länder Arbeitsgruppe Biotopkartierung im besiedelten Bereich (21. Jahrestagung)“ & „Arbeitskreis Stadtökologie in der Gesellschaft für Ökologie“ – Posterbeitrag: S. 27.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Expansive Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Kurzfassung eines auf dem 5. Braunschweiger Kolloquium „ Phytodiversität von Städten“ am 1.11.2003 gehaltenen Vortrags
 Internetpublikation unter: http://www.ruderal-vegetation.de/epub/keil2003.pdf  (pdf-datei 280 kB)

Keil, Peter & Loos, Götz Heinrich (2004): Ergasiophygophytic trees and shrubs in the Ruhrgebiet (West Germany). – In: Kühn, Ingolf & Klotz, Stefan [Eds.): Biological Invasions: Challenges for Science. Neobiota 3: 90.
Kurzer Überblick über verwilderte Gehölze im Ruhrgebiet – auch für Mülheim relevant.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Ergasiophygophyten auf Industriebrachen des Ruhrgebietes [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 101-102 S.
Beispielhafte Darstellung bekannter und weniger bekannter, verwilderter Kultur- und Zierpflanzen im Ruhrgebiet mit Diskussion des Einbürgerungsstatus. (An das erste Wort im Titel kann ich mich immer noch nicht gewöhnen - Schubert/Wagner: Pflanzennamen und botanische Fachwörter auch nicht - der Webmaster)

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2005): Migration directions and paths of Heracleum mantegazzianum in the Ruhr area (Northrhine-Westphalia, Germany). - In: JUSTUS-LIEBIG-UNIVIVERSITÄT GIESSEN, DIVISION OF LANDSCAPE ECOLOGY AND LANDSCAPE PLANNING, The Ecology and Management of the Giant Alien Heracleum mantegazzianum, Final International Workshop of the `Giant Alien` Project - Programme and Proceedings, p. 33. Gießen.
Kurzfassung des Posterbeitrages der BSWR zur Tagung in Giesen mit Hinweis auf den Erstnachweis und auf die Ausbreitungswege der Herkulesstaude in Mülheim. Also zum Riesenbärenklau, deshalb wichtig, weil es da sehr unterschiedliche "Volks"-Meinungen zu gibt, siehe auch: http://www.bswr.de/PDF/Elektronische_Publikationen_BSWR/BSWR_EP5_2005_Keil_Loos_Heracleum.pdf

KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SURKUS, BERTIL (2005): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Bereich der Orchideenwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr. - Oberhausen (Mskr., Biologische Station Westliches Ruhrgebiet) 13 S.

KEIL, PETER &  KORDGES, THOMAS (1997): Verbreitung und Häufigkeit bemerkenswerter Mauerpflanzen im Stadtgebiet von Essen. - Decheniana Bd. 150: 65-87 S.
Die östlichen Stadtteile von Mülheim an der Ruhr sind mit berücksichtigt.

KEIL, PETER & KORDGES, THOMAS (1998): Wiederfund des Schwarzen Streifenfarnes (Asplenium adiantum-nigrum L. ) in der Westfälischen Bucht. - Natur & Heimat (Münster) 58(3): 65-68 S.

KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN (2005): Naturschutzfachliche Bewertung der Grünland- und Uferhochstaudengesellschaften im Bereich des NSG-Teilabschnittes "Kocks Loch" (NSG "Saarn-Mendener-Ruhraue", FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim") im Rahmen der geplanten Wegeverlagerung und -verbreiterung des Leinpfades. - Oberhausen ([s.n.]) 21 S., und 4 Karten.
"Im geplanten Eingriffsbereich selbst ist im Wesentlichen der Status-quo erhaltenswert. Besonders wertvoll sind dabei die Wiesenbereiche des Arrhenatherion, da hier eine typische, bislang jedoch kaum dokumentierte Gesellschaft der Flussauen im Tiefland vorliegt, welche nicht räumlich-funktional kompensierbar ist". Arrhenatherion ist eine Wiesengesellschaft (Glatthafer-Wiese). Dem können wir nix hinzufügen.

Keil, Peter; Pieper, Jürgen & Berg, Thorald vom (2011): Die botanische Erforschung von Mülheim an der Ruhr und Umgebung. – Mülheimer Jahrbuch 2012 (67), Mülheim an der Ruhr, S. 124-131.
Zeichnet die wesentlichen Schritte bei der botanischen Erforschung von Mülheim nach und listet die relevante Literatur auf. Einige Abbildungen.

KEIL, PETER; SARAZIN, ANDREAS; LOOS, GÖTZ HEINRICH & FUCHS, RENATE (2002): Eine bemerkenswerte industriebegleitende Pteridophyten-Flora in Duisburg, im Randbereich des Naturraumes "Niederbergisches Tiefland". - Decheniana Bd. 155: S. 5-12 S.
Auch wenn hier im Titel  vorwiegend von Duisburg die Rede ist, Fundmeldungen aus Mülheim an der Ruhr werden ausführlich kommentiert. Als Ergänzung dazu sind die Aufsätze von Keil et. al. (1997 und 2002) über Mauerpflanzen und die Industrie- und Gewerbebrachen in Mülheim an der Ruhr sinnvoll.

Keil, Peter; Sarazin, Andreas; Fuchs, Renate & Riedel, Christian (2009): Pteris cretica und Adiantum raddianum (Pteridophyta) in Licht- und Brunnenschächten im Ruhrgebiet – breiten sich subtropische Farnarten in Deutschland aus? - Kochia 4: 135–145.
Mit der Beschreibung der Wuchsumstände von Adiantum raddianum im Brunnenschacht am Kloster Saarn.
Im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen bereits seit Jahren bekannter Vorkommen von Hirschzungen in zwei Brunnenschächten des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters in Mülheim an der Ruhr-Saarn (TK 4507/34) fielen uns im Jahr 2008 ebenso Farnpflanzen auf, die wir der Gattung Adiantum zuordnen konnten. Weitere Untersuchungen ergaben auch hier den Nachweis von Adiantum raddianum. Die Farnsippe besiedelt hier mit vier Exemplaren in einem der Brunnenschächte die tieferen Bereiche ca. 3-4 m unterhalb der Brunnenöffnung. Dieser aus Ziegelstein gemauerte Brunnen wurde erst mit der Renovierung des Klosters Ende der 1980er Jahren wieder freigelegt. Innerhalb der letzten Jahre wuchs der Bestand der Hirschzunge von ca. 5-10 Exemplaren im Jahr 2000 auf mehrere hundert Individuen in 2009 an. Weitere begleitende Farntaxa sind hier Asplenium trichomanes subsp. quadrivalens, Asplenium ruta-muraria, Athyrium filix-femina, Dryopteris dilatata und D. filix-mas.

Keil, Peter; Fuchs, Renate; Hesse, Jürgen &. Sarazin, Andreas (2009): Arealerweiterung von Asplenium adiantum-nigrum L. (Schwarzstieliger Streifenfarn, Aspleniaceae/Pteridophyta) am nordwestdeutschen Mittelgebirgsrand - bedingt durch klimatische Veränderungen? - Tuexenia 29: 199-213.
Asplenium adiantum-nigrum L. (Aspleniaceae, Pteridophyta) breitet sich seit ca. 20 Jahren von seinem Arealrand im Rheinisch-Westfälischen Mittelgebirge ins Tiefland hinein aus. Die bislang in Nordrhein-Westfalen collin-montan verbreitete Farnart besaß dort bis zum Ende der 1980er Jahre eine stabile Verbreitungsgrenze mit Vorkommen an Felsstandorten des Ruhrtals, z.B. am Kahlenberg in Mülheim. Ausbreitungsgeschichte, Populationsentwicklung, Gesellschaftsanschluss sowie die neuen Wuchsorte (auch in MH) werden dargestellt. Abstract: »Im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen bereits seit Jahren bekannter Vorkommen von Hirschzungen in zwei Brunnenschächten des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters in Mülheim an der Ruhr-Saarn (TK 4507/34) fielen uns im Jahr 2008 ebenso Farnpflanzen auf, die wir der Gattung Adiantum zuordnen konnten. Weitere Untersuchungen ergaben auch hier den Nachweis von Adiantum raddianum. Die Farnsippe besiedelt hier mit vier Exemplaren in einem der Brunnenschächte die tieferen Bereiche ca. 3-4 m unterhalb der Brunnenöffnung. Dieser aus Ziegelstein gemauerte Brunnen wurde erst mit der Renovierung des Klosters Ende der 1980er Jahren wieder freigelegt. Innerhalb der letzten Jahre wuchs der Bestand der Hirschzunge von ca. 5-10 Exemplaren im Jahr 2000 auf mehrere hundert Individuen in 2009 an. Weitere begleitende Farntaxa sind hier Asplenium trichomanes subsp. quadrivalens, A. ruta-muraria, Athyrium filix-femina, Dryopteris dilatata und D. filix-mas.«
 

KORDGES, THOMAS & KEIL, PETER. (1994): Beitrag zur Verbreitung von Mauerpflanzen im südwestlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Niederbergischen Land. - Dortmunder Beitr. z. Landeskde. 28: 137-157 S.

KORTUM, CARL ARNOLD (1996): Beantwortung und Vorschlag einiger ökonomischer Kleinigkeiten - Wöchentliche Duisburgische Anzeigen von 1769. - In: SCHALLER, KLAUS [Hrsg.]: »Die Sache endlich auf's Reine bringen«. Carl Arnold Kortum in Zeitschriften seiner Zeit. Eine Dokumentation. - Essen (Klartext) o.S.
Carl Arnold Kortum (1745-1824) ist nicht nur der bekannteste Schriftsteller aus Mülheim an der Ruhr, sondern war zudem ein ausgezeichneter Pflanzenkenner. Leider ist sein Wissen um die Flora des Mülheimer Raumes nur wenig belegt. Der hier bibliographierte Aufsatz enthält eine der ältesten Hinweise zur Flora unseres Raumes, wenn auch eher im Kontext mit medizinischen und ökonomischen Fragen. Vergl. dazu Eintrag zu Deicke, Hermann.

KUTZELNIGG, HERFRIED (1988): Veränderungen der Duisburger Flora seit 1980 sowie Korrekturen zur ersten Auflage der "Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung". - Floristische Rundbriefe 21(2): 116-121 S.
Als Neufund konnte der Europäischer Siebenstern (Trientalis europaea für Mülheim an der Ruhr 1986) aufgenommen werden. Fortschreibung der Daten in Schumacher (1995). Inzwischen ist auch diese Ergänzung der Flora überholt. Wir hoffen demnächst mit einer aktuellen Publikation die Ergebnisse der letzten 20 Jahre dokumentieren zu können.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 616 S.
besser bekannt unter Haeupler, Schumacher u. Jagel

LAUBERT, RICHART (1942): "Tintenflecke" auf Ahornblättern. - Natur am Niederrhein 18(2): 55-58 S.
Laubert (gestorben um 1952, siehe folgenden Eintrag) spielte eine wichtige Rolle im Naturschutz in Mülheim an der Ruhr (nach mündlicher Mitteilung ehemaliger Beiratsmitglieder). Er hat wohl in Mülheim an der Ruhr botanisiert, es gibt ein Exemplar der Flora von Höppner & Preuss (1926) mit einer Reihe von handschriftlichen Bemerkungen zu Fundorten in Mülheim von Laubert, jedoch keine unter seinem Namen publizierten Veröffentlichungen dazu. Vergl. dazu unseren Beitrag zu seltenen Pflanzen in Mülheim an der Ruhr.  Wir suchen immer noch nach Informationen über seine Tätigkeit in Mülheim an der Ruhr - kann da jemand helfen?

LAUBERT, RICHART (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9, 1954]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S. NE zu: Heinzerling, Otto (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde.

LOHMEYER, WILHELM (1954): Vegetationskarten des Stadtwaldes von Mülheim/Ruhr nebst Erläuterungstabellen. – unveröffentlichtes Mskr., Bonn.
Inzwischen in der Arbeit von Renate Fuchs (2003) gründlich ausgewertet und zum Teil nicht mehr aktuell. Wurde auch von Burckhardt (1966 und 1968) verwendet.

LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HENTSCH, MELANIE (2003): Bidens frondosa anomala - Varietät, Form oder Art? - Floristische Rundbriefe. Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik 37(1/2): 95-101.
Mit Angaben über die Vorkommen in Mülheim.

Lubienski, Marcus & Jagel, Armin (2009): Der Borstige Schildfarn, Polystichum setiferum (FORSSK.) T. MOORE (Dryopteridaceae, Pteridophyta), neu für Westfalen. – Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Münster 69 (4): 141–150.
Mögliche Vorkommen auch im westlichen Ruhrgebiet, also auch Mülheim an der Ruhr, worauf zu achten wäre.

LÜSTNER, OTTO (1925): Übersicht über die im Stadt- und Landkreis Essen vorkommenden seltenen Pflanzen. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 249-253.
Bei der Ähnlichkeit der Naturräume und der direkten Nachbarschaft lohnt ein Blick über den "Tellerrand", vor allem, weil es eine relativ frühe Arbeit ist. Bemerkenswert: Asplenium adiantum-nigrum, Cystopteris fragilis, Thelypteris limbosperma, Cuscuta gronovii, Inula britannica, Sambucus ebulus, Orobanche minor, Orobanche rapum-genistae, Phalaris canariensis, Impatiens glandulifera, Thelypteris phegopteris.

LÜSTNER, OTTO (1925): Unsere heimischen Farnkräuter. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 243-249.
Die Erwähnung von Asplenium adiantum-nigrum bezieht sich offensichtlich auf das Vorkommen am Kahlenberghang im Mülheim an der Ruhr. Vergl. unten Eintrag Oligschläger (1837).

MATZKE-HAJEK, GÜNTER (1996): Die Verbreitung der Brombeeren (Rubus L. Subgenus Rubus) im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen). - Jber. d. Naturwiss. Ver. i. Wuppertal 49: 44-120 S.
Gründliche Darstellung der Verbreitung und Häufigkeit der Brombeer-Arten bis in den südlichen Teil Mülheims. Trotz ihrer Bedeutung, eine Artengruppe, die gerne übergangen wird. Es ist aber auch nicht ganz einfach mit den Brombeeren!

MEIGEN, WILHELM (1886): Flora von Wesel. Zusammenstellung der in der nächsten Umgebung von Wesel vorkommenden Pflanzen (Phanerogamen und Gefäßkryptogamen) - Beilage zum Jahresbericht des Gymnasiums zu Wesel. -  Wesel (Kühler) 44 S.
Wilhelm Meigen hat nach dem Tod von Wilhelm Polscher (1861) die noch unveröffentlichten Manuskripte durchgearbeitet und auch zahlreiche Fundorte seltener oder bemerkenswerter Arten aus dem Mülheimer Gebiet in dieser Weseler Flora aufgeführt.

MÜLLER, JULIUS (1931): Zur Flora des bergischen Landes. - Sitzungber.  Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1929(D): 9-16  S.
Julius Müller aus Velbert hat in den 20er bis 40er Jahren des 20. Jh. im niederbergischen Raum botanisiert. Er war ein ausgezeichneter Kenner der Flora inklusive der Brombeeren und der Moose. Bei seinen Untersuchungen hat er das Ruhrtal zwischen Werden und Mintard mit einbezogen und so auch einige interessante Funde für das Mülheimer Stadtgebiet publiziert.

MÜLLER, JULIUS (1934): Zur Flora des niederbergischen Landes II. - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1930-32(D): 53-64 S.

MÜLLER, JULIUS (1937): Zur Flora des niederbergischen Landes III. - Decheniana 94: 117-121 S.

NEUMANN, SANDRA (2010): Untersuchungen zur Ökologie und Populationsbiologie ausgewählter seltener Streifenfarn-Arten im Ruhrgebiet. - Lehrstuhl Evolution und Biodiversität der Pflanzen, Ruhr-Universität Bochum. 116 S. + Anhang.
Die Arbeit behandelt auch die Mülheimer Vorkommen vom Schwarzstieligen Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum) und Hirschzunge (Asplenium scolopendrium)

OBERKIRCH, KARL (1933): Geschützte Pflanzen unseres Gebietes. [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 27-29 S.
Oberkirch war damals "Kommissar für Naturdenkmalpflege". Beeindruckende und z.T. kuriose Liste mit Angaben zu 15 Pflanzenarten. Schließt mit dem Wunsch »...auf das wir wieder werden, was unsere Väter waren, Menschen unseres Heimatbodens.« Naturschutz und Faschismus, ein spezielles Thema! Im Archiv Oberhausen Sign. Oc 6.56, Kopie liegt uns vor. Die anderen Titel des Autors aus den Bibliothekskatalogen lassen ahnen, wer damals alles Naturdenkmale "pflegen" durfte...

OLIGSCHLÄGER, FRANZ WILHELM (1837): Primitiae Florae phanerogamicae Solingensis-Montanorum. Verzeichniss phanerogamischer Pflanzen, welche in der näheren und weiteren Umgebung von Solingen, im Bergischen, wildwachsen. - Archiv der Pharmacie des Apotheker-Vereins im nördlichen Teuschtland 2. Reihe 10. [s.n.], Remscheid und Wermelskirchen. 281-352 S.
Erster Hinweis zu Asplenium adiantum-nigrum (!) auf dem Kahlenberghang (nahe Jugendherberge). Inzwischen konnten wir auch  die beiden Vornamen entschlüsseln, wertvoll war der Hinweis bei Hinrichs (1927).

Piduch, Mareike (2006): Floristischer Vergleich des FFH-Gebiets Mülheimer Ruhraue mit dem Ruhrbogen im Städtedreieck DU-MH-OB. – Bachelor-Arbeit, Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie, Universität Bochum.
Interessanter floristischer Vergleich der im Titel genannten Mülheimer Ruhrauen-Abschnitte (fußt auf eine Literatur- und Datenauswertung, keine Geländearbeit).

PIEPER, JÜRGEN (1974): Beiträge zur Flora von Mülheim a. d. Ruhr. Floristische Untersuchungen im Bereich des Meßtischblattes Nr. 4507. - Decheniana 126(1/2): 155-182 S.
Erste, sehr gründliche Darstellung der Flora eines Teilbereiches von Mülheim an der Ruhr.

PIEPER, JÜRGEN (2001): Beiträge zur Flora des Flughafens Essen-Mülheim. – unveröff. Mskr., Mülheim an der Ruhr. 17 S.
Wird gerne zur Begründung der ökologischen Wertigkeit von Flugverkehr in und für Mülheim mißbraucht, siehe dazu auch unsere Stellungsnahme.

POLSCHER, WILHELM (1861): Anleitung zur Bestimmung der in der Umgebung von Duisburg wachsenden Gräser und Verzeichnis der daselbst vorkommenden Cruciferen, Umbelliferen, Compositen, Labiaten, Juncaceen und Cyperaceen. - In: Jahresbericht über das Königliche Gymnasium, die Realschule und die Volksschule zu Duisburg. Duisburg (J. Ewich) 28 S.
Polscher war Reallehrer an der Realschule zu Duisburg und durchforschte wohl sehr gründlich auch den westlichen Teil von Mülheim - vor allem die Saarner Mark, Speldorf und den Duisburg-Mülheimer Wald. Eine sehr wertvolle Darstellung der Flora, allerdings nur einige ausgesuchte Familien. Nach seinem Tod 1861 veröffentlichte W. Meigen weitere interessante Funde in der Flora von Wesel (1886) - siehe oben. Wir fahnden derzeit noch nach dem Nachlaß von W. Polscher im Stadtarchiv von Duisburg.

RAABE, UWE; FOERSTER, EKKEHARD; SCHUMACHER, WOLFGANG; WOLFF-STRAUB, ROTRAUD; KUTZELNIGG, HERFRIED; PATZKE, ERWIN; WIßKIRCHEN, ROLF et al. (1996): Florenliste von Nordrhein-Westfalen [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 10]. 3. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 196 S.
Nicht speziell zu Mülheim, die Erwähnung des inzwischen verschollenen Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich), das ehemals bei uns vorkam (vergl. Haussknecht 1884), bezieht sich jedoch indirekt auf das Stadtgebiet. 

Riedel, Christian; Bahne, Heinrich; Riedel, Helmut & Keil, Peter (2005): Neue und bemerkenswerte Funde in der Flora von Oberhausen (westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) – Natur am Niederrhein (N. F.) 20(2): 62-76
In Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft der Staun (Station Umwelt und Natur Oberhausen e.V. – dem Zusammenschluss der Naturschutzverbände in OB) hat die BSWR eine Übersicht über die Veränderungen in der Flora von Oberhausen und eine Darstellung neuerer und bemerkenswerter Funde publiziert. Das Heft mit dem Artikel  ist gegen einen kleinen Kostenbeitrag, bzw. Spende in der BSWR erhältlich. Einige Funde (z. B. Coronopus didymus) beziehen sich auch auf das Stadtgebiet von Mülheim.

Scheuermann, Richard (1926): Die Adventivflora des rheinsch-westfälischen Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1925: 50-57.

Scheuermann, Richard (1928): Die Pflanzenwelt der Kehrichtplätze des rhein.-westfl. Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1928: 10-28. 

Scheuermann, Richard (1929): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rheinisch-westfälischen Industriegebietes. – Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 257-342 S.

Scheuermann, Richard (1934): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rhein.-West. Industriegebietes. Erster Nachtrag. Beiträge zur Systematik und Pflanzengeographie XXI. – Repert. spec. nov. reg. veg. Beih. 76: 65-99.

Scheuermann, Richard (1941): Die Pflanzen des Vogelfutters. – Natur am Niederrhein 17(1): 1-13.
Alle Texte von Scheuermann beschäftigen sich mit Adventivpflanzen, von denen der Autor zusammen mit Louis Bonte – siehe auch dort – reichlich an den ehemaligen Güterbahnhöfen in Broich und Saarn gesammelt hat.

SCHUMACHER, WOLFGANG; DÜLL-WUNDER, BARBARA; VANBERG, CHRISTOPH & WUNDER, JÖRG (1995): Atlas der Farn- und Blütenpflanzen des Rheinlandes (mit Anmerkungen zu ausgewählten Sippen). 1. Aufl. - Bonn ([s.n.]) 56 S., und 1750 Verbreitungskarten

SICKINGER, JAN (2006): Floristische und vegetationskundliche Untersuchungen in den Bachtälern Rumbachtal und Forstbachtal im Bereich der Städte Mülheim und Essen. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 154, XI S.
Rote Liste Arten, sonstige bemerkenswerte Pflanzen und Neophyten mit Abbildungen und Standortangaben.

SONNENBURG, FRANK (1995): Beitrag zur Vegetation und Fauna im Bereich der Wassergewinnungsanlage Styrum / Speldorf / Broich in Mülheim an der Ruhr. - unveröff. Mskr., Essen. 95 S.

Städtische Gartenverwaltung zu Mülheim a. d. Ruhr (1926): Ausdauernde, winterharte Pflanzen für den Staudengarten im rhein.-westf. Industriebezirk. Erste Ausgabe August 1926, Mülheim, Prüßmann,  54 S.

(SVR?) Begrünung des Ruhrkohlebezirks 1954 und 1955
fast 50.000 Gehölze nachgepflanzt auf der Zechenhalde Wittkampstraße und Zeppelinstraße. Viele Fotos aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. KVR Bibliothek Standort IIIa 7226.

SWATEK, JAN HENDRIK; LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HAEUPLER, HENNING (2004): Saururus cernuus L., das Eidechsenschwänzchen im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 39-43 S.
Offenbar Erstnachweis einer Verwilderung die Aquarienpflanze in Deutschland.

TAPP, INGRID (2000): Veränderungen in der natürlichen Vegetation des Ruhrgebietes zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert an Hand von Landkartenstudien. 1. Aufl. - Natur am Niederrhein. N.F. 15(1). wechselnde Verleger, Krefeld. 3-32 S.

TRAUTMANN, WERNER (1972): Vegetation (Potentielle natürliche Vegetation). 1. Aufl. - In: HAUBNER, KARL; KRAUS, HANS & WITT, WERNER [Red.]: Nordrhein-Westfalen [= Deutscher Planungsatlas 1(3)]. - Hannover (Gebrüder Jänecke) S. 29, 1 Karte und 1 Erläuterungsbogen.
Guter allgemeiner Überblick und für die erste Orientierung sehr hilfreich. Ausführliche Erläuterungen der einzelnen Vegetationsformationen. Gibt im Erläuterungsbogen die Gehölze für die landschaftsgerechte Gestaltung der Naturräume an. Wenn sich nur einer daran halten könnte...

UNSELD, KATRIN (2010): Einfluss eines Massenbestandes des invasiven Riesenbärenklaues (Heracleum mantegazzianum) auf die blütenbesuchende Insektenfauna. – Masterarbeit, Universität Bielefeld. 72 S.
Interessanter Beitrag zur Bedeutung der Art für die Insektenfauna, das Untersuchungsumfeld war der südliche Abschnitt von Kocks Loch (FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim").

Verein "Archäologische Kulturlandschaft Ruhrgebiet e.V." (Hrsg.) (2001):... nicht nur Kraut und Rüben. Archäobotanik im Ruhrgebiet. – Klartext Essen.88 S.
mit Beiträgen von Jutta Meurers-Balke, Ursula Tegtmeier, Karl-Heinz Knörzer und Reiner Pasternak.

WIRTGEN, PHILIPP (1857): Flora der preußischen Rheinprovinz und der zunächst angränzenden Gegenden. Ein Taschenbuch zum Bestimmen der vorkommenden Gefässpflanzen ; Mit 2 lithogr. Tafeln.- Bonn (Henry & Cohen) XII, 563 S.

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Flechten und Moose

Domrös, Manfred (1966): Luftverunreinigung und Stadtklima im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet und ihre Auswirkung auf den Flechtenbewuchs der Bäume. Arbeiten zur Rheinischen Landeskunde 23: 1-132.
Arbeit zur Belastungssituation Mitte der 60er Jahre im zentralen Ruhrgebiet (Ostrand von Mülheim, Essen, Bochum, Westrand von Dortmund) mit Darstellung von Ergebnissen technischer Messungen. Da Domrös kein Botaniker, sondern Geograph war, unterscheidet er die Flechten nur nach ihrer Wuchsform und benennt daher nur wenige Arten, wobei hier die Bestimmung teilweise anzuzweifeln ist. Dennoch interessante Arbeit, die ein Bild der hohen Luftbelastung gezeichnet wird.

  DÜLL, RUPRECHT (1986): Punktkartenatlas zur Moosflora der weiteren Umgebung von Duisburg, insbesondere dem angrenzenden Niederrhein. - Duisburg (Mskr., [s.n.]) 41 S. 
Von einem der besten Moosexperten Deutschlands. Gibt einen guten Überblick über die bei uns zu erwartenden Moosarten.

DÜLL, Ruprecht, KOPPE, Fritz, & MAY, Rudolf (1996): Punktkartenflora der Moose (Bryophyta) Nordrhein-Westfalens (BR Deutschland). IDH-Verlag, Bad Münstereifel. 218 S.
Vollständige Übersicht über die Verbreitung der Moose in NRW.

FEIGE, GUIDO-BENNO & KRICKE, RANDOLPH (1999): Untersuchungen zur aktuellen epiphytischen Flechtenvegetation der Stadt Mülheim an der Ruhr [= Natur am Niederrhein. N.F. 14]. - Krefeld (wechselnde Verleger) 39-42 S.

FELD, Johannes (1958): Moosflora der Rheinprovinz. - Decheniana, Beih. 6.: 94 S.
Mit einem Hinweis auf das wohl inzwischen verschollene Vorkommen von Sphagnum pulchrum in der Saarner Mark (vgl. auch Julius Müller 1937)

HEIBEL, ESTHER (1999): Untersuchungen zur Biodiversität der Flechten von Nordrhein-Westfalen. - Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. 61(2): 346 S.
Esther Heibel ist eine der besten Flechten-Spezialistinnen in NRW. Kommentierte Verbreitungsangaben auch zu Mülheim an der Ruhr.

KRICKE, RANDOLPH (1999): Epiphytische Flechten als Bioindikatoren zur Ermittlung der Luftqualität der Stadt Mülheim an der Ruhr. - Mskr., Mülheim an der Ruhr ([s.n.]). 56 S.
Auszug aus der Diplomarbeit von Randolph Kricke mit besonderem Schwerpunkt auf Luftbelastung und planungsrelevanten Angaben.

KRICKE, RANDOLPH (2002): Untersuchungen zur epiphytischen Flechtenvegetation in urbanen Gebieten, dargestellt an der Rückkehr der Flechten in das Ruhrgebiet und ausgewählter Nachbargebiete. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades "Dr. rer. nat." des Fachbereiches Bio- und Geowissenschaften, Landschaftsarchitektur an der Universität Essen.
In der umfassenden Arbeit zur epiphytischen Flechtenvegetation im Ruhrgebiet werden sämtliche vorkommenden Arten mit Verbreitungskarten vorgestellt und kommentiert. Schwerpunkt der Arbeit sind ökologische Aspekte wie das Verhältnis der Arten zu ihrer urbanen Umwelt sowie die Rückkehr der Flechten in das Ruhrgebiet. Für Mülheim wurden im Rahmen dieser Arbeit keine neuen Daten erhoben, sondern die 1998 aufgenommenen Resultate verwendet. Auch online über http://miless.uni-essen.de/dissOnline/fb09/2002/kricke.randolph  abzurufen.

Kricke, Randolph & Feige, Guido Benno (2001): Biomonitoring der Luftqualität im Ruhrgebiet mit Hilfe von Flechten 1966 bis 2000. Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 61: 163-166 S.

WDR STUDIO ESSEN LOKALZEIT RUHR (25.03.2003): Schleichende Rückkehr: Flechten erobern sich immer mehr Flächen der RuhrNatur
Schöner Filmbeitrag (ca. 5. Minuten) zu Flechten in Mülheim an der Ruhr mit Dr. Randolph Kricke. Mitschnitt bei uns gesichert.

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Naturschutz / Umweltschutz

ANT, HERBERT et al. (1978): Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - In: SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLENBEZIRK [Hrsg.]: Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) S. 274, und zwei Karten.
Diese und die weiter unten zitierte  Arbeit von Peter Brahe sind in Zusammenhang mit dem damals drohenden und erfolgreich verhinderten Autobahnbau (Friesenspieß) durch das Hexbachtal zu sehen. Mitarbeiter u. a. Heinz-Otto Rehage und Rüdiger Wittig (Flora)!

ARBEITSGEMEINSCHAFT RUHRBOGEN (BKR & DAVIDS, TERFRÜCHTE & PARTNER) [Hrsg.] (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. Grünlandkartierung "Ruhraue" 1994; Amphibien und Avifauna im Ruhrbogen nach N. Henkel, Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen nach H. Sonnenburg, Vogelarten auf dem Gelände der RWW in Mülheim-Styrum nach F. Sonnenburg. - Essen ([s.n.]) 70 S.
Konvolut mit unterschiedlichen Beiträgen zur Styrumer Aue.

Barth, Heike (2006): Streuobstbestände in Mülheim an der Ruhr. Bestandsentwicklung im Stadtteil Mülheim-Saarn von 1988 bis 2004. - Diplomarbeit, Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie, Ruhr-Universität Bochum. 92 S. + Anhang
Die Arbeit dokumentiert die Entwicklung der Obstwiesenbestände in Mülheim-Saarn vor dem Hintergrund von Förder- und Schutzmaßnahmen. Dabei werden Daten aus Bestandskartierungen von 1988, 1998 und aus eigenen Erhebungen des Jahres 2004 zugrunde gelegt. Die Arbeit kommt hinsichtlich der langfristigen Sicherung der Bestände zu einem positiven Ergebnis, während im Hinblick auf die Qualität eher ein negatives Fazit gezogen wird.
Für die zukünftige Pflege und Entwicklung der Streuobstwiesenbestände in Mülheim bietet diese Arbeit eine schöne Grundlage.


BERG, THORALD VOM (2002): Zehn Jahre Heimat im Haus Ruhrnatur. - In: RWW RHEINISCH-WESTFÄLISCHE WASSERWERKSGESELLSCHAFT [Hrsg.]: 10 Jahre Haus Ruhrnatur. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) S. 22-23.
Unser Beitrag zur Festschrift der RWW.

Berg, Thorald vom; Buch, Corinne; Keil, Peter & Marx, Ulrike (2010): Der Fliegerberg im Broich-Speldorfer Wald. – Mülheimer Jahrbuch 2011. S. 221-231. [= Mülheimer Jahrbuch 66]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr)
Ein interessantes Kapitel Duisburg-Mülheimer (Natur-) Geschichte. Auf p.224, drittes Bild, ist die grüne Markierung nicht ganz korrekt, ein Vergleich mit der Karte auf p. 225 bringt aber schnell Klarheit, die Halle ist der schwarze Winkel an der Spitze der nach Osten zeigenden hellen Sandfläche. Belohnt wurde dieser Artikel 2010/11 mit einem Super-Rodel-Winter.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2003): Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet - eine Service- und Koordinationsstelle für den Naturschutz der Städte Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Oberhausen. - Mülheim an der Ruhr, Jahrbuch 2004 (59): 330-334.
Details dazu stehen ja noch auf diesen Seiten, die Fortsetzung bei der BSWR.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2004): 20 Jahre Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 60]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 303-308.
Kleine Rückschau auf zwanzig ziemlich anstrengende Jahre mit ein paar Erinnerungsfotos.

BERG, THORALD VOM; KEIL, PETER; TACKE, BIRGITTA & VITTINGHOFF, HEIKO (2005): Der neue Landschaftsplan für Mülheim an der Ruhr. - In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2006 [= Mülheimer Jahrbuch 61]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 322-331.
Knappe Zusammenstellung der Wege und Ziele des Landschaftsplans, eine Gemeinschaftsproduktion des amtlichen und ehrenamtlichem Naturschutzes.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2007) Der Mintarder Berg -  In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2008 [= Mülheimer Jahrbuch 63]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 66-72.
Der Mintarder Berg zählt zu den wenigen Flächen im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr wo noch wertvolles Magergrünland mit typischer Flora und Fauna erhalten ist. Im Artikel präsentiert die BSWR zusammen mit  der Unteren Landschaftsbehörde u.a. die Effizienz und die Notwendigkeit der durchgeführten Pflegemaßnahmen.

BERG, THORALD VOM & VITTINGHOFF, HEIKO (2010): „There is more than enough of green around“ - Protection of habitats and geosite in the Rauen Quarry, Mülheim (Ruhr Area, Germany). In: MÜGGE-BARTOLOVIC, VERA, RÖHLING, HEINZ-GERD & WREDE, VOLKER (EDIT.): Geotop 2010. Geosites for the public paleontology and conversion of geosites ; 14. Internationale Jahrestagung der Fachsektion GeoTop der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften and 6th International Symposium on Conversation of Geological Heritage , 29. Mai bis 2. Juni 2010 in Hagen (Westf.). Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften. 66: S.98. Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften, Hannover/Duderstadt.
Biotop- und Geotopschutz im Steinbruch Rauen. Der Titel hieß natürlich: »Grün haben wir hier genug«. Natürlich wurde auf Deutsch referiert

BRAHE, PETER; EMONDS, HUBERT; HORBERT, MARTIN; PFLUG, WOLFGANG & WEDECK, HORST (1977): Landschaftsökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) 81 S., 39 Tab.,15 Abb. und 35 Karten.

BREDEMANN, CLAUDIA; HEMMER, GUIDO; KEIL, PETER; STELLBERG, MARIA; WINDISCH, STEFANIE; BERG, THORALD VOM; REIMER, DORIS; TACKE, BIRGITTA; VITTINGHOFF, HEIKO; WEGNER, GABRIELE & ZENTGRAF, JÜRGEN [Red.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-.

BUND LANDESVERBAND NRW [Hrsg.] (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen. - Düsseldorf ([s.n.]) 61 S.

BURCKHARDT, HANNS (1951): Naturschutz und Landschaftspflege in Mülheim. Leitgedanken aus der Arbeit der Naturschutzstelle [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) p. 107
"...damit Mülheim das bleibt, was es ist »das Paradies im Ruhrgebiet«". 1951! Noch Fragen?

DERNBACH, BERNHARD; GOTSCHLIKA, MICHAEL (1977): Pilotstudie Landschaftsplan NW. Landschaftsplan Mülheimer Süden.- Diplomarbeit TU Hannover. 198 S.
zu finden im Stadtarchiv Mülheim, eine Vorarbeit zum Landschaftsplan aus der Sicht des Garten- und Landschaftsbaus. Vergleicht man die Arbeit mit der von FINCK et. al. (1997), hat man 20 Jahre Paradigmenwandel auf der Hand. Mit Natur- und Landschaftsschutz hatte das damals rein gar nichts zu tun.

DIETZ, HANS-JOACHIM & LEH, ALMUT (2009): Im Dienst der Natur. Biographisches Lese- und Handbuch zur Naturschutzgeschichte in Nordrhein-Westfalen. 1 Aufl. [ Förderverein Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland e.V]. – Klartext, Essen. 272 S.
Schließt wieder eine Lücke unseres Wissens über die Vergangenheit des Naturschutzes auch in Mülheim an der Ruhr.

FINCK, PETER; HAUKE, ULF; SCHRÖDER, ECKHARD; FORST, RALF & WOITHE, GERHARD (1997): Naturschutzfachliche Landschafts-Leitbilder. Rahmenvorstellungen für das Nordwestdeutsche Tiefland aus bundesweiter Sicht [= Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz 50(1)]. 1. Aufl. - Bonn-Bad Godesberg (Landwirtschaftsverlag [u.a.]) 265 S.
Zitat: »Flächenziele für das durch das »Ruhrgebiet« geprägte Emscherland sind zum einen die Begrenzung bzw. Verringerung der aktuell durch Gewerbe, Siedlungen und Verkehrsraum versiegelten Flächenanteile. (...) Die letzten Reste einer traditionellen Agrarlandschaft in diesem Gebiet sollten, soweit möglich, erhalten bleiben. Gelingt dies nicht, sollten diese Bereiche großflächig zu Erholungswäldern entwickelt werden.« (p. 195). Mit der seit Jahren üblichen Siedlungs- und Landwirtschaftspolitik ist das keine überzeugende Alternative, versiegelte und überbaute Flächen gegen Wald - auf Kosten einer nachhaltigen und ökologisch vertretbaren Landwirtschaft!

GROHS, KARL F.; LUKAS, H.-W.; PREIßMANN, RAINER; HURCK, SABINE; ELING, JÜRGEN et al. [Red.] (1990): Landschaftspflegerischer Begleitplan und Umweltverträglichkeitsstudie zum Golfplatz Mülheim an der Ruhr-Selbeck. - Essen (Mskr., [s.n.]) 59 + IV S., und 7 Karten.
Ziemlich lächerliche Veranstaltung. Selten wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Eingriffsbewertung so locker-flockig überspielt wie von diesen Bearbeitern. Das gleiche dann später in anderer Besetzung beim Golfplatz Raffelberg.

HAAFKE, JÖRG; SCHÄPERS, JOSEF & WOIKE, MARTIN (1983): Biotopmanagementplan für das Naturschutzgebiet "Kocks Loch" in Mülheim an der Ruhr. - Mskr., LÖLF Recklinghausen. 69 S. u. V mit einer Pflanzenliste von Pieper 1974 und einer Brutvogelkartierung 1980
mit sehr gründlichen Artenlisten aber teilweise recht kuriosen Vorschlägen für Entwicklungsmaßnahmen, die dann glücklicherweise auch verhindert werden konnten. In der Umsetzung konnten die Bausünden der 80iger Jahre repariert werden. Karten und Kartierungsergebnisse wurden damals geheim gehalten, dabei stammte der Großteil der Daten aus dem ehrenamtlichen Naturschutz. So waren die Zustände damals. Eine zügige Umsetzung verhinderte der Finanzbedarf der MÜGA, plötzlich war für unsere Naturschutzgebiete kein Geld mehr da. Der Weg "In der Heil" ist bis heute (2009) nicht aufgehoben und stellt eine der wesentlichen Störquellen für das FFH-Gebiet dar!

HAHN, INGOLF; HENKEL, N.; SONNENBURG, FRANK & SONNENBURG, HOLGER (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. - Essen ([s.n.]) 70 S. NE zu: Arbeitsgemeinschaft Ruhrbogen (BKR & Davids, Terfrüchte & Partner) (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. Grünlandkartierung "Ruhraue" 1994; Amphibien und Avifauna im Ruhrbogen nach N. Henkel Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen nach H. Sonnenburg, Vogelarten auf dem Gelände der RWW in Mülheim-Styrum nach F. Sonnenburg.

HEMMER, GUIDO; KEIL, PETER & STELLBERG, MARIA [Red.] (2001): Pflege- und Entwicklungskonzept für den "Mintarder Berg"  - im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr [ökoplan Essen]. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 25 S., und drei Karten.
Detaillierte vegetationskundliche, avifaunistische und herpetologische Detailuntersuchung mit Maßnahmenkonzept. Wird vom Umweltamt der Stadt Mülheim an der Ruhr schrittweise realisiert.

HOFE, MARK VOM (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen. - Düsseldorf ([s.n.]) 61 S. NE zu: BUND Landesverband NRW (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen.
Hat nur indirekt was mit uns zu tun, zeigt aber die Stimmung während unserer frühen Jahre sehr gut.

HOFF, MARTINA & AUER, SABINE [Red.] (2004): Leinpfad an der Ruhr. Kommunalverband Ruhrgebiet Ruhr Grün. Landschaftspflegerischer Begleitplan Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze Mülheim Stand 18.06.2004. - Essen ([s.n.]) 39 + X S., und 3 Pläne 1:1 000.
Da sagen wir jetzt mal nix dazu.

HÜBSCHEN, JOSEF ET. AL. (2007): Stadtökologischer Fachbeitrag Mülheim an der Ruhr, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen, 84 S. 14 Karten, 7 Abb. und 5 Tab. und 3 Anhängen. [1. Landschaftsräume 52 S., 2. Wertvolle Biotope 566 S. und 3. Erholungsräume 107 S.]
Sehr gründlicher und gut bearbeiteter STÖB. Da weder Land noch Stadt auf
lange Sicht so eine Untersuchung noch einmal in Auftrag geben werden (können und wollen), wird das für lange Zeit DIE Planungshilfe sein. Die umfangreichen Anhänge sind excellent recherchiert.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1998): Tümpel, Teich und Weiher - Artenschutzgewässer in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 54(1999)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-56 S.
Beitrag hier verfügbar

KEIL, PETER (1999): Begrünte Dächer aus Sicht des Naturschutzes. Ergebnisse einer Erfolgskontrolle in Mülheim an der Ruhr. - Dach & Grün, Fachmagazin für Bauwerksbegrünung 8(1): 9-11 S.

KEIL, PETER & KESSLER, HELMUT (1996): Die Saarner Aue - Naturschutz und Erholung am Rande der City. Geschichte, Bilanz und Ausblick [= Mülheimer Jahrbuch 52(1997)]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 25-36 S.

KEIL, PETER; KESSLER, HELMUT & SPECHT, KARL-WILHELM (1997): Naturschutz und Landschaftspflege - eine Bilanz aus 20 Jahren Landschaftsbeirat [= Mülheimer Jahrbuch 53(1998)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 63-73 S.

KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1999): Erfolgskontrolle eines neu angelegten Stillgewässers in der Trinkwassergewinnungsanlage Styrum (Ost) in Mülheim an der Ruhr. Gutachten im Auftrag der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW). - Mskr., Essen ([s.n.]). 15 S. + V, eine schematische Übersichtskarte.

KEIL, PETER; KRICKE, RANDOLPH & SCHLÜPMANN, MARTIN [Red.] (2004): Jahresbericht 2003 [= Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 1]. - Oberhausen (Selbstverlag der BSWR) 56 S.
Erster Tätigkeitsbericht der BSWR mit vielen Fotos und den ersten Artenlisten des Bearbeitungsgebietes. Natürlich alle Projekte, die in Mülheim an der Ruhr laufen. Kleine Auflage, aber in der Station, in der Stadtbibliothek oder im Stadtarchiv  immer einsehbar.

KEIL, PETER; KRICKE, RANDOLPH; SCHLÜPMANN, MARTIN; KOWALLIK, CHRISTINE & LOOS, GÖTZ HEINRICH [Red] (2005): Jahresberichte 2004 [= Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 2]. - Oberhausen (Selbstverlag der BSWR) 86 S.
Viele Fotos, Tabellen, Listen dokumentieren die Naturschutzarbeit der Station. Für Mülheim werden u.a. die Styrumer Aue, das FFH-Gebiet Mülheimer Ruhraue und das Projekt Standortübungsplatz Auberg ausführlich dokumentiert.

KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN [Red.] (2006): Jahresbericht 2005 [= Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 3]. - Oberhausen ([s.n.]) 88 S.
u.a. Dokumentation Wanderfalken im westlichen Ruhrgebiet, aber auch alles andere spannend und bebildert eine gute Übersicht, was 2005 so alles lief.

Keil, PETER, Kowallik, CHRISTINE, Kricke, RANDOLPH, Loos, GÖTZ HEINRICH, Pasquale, ULRIKE & Schlüpmann, MARTIN (2008): Bericht für das Jahr 2007. - Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, Oberhausen 5: 83 S.

KEIL, PETER; SCHLÜPMANN, MARTIN & KOWALLIK, CHRISTINE (Januar 2010): Artenschutzrechtliche Vorprüfung Fachhochschule West. Biologische Station Westliches Ruhrgebiet. - Oberhausen. 16 S.
Gutachten für die neue Fachhochschule in Broich/Speldorf.

KLOSE, HANS (1919): Das westfälische Industriegebiet und die Erhaltung der Natur. – In: Naturdenkmäler, Vorträge und Aufsätze (Hrsg. Staatl. Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen), Heft 18/19, Band 2 (Bornträger, Berlin): 337-454.
Wie im Titel dargestellt, befasst sich der Autor schwerpunktmäßig mit dem westfälischen Teil des Ruhrgebietes (Themen: Immissionswirkung auf Bäume, Erhalt und Förderung von Freiflächen und Wald, etc.) Sehr gut übertragbar auch auf den westlichen Teil des Ballungsraumes. Sicherlich ein MUSS für diejenigen, die an der Geschichte des Naturschutzes im Ruhrgebiet interessiert sind (Kopie in der BSWR).

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET (ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE, ÄMTER DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - GRÜNFLÄCHEN- UND FRIEDHOFSAMT (PLANUNG) UND BAUVERWALTUNGSAMT (VERFAHREN) (Hrsg.) (1983): Landschaftsplan Stadt Mülheim a. d. Ruhr. - Planungshefte Ruhrgebiet 1983. [s.n.], Essen. 141 S.
I
nzwischen längst vergriffen, daher hier als "graue" Literatur dargestellt, ein jüngfräuliches Exemplar liegt bei uns nur zur Einsicht vor.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE (HERBERT LIPPECK, VUONG, VAN  & WIR e.G. (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Rossenbecktal". - Essen (Mskr., [s.n.]) 35 S.
Mit recht ausführlichen Pflanzen- und Tierlisten, leider nie umgesetzt. Bezüglich des Herrn Vuong wurden im Landschaftsbeirat von unkundiger Seite Zweifel angemeldet, ob denn ein Vietnamese über Landschaft in Mülheim ... Ach ja!

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE UND WIR e.G. BERGKAMEN-RÜNTHE (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Wambach". - Essen und Bergkamen (Mskr., [s.n.]) 36 S.
Belanglos und nie auch nur ansatzweise umgesetzt

KÖSTER, GESA; PAULUS, JÜRGEN; SUSSEK, ASTRID & THYSSEN, HARALD (1991): Bestandsaufnahme und Analyse zur Landschaftsplanung nach Landschaftsgesetz (LG NW) Mülheim an der Ruhr - Menden. - Essen (Mskr., [s.n.]) 97 S.
I
m Rahmen einer Semesterarbeit bei Professor Brahe (Uni Essen), sehr unterschiedlich brauchbare Beiträge, inzwischen wohl veraltet, aber als Teilanalyse für Menden immer noch brauchbar.

KORDGES, THOMAS & OEYNHAUSEN, ANKE [Red.] (2004): FFH-Verträglichkeitsstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr. - Essen ([s.n.]) 31 S. NE zu: Ökoplan. Bredemann, Fehrmann, Kordges & Partner (2004): FFH-Verträglichkeitstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr. - Gelsenkirchen [(s.n.)] 95 S.
Das Fundament des neuen Landschaftsplans für Mülheim an der Ruhr, leider in einigen Teilen nicht sorgfältig bearbeitet. Die Arbeit wird irrtümlich im Titel als »Beitrag« benannt, es ist aber der Fachbeitrag. Die Arbeit wurde vom Büro Hamann und Schulte, Bochum erstellt, siehe Eintrag unter SODMANN, BEATE et. al (1994).

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr Anhang 1 - schutzwürdige Biotope-. - Gelsenkirchen [(s.n.)] 187 S.
Ausdruck des Biotopkatasters nach LINFOS der LÖBF, gute Artenlisten und Beschreibungen. Nicht mehr aktuell.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (1999): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere in Nordrhein-Westfalen 3. Fassung [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 17]. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 640 S. NE zu: Wolff-Straub, Rotraud; Wasner, Ulrich (1999): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere Nordrhein-Westfalen 3. Fassung.
Nicht direkt für Mülheim, aber ohne die Liste ist die Arbeit im Naturschutz zwecklos.

LANDSCHAFTSARCHITEKTURBÜRO HOFF (2004): Leinpfad an der Ruhr. Landschaftspflegerischer Begleitplan. Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze Mülheim. - Essen ([s.n.]) 39 S. NE zu: Hoff, Martina; Auer, Sabine (2004): Leinpfad an der Ruhr. Kommunalverband Ruhrgebiet Ruhr Grün. Landschaftspflegerischer Begleitplan Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze Mülheim Stand 18.06.2004.
Genügte den Anforderungen nur sehr begrenzt. Die BSWR mußte nacharbeiten. Ärgerlich!

LANUV NRW (Hrsg.) (2007): Stadtökologischer Fachbeitrag Mülheim an der Ruhr, LANUV, Recklinghausen, 84 S. 14 Karten, 7 Abb. und 5 Tab. und 3 Anhängen.
vergl. Hübschen, Josef et.al 2007

LIPPECK, HERBERT; VUONG, VAN et al. [Red.] (1986): Pflege und Entwicklungsplan "Wambach". - Essen und Bergkamen (Mskr., [s.n.]) 36 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet Abteilung Landschaftspflege und WIR e.G. Bergkamen-Rünthe (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Wambach".

MOSTERT, ROLF-ACHIM:  (2009): Blauer Himmel über Mülheim? Grundzüge der Geschichte des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr. Stadt Mülheim an der Ruhr, Umweltamt. – Mülheim an der Ruhr. 68 S.
Weder was Titel noch Untertitel erwarten läßt, aber bitte, das hätten wir schon mal.

ÖKOPLAN. BREDEMANN, FEHRMANN, KORDGES & PARTNER (2004): FFH-Verträglichkeitstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet. - Essen ([s.n.]) 31 S., 2 Abb. 8 Tab. und 1 Karte.

PLANUNGSBÜRO ÖKOPLAN ESSEN IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM AMT FÜR UMWELTSCHUTZ DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Red.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-.

POHLING, GISELA (1980): Geschützte Flächen und Standorte im Mülheimer Süden. Räumliche Entwicklung - Bestand - Zukünftige Entwicklung. - Diplomarbeit Geographie, Universität Bochum. 125 S und Anhang
Im Stadtarchiv Mülheim. Das sind die ersten Vorarbeiten zum 1. Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr.

RIEDEL, JOHANNES;  BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2009): Der Auberg. - vom Standortübungsplatz zum Naturschutz- und Naherholungsgebiet. In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR E.V. UND STADT MÜLHEIM AN DER RUHR (Hrsg.) (2009):[= Mülheimer Jahrbuch 65 (2010)].: S. 146-158, Mülheim an der Ruhr.
Nach dem Erwerb großer Teile des Aubergs bemüht sich der RVR erfolgreich, ein Konzept nachhaltiger Nutzung zu etablieren. Das passt einigen Hundenarren nicht, wird sich aber wohl durchsetzen. Ein Gewinn für die Region.

Siedlungsverband Ruhrkohlebezirk, Rudolf Korte & Aloys Schempershofe (1951): Landschaftliche Ausgestaltung des Ruhrtales von Kupferdreh bis Mülheim/Ruhr unter besonderer Berücksichtigung des Stausees Kettwig. Manuskript, Maschinenschrift mit zahlreichen original Fotos und 11 Karten. Mit einer Zusammenstellung verwendbarer Pflanzen.
Mülheim wird nur im äußersten Süden erfaßt, für die Planungsgeschichte des Ruhrtales sehr interessante Arbeit, sehr schöne Zeichnungen des Ruhrtales, tolle S/W Fotos! Kopie bei uns, KVR Bibliothek Standort VI 17 012.

SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLENBEZIRK [Hrsg.] (1978): Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) 274 S., und zwei Karten.
Vergl.  H. Ant (1978).

SODMANN, BEATE; GEHMEYR, ANDREAS; THIEL, KARSTEN; BREITKOPF, CLAUDIA & HAMANN, MICHAEL [Red.] (1994): Ökologischer Fachbeitrag zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr. - Recklinghausen ([s.n.]) 95 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO Recklinghausen [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr.

SONNENBURG, FRANK (1996): Trinkwasser-Gewinnungsanlagen als Bestandteile eines Biotopverbundsystems - Wassergewinnungs- und Naturschutzgebiete im Ruhrtal. - Naturschutz und Landschaftsplanung 28(3): 81-86.

SPECHT, KARL-WILHELM (1971): Reminiszens an den Schneemonat März. - Illustrierter Stadtspiegel Mülheim an der Ruhr Jg. 5, H.4: 17-19

SPECHT, KARL-WILHELM (1974): Mülheims grünes Kleid. Gedanken zu Naturschutz und Landschaftspflege in unserer Stadt [= Mülheimer Jahrbuch 31(1975)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 56-71 S.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (1989): Umweltbericht Stadt Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) o.S.
Lose Blattsammlung.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR (Hrsg.) (2000): Landschaftsplan. Textliche Darstellung und Festsetzungen -ENTWURF- Mülheim an der Ruhr. 179 S.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S., 7 Kartenbeilagen.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR DEZERNAT UMWELT, PLANEN UND BAUEN [Hrsg.] (2000): Umweltbericht 2000. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 292 + XXI S., 15 Karten. 
2. Umweltbericht Mülheim an der Ruhr ohne wirklich Berichtenswertes.

TUSZEWSKI, ALEXANDRA & KAPING, DANIEL (2004): Studienarbeit Evaluation der Naturschutzmaßnahmen am »Mintarder Berg« auf Grundlage des »Pflege- und Entwicklungskonzept für den Mintarder Berg« WS 2003/2004. - Essen (Universität Duisburg, Essen. Hausarbeit, Fachbereich 9 Studiengang Ökologie) 21 S. Karten und Anhang
Bestätigt die bisherige Strategie der unterschiedlichen Stadien der Rotationsbrache.

WDR STUDIO ESSEN LOKALZEIT RUHR (2003): RuhrNatur in Zusammenarbeit mit der BUND Kreisgruppe Mülheim an der Ruhr. Sendung vom 24. Februar 2003,  ca. 5 min.
Schöner Filmbericht über das Mülheimer FFH Gebiet Ruhraue. Mit einem Wortbeitrag vom Leiter der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, Dr. Peter Keil. Mitschnitt und Bilder vom Drehort bei uns. Der Beitrag liegt auch der BSWR vor.

WITTIG, RÜDIGER (1991): Schutzwürdige Waldtypen in Nordrhein-Westfalen. - Geobotanische Kolloquien 7: 3-15.
Erste in der gedruckten Literatur nachweisbare Einschätzung der Naturschutzgebiete Kock's Loch (hier mal mit sächsischem Genitiv) und Kellermanns Loch als landesweit bedeutsame Biotope. Im Ganzen sachlich einwandfreie Darstellung und für uns ein wichtiges Argument für die FFH Ausweisung, mehr darüber hier.

WOLFF-STRAUB, ROTRAUD & WASNER, ULRICH [Red.] (1999[2000]): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere Nordrhein-Westfalen 3. Fassung [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 17]. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 640 S.
Wer über Naturschutz mitreden will, muß vorher hier reingeguckt haben.

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Geographie / Naturkunde

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2000): Naturkundlicher Spaziergang durch das Forstbachtal [= Mülheimer Jahrbuch 56(2001)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 98-108 S.
Jetzt auch hier verfügbar!

BISLER, MAGDALENA (1969): Geographische Untersuchungen der Halden und Kippen im zentralen Ruhrgebiet (Essen, Mülheim, Oberhausen und Bottrop, 1966). - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 5: 81-120 S.
Kurzfassung ihrer Examensarbeit mit einer Übersichtskarte der bekannten Haldenstandorte.

BURCKHARDT, HANNS (1954): Landschaftspflege in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 72-75 S.

BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal unter »Beschuß« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben zu Anpflanzungen von »Exoten«. Und die WAZ schreibt dazu 2002 im Internet zur Anlage: »Zusammen mit der Freilichtbühne bildet die Grünanlage an der Dimbeck ein Ensemble, das den Vorstellungen der frühen 30er Jahre entspricht. Die Grünfläche entstand auf dem Gelände eines alten Steinbruchs. Der Mülheimer Gartenbaudirektor Fritz Keßler verhinderte, dass die Stadt hier ihren Müll abkippte, und entwarf 1932 diese bedeutende Grünanlage, deren historische Strukturen heute noch gut sichtbar sind. Noch immer befindet sich östlich des Rosen- und Staudengartens eine große Wiesenfläche, die von Pflanzen umgeben ist. Bemerkenswert sind überdies zahlreiche erhaltene Bäume des historischen Bestandes. Erkennbar sind außerdem immer noch Reste von Felspartien und Mauern aus der Anfangszeit.« Ob bei einem solchen sensiblen Projekt eine architektonische Rosskur vom Hofarchitekten des RWW eine wirkliche Verbesserung ist, lassen wir dahingestellt. Siehe auch Beiträge von Hombach (1990).

BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962.

BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil. Ein botanischer Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch!

BURCKHARDT, HANNS (1964): Das Ruhrtal von Kettwig bis Duisburg. - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 1: 70-117.

BURCKHARDT, HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 22(1967)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.

BURCKHARDT, HANNS (1972): Naturräume unserer Heimat [= Mülheimer Jahrbuch 28(1973)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 155-166 S.

BRUESE, PAUL (1926):  Mülheim a. d. Ruhr Versuch einer Stadtgeographie 72 S. : Kt. [= Hochschulschr. Köln, phil. Diss.]

BRUESE, PAUL (1926-1927):  Stadtgeographie von Mülheim a. d. Ruhr nebst Ergänzungen u. Berichtigungen [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr ; Jg. 21. 1926 u. Jg. 22. 1927] 
noch nicht eingesehen, wohl eine Zweitverwertung der Dissertation.

FEY, JÖRG-MICHAEL & MÜLLER, RICHARD (Hrsg.)(1998): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen. Galunder, Wiehl
Mit Beiträgen von sehr unterschiedlicher Qualität.

GÜNTER, ROLAND (2000): Im Tal der Könige. Ein Handbuch für Reisen an Emscher, Rhein und Ruhr. 4. Aufl. - Essen (Klartext) 559, III S., graph. Darst., Kt.
Für kulturgeschichtlich Interessierte der Klassiker, wenn es um das Ruhrgebiet geht. Wenngleich Mülheim an der Ruhr nicht sehr ausführlich behandelt wird, gewinnt man durch die Lektüre doch einen ganz guten Überblick. Hat mit naturwissenschaftlichen Dingen eher weniger zu tun. Trotzdem interessante Ausblicke auf das Ruhrgebiet. Günters Eintreten für die Siedlung Heimaterde war 2002/2003 wohl das Signal an unsere Politiker, das Ganze (Zerstörung des Ensembles) noch einmal zu überdenken.

HEINZERLING, OTTO (1949): Wenig beobachtete Kriegsfolgen [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 125-126
Interessante Hinweise auf neophytische Arten in Mülheim an der Ruhr auf Trümmergrundstücken.
Otto Heinzerling (
1884-1974) war Studienrat am Gymnasium „Luisenschule“ und publizierte vornehmlich Fachaufsätze über Jagd,  jedoch auch einige botanische Texte, z. B. über Farnpflanzen und die Trümmerschuttflora der Nachkriegszeit in den Mülheimer Jahrbüchern.  Erst kürzlich ist ein Teil seines Herabrium im Bestand des Ruhr Museums in Essen wieder aufgetaucht, mit einer Reihe interessanter Farnpflanzenfunde aus Mülheim im Zeitraum zwischen 1930 und 1960. Dr. Heinzerling findet sich ab und zu in unserer Literatursammlung. Er  war 1935-36 und 36-37 bei der Bezirksstelle (für Naturschutz) in Essen als Nr. 7 »Studienrat Dr. Heinzerling, Mülheim«, als Zoologe und für das Jagdwesen« mit Zustimmung des Reichsforstmeisters (Hermann G.) berufen.
Untere Naturschutzbehörde war, umfassend die Städte Oberhausen und Mülheim an der Ruhr, der Polizeipräsident in Oberhausen. Später in der BRD dann kam der Naturschutz zu den Baubehörden, ein Fortschritt?

HORZ, OTTO (1954): Wo liegt Mülheim? [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) p. 66.
Kleiner poetisch angehauchter Artikel mit hübscher Zeichnung.

KAMP, ADOLF von (1851): Das Schloß Broich und die Herrschaft Broich. Eine Sammlung geschichtlicher Merkwürdigkeiten I. Theil. Nebst einer Abbildung vom Schlosse Broich und dessen nächster Umgebung. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 264 S., und einem Prospekt des Schloßes Bruch und Mühlheim(!).
Reprint des Verkehrsvereins Mülheim an der Ruhr e.V. 1982. Insbesondere das Kapitel 57 p.213-226 "Die Kohlebergwerke in der Herrschaft Broich" ist aus unserer Sicht interessant.

KAMP, ADOLF von (1966): Alt-Mülheim um das Jahr 1835. Portrait einer Schiffer- und Kohlenstadt an der unteren Ruhr mit Beschreibung des Kreises Duisburg (Neuauflage) [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr e.V. N.F. 16]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 180 S.
Für "Schule und Haus eingerichtet und ergänzt von Gustav Lauterfeld", ill. v. Fritz Loehr. Sehr anschauliche Beschreibung und informative Karten zu Fließgewässern und Teichen. Zum Lesen des Textes braucht man eine Lupe, zur Hölle mit der 'modernen' Typographie!

KRICKE, WOLFGANG (1996): Natur- und Wanderführer Mülheim an der Ruhr. 1. Aufl. - Selbstverlag, Mülheim an der Ruhr. 74 S.
Knappe Übersicht einiger Wanderrouten im Stadtgebiet. Erhältlich im Haus Ruhrnatur.

KÜRTEN, WILHELM von (1970): Die naturräumlichen Einheiten des Ruhrgebietes und seiner Randzonen. - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 6: 5-81.

Mertins, Günther (1964): Die Kulturlandschaft des westlichen Ruhrgebietes (Mülheim-Oberhausen-Dinslaken). – Giessener Geographische Schriften. Heft 4. Giessen (Wilhelm Schmitz) 235 S. + Anhang.
Überwiegend kulturgeographische Abhandlung mit Beachtung des Mülheimer Stadtgebietes, Kap. zur Naturräumlichen Einordnung etc., einige sehr interessante Fotos. KVR Bibliothek  VIIIa 10 087b.

PAFFEN, KARLHEINZ; SCHÜTTLER, ADOLF & MÜLLER-MINY, HEINRICH (1963): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 108/109 Düsseldorf-Erlelenz. 1. Aufl. - Geographische Landesaufnahme 1:200 000 Naturräumliche Gliederung Deutschlands 108/109. Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bonn Bad Godesberg. 55 S., Karte 1.200 000 der naturräumlichen Einheiten. 
Immer noch grundlegend, bei speziellen Fragen zum Mülheimer Stadtgebiet haben wir leicht abweichende Ansichten.

SCHREIBER, GÜNTER (1965): Die Entwicklung des Mülheimer Ruhrtals. Vom Leiden und Werden einer Stadt am Wasser. – [=Mülheimer Jahrbuch 21 (1966)].- Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) p.135–161.
Sehr komplexer Aufsatz, schöne und seltene Abbildungen.

SEIPP, WILHEM (1964): Unser Heimatland. Die natürlichen Verhältnisse der Heimatlandschaft und ihr Werden. - In: SEIPP, WILHELM (Bearb.): Oberhausener Heimatbuch. Oberhausen: 2-59.

SEIPP, WILHEM (Bearb.) (1964): Oberhausener Heimatbuch. In Verbindung mit Heimatkennern bearbeitet. Herausgegeben von der Stadt Oberhausen. Mit 355 Abbildungen und 1 Karte. XVI, 480 S.)
Was man noch so alles findet. Mit einigen Abb. und Texten über die Styrumer Ruhraue und den Steinbruch Rauen

SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLEBEZIRK, RUDOLF KORTE UND ALOYS SCHEMPERSHOFE (1951): Landschaftliche Ausgestaltung des Ruhrtales. - Essen (Mskr., [s.n.]) 24 S.
Wunderschönes Typoskript mit s/w Fotos und zahlreichen Zeichnungen. KVR Bibliothek VI 17012a.

RHEINISCHER VEREIN FÜR DENKMALPFLEGE UND HEIMATSCHUTZ [Hrsg.] (1914): Freunde der Heimat: Niederrhein und Bergisches Land. Ein Wegweiser durch Natur, Kultur und Wirtschaftsleben. - Moers (Hofbuchhändler Aug. Steiger) 112 S., mit 92 Strichzeichnungen. 
Bisher nicht eingesehen.

VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR et al. [Hrsg.] (1983): Entwicklung unserer Stadt im Kartenbild 1808 - 1983. Alte Karten und Ansichten, Stadtgeschichte, Kernstadt, Ortsteile, Entwicklungsschwerpunkte. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 49 S.
Eine sehr schöne Arbeit, leider viel zu knapp, leider längst vergriffen, lohnt die Fortschreibung. Mit zahlreichen Abbildungen, Karten, Stichen und dem immer verblüffenden Vorher - Nachher!

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Fauna

BETHGE, PAUL-GERHARD (1989): Jagd mit Tradition [= Mülheimer Jahrbuch 45(1990)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 119-125 S.
Ein Saarner Jäger mit erlegter Wildsau von 1946, ein 1978 in Mülheim erlegter Keiler, Trophäenschau und die Feststellung: "Es gibt keine Wildsäue mehr in Mülheim!"

BRANDT, ELKE (2007): Bestandsentwicklungen ausgewählter Wasservogelarten im Bereich Essen und Mülheim an der Ruhr. Elektronische Aufsätze der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet 10.2: 1-6. http://www.bswr.de/PDF/Elektronische_Publikationen_BSWR/BSWR_EP10.2_2007_Vortraege_28.01._Brandt_Bestandsentwicklung_Wasservoegel.pdf  (92 kB)

Fundierter Aufsatz der kompetenten Ornithologin zum formulierten Thema.

DIETZ, UTE; DIETZ, KARL-HEINZ & ROVERS, WOLFGANG (1992): Möglichkeiten zur Entwicklung des Waldkauzbestandes im Mülheimer Wald. - Duisburg (Mskr)., [s.n.]) 26 S. und 10 Karten.
Für das Grünflächenamt angefertigte Einzeluntersuchung. Die Aussagen sind inzwischen überholt.

EBENAU, CARSTEN (1990): Fledermauskartierung in Essen und Mülheim. - Essen (Mskr., [s.n.]) 13 S., mit zahlreichen Übersichtskarten und Erhebungsbögen.
Bisher beste Übersicht der hier vorkommenden Arten, liegt im Umweltamt und bei uns vor.

EBENAU, CARSTEN (1993): Schutzkonzept "Fledermäuse" auf der Grundlage der Fledermauskartierung Mülheim an der Ruhr. - Essen (Mskr., [s.n.]) 23 S., und 4 Verbreitungskarten.

EBENAU, CARSTEN (1995): Ergebnisse telemetrischer Untersuchungen an »Wasserfledermäusen (Myotis daubentoni) in Mülheim an der Ruhr. - »Nyctalus (N.F.) 5: 379 - 394.

EBENAU, CARSTEN & TRAPPMANN, CARSTEN (1993): Fledermäuse - vom Aussterben bedroht! »- Informations-Broschüre der Naturschutzjugend Essen/Mülheim, 4. Aufl. Essen.

FREYMANN, JENNIFER (2005): Die Nutriapopulation in Mülheim/Ruhr – Chancen und Risiken für das bestehende Ökosystem des Naturschutzgebietes „Kocks Loch“ in der Mülheimer Ruhraue. – Facharbeit im Grundkurs Biologie. Städtisches Gymnasium Broich (Mülheim an der Ruhr): 26 S.
Umfangreiche Darstellung über die Nutrias im FFH-Gebiet, Kopie ist in der BSWR einsehbar.

FRENZ, CHRISTIAN (1998): Die Fischfauna im Unterlauf der Ruhr. - In: Fey, Jörg-Michael & Müller, Richard (Hrsg.): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen: 257-280. Galunder, Wiehl. 
Wichtige Informationen für den Naturschutz unter Wasser. Einer der besseren Aufsätze in diesem Sammelband.

FRERKING, RUDOLF (1965): Insekten in Mülheim. - In: BURCKHARDT, HANNS Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 58-61.
Vergleiche den Eintrag zu Fritz Pade (1965), das gleiche Spiel des Herrn Burckhardt.

GEIGER, ARNO & NIEKISCH, MANFRED [Hrsg.] (1983): Die Lurche und Kriechtiere im nördlichen Rheinland - Vorläufiger Verbreitungsatlas. 1. Aufl. - Neuss (BUND LV NRW) 168 S.
Guter, aber veralteter Verbreitungsatlas aus der Zeit, als der BUND NRW noch im Natur und Artenschutz für einzelne Artengruppen arbeitete.

GEITER, OLAF (1998): Untersuchungen an Kanadagans-Brutpopulationen. - Newsletter der Arbeitsgruppe Neozoen, Allgemeine & Spezielle Zoologie 2: ?. Da die Internetseite von wechselnden Adressen bedient wird, am besten über eine Suchmaschine nach »Olaf Geiter« suchen, da findet sich dann auch was (Stand Jan. 2006)
Zahlenangaben zu "gefangenen" Tieren im Ruhrtal, Beringung, Aktionsradius, Lebensdauer

GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.] (1982-1987): Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 1-3. - Düsseldorf (Kilda) o.S.
Leicht überholt aber immer noch sehr informativ, siehe Einträge zu Miltenberger und Wink

GOESE, ROLAND (1995): Die Herpetofauna von Mülheim an der Ruhr. - Dipl. Arb. Essen. 154 S. + VI, mit 25 Karten, 3 Übersichtskarten, 9 Tab. u. 9 Abb.
Bisher beste Zusammenstellung zum Thema.

HAYBACH, ARNE & SCHWENKE, BRIGITTE (2005): Faunistische Kurzmitteilung über einen Nachweis von Pectinatella magnifica (LEIDY, 1851) (Bryozoa: Phylactolaemata) an der unteren Ruhr und am Niederrhein. - Natur am Niederrhein. N.F. 2005(2): 77. 
Erstnachweis der Art für NRW, für das Vereinsgebiet der BSWR im Rhein und im Bereich der unteren Ruhr bei Duisburg, wohl nur wenige hundert Meter von der Stadtgrenze zu Mülheim (DU-Duissern/MH-Speldorf) entfernt. Die Art ist in Ausbreitung und wohl bald auch in MH zu erwarten. Pectinatella magnifica (Leidy 1851) aus Nordamerika bildet gigantische Moostierchenkolonien ("water brain"). Stichwort: Faunenverfälschung! Lokale Vorkommen in der Deutschen Bucht seit 1883 durch Schiffahrt eingeschleppt. Nun bei uns. Bilder bei:  http://www.hlasek.com/pectinatella_magnifica_ac0032.html

 HEINZERLING, OTTO (1951): Jagd in Mülheims Wälder und Fluren [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 88-89 S.

HEINZERLING, OTTO (1951): Das letzte Rotwild in Duisburg-Mülheimer Waldungen [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 55 S.

HEMMER, GUIDO [Red.] (1996): Faunistisches Gutachten zum geplanten Bauvorhaben Kuhlenstraße Mülheim a. d. Ruhr. [Mskr.] Essen (Ökoplan Essen), 13 S.

HEMMER, GUIDO [Red.] (2003): Herpetologischer Fachbeitrag zum geplanten Umbau der ehemaligen Bahntrasse "Grugabahn" in Essen und Mülheim an der Ruhr zu einem Rad- und Wanderweg im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet/Ruhr Grün (Ökoplan Essen) -Entwurfsfassung -. - Essen (Mskr., [s.n.]) 19 S., 4 Karten und 4 Tabellen.
Nachgelieferte Gefährdungseinschätzung, bringt alles zu diesem Thema und zu diesem Teilraum.

HEMMER, GUIDO [Red.] (2004): Herpetologischer Fachbeitrag zum geplanten Umbau der ehemaligen Bahntrasse »Grugabahn« in Essen und Mülheim an der Ruhr zu einem Rad- und Wanderweg im Auftrag des Kommunalverband Ruhrgebiet/Ruhr Grün (Ökoplan Essen) -Endfassung-. - Essen (Mskr., [s.n.]) 20 S., 4 Karten und 3 Tabellen.
Wie vorhergehendes, aktualisiert auf Wunsch der Bezirksregierung.

HEMMER; GUIDO & NICOLAI, KATIE [Red.] (2005): Faunistischer Fachbeitrag zum Umweltbericht zum B-Plan M9 "Gewerbepark Broich" im Auftrag des Amtes für Umweltschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr. 7 S. und eine Karte, Essen (Ökoplan).
Kleine Untersuchung mit wichtigem Hinweis auf die Verbreitung der Blauflügeligen Ödland- und Sandschrecke (R.L. NRW 1 bzw. -, regional; 2 bzw. 1 NRW). Auf die weiter Ausbreitung der Arten wäre zu achten.

HINGMANN, WERNER.; LÜTTGER, E. & HYLA, WERNER (1968): Ermittlung zum Brut- und Jahresvogelbestand in der Ruhraue Mülheim-Duisburg-Oberhausen. - Charadrius 4: S. 50-55.

HYLA, WERNER (1968): Der Brutvogelbestand zweier Weideflächen in der Ruhraue von Mühlheim/Ruhr (sic!). - Charadrius 4: S. 32-33.

HYLA, WERNER; KRISTIAN, HORST; REAL, HANS; TOMEC, MICHAEL; WAGNER, JOACHIM; RIEDEL, CHRISTIAN;  SETTEGAST, ELLEN; NITSCHE, HEINZ [Red.] (1989): Die Vogelwelt von Oberhausen. - Oberhausen ([s.n.]) 206 S., und 22 Abb.
Wegen der Grenzbereiche zu Mülheim an der Ruhr - Hexbachtal und Styrumer Ruhrbogen - auch für unser Stadtgebiet heranzuziehen! Dies gilt auch für die Beiträge von W. Hingmann et al. (1968) und W. Hyla (1968). Saubere Rasterfeldkartierung mit gründlicher Literaturauswertung. Im Beitrag von Przygodda (1988) sind diese (Rand-) Ergebnisse noch nicht berücksichtigt. Publiziert mit Hilfe der Stadt Oberhausen. Wenige Exemplare noch bei der STAUN Oberhausen in Haus Ripshorst vorhanden, fragen Sie dort Michael Tomec.

KESSLER, HELMUT (1984): Analyse der Gewässergüte des Rumbachs anhand ausgewählter biologischer Indikatoren. - unveröffentlichtes  Manuskript, Essen Universität (Fachbereich Biologie). 111 S.
Diese und ander Arbeiten von Helmut Kessler u.a. führten dazu, daß das geplante gigantische Regenrückhaltebecken im unteren Rumbachtal (Beton natürlich!) dann doch nicht kam. Das fanden die Tiefbauer der Stadt nicht so toll. Wir schon.

KRICKE, RANDOLPH (2007): Wanderfalkenbeobachtung am Brutplatz mittels Videotechnik an zwei Stellen im Ruhrgebiet. Jahresbericht 2006 der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW. p. 14-15.
Kurzbericht über die im Titel beschriebene Thematik mit dem Hinweis auf den Brutplatz in Mülheim.

KORDGES, THOMAS; THIESMEIER, BURKHARD; MÜNCH, DETLEF & BREGULLA, DETLEV (1989): Die Amphibien und Reptilien des mittleren und östlichen Ruhrgebiets [= Dortmunder Beiträge zur Landeskunde Naturwissenschaftliche Mitteilungen 1989(1)]. - Dortmund ([s.n.]) 112 S.
Tangiert nur einen sehr kleinen Teil des östlichen Stadtgebietes, ansonsten eine sehr gründliche, halbquantitative und räumliche Darstellung der Herpetofauna des Ruhrgebiets.

KORDGES, THOMAS;  KRONSHAGE, ANDREAS, GREISSL, R. &  VOGELEI. A. (1997): Zur Verbreitung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) (Arachnida: Araneae).- Natur am Niederrhein 12(1): 20-25 S.

Kordges, THOMAS & SCHLÜPMANN, MARTIN (2011): 2.5.8 Ruhrgebiet. – In: Arbeitskreis Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Handbuch der Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalens. - Bielefeld (Laurenti), S. 273-294.
Informativer Überblick über das Ruhrgebiet in Hinsicht der Bedeutung für die Amphibien- und Reptilenfauna.

KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH (6.2007): Die Bedeutung der Ostruhranlagen in Mülheim an der Ruhr für Fledermäuse. Im Auftrag der Stadt Mülheim an der Ruhr. Kurze Einschätzung Sommer 2007, Oberhausen, BSWR, p. 9, 5 Abb., 1 Tab.
Dieses Pflichtprogramm für die Ostruhranlagen macht den städtebaulichen Schwachsinn nicht besser.

KRÜDEWAGEN (H.) (!): (1940): Die Mülheimer Jagd [= Heimatkalender  für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1941]. - Duisburg  (Rheinische National-Druckerei) 82-86 S.
singt das »Hohe Lied« des von »Reichsoberjäger« Hermann Göring eingeführten Reichsjagdgesetzes.

KRÜDEWAGEN MAX: (1948): Jagd in Mülheim [= Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1949]. - Mülheim a. d. Ruhr (s.n.) ?S.
Es konnte noch nicht geklärt werden, ob eine Namensverwechselung mit dem Autor des vorigen Beitrags vorliegt. Max Krüdewagen * 08.01.1880 in Balve war Justizoberinspektor in Mülheim an der Ruhr.

KÜPPERS, HERMANN (2001): Die Vogelwelt in der Siedlung Heimaterde und auf dem Heißener Friedhof in Mülheim-Ruhr Heißen beobachtet im Zeitraum von 1960 bis 1999. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 194 S.
Im Titel ist alles wesentliche zur Arbeit gesagt. Eine insgesamt eher negative Bilanz nach fast 40 Jahren bewundernswerter akribischer Vogelbeobachtung in Heißen. Hermann Küppers wurde nie müde, Grünflächenamt und Tiefbauamt der Stadt an den schonenden Umgang mit ihren "Pflegegütern" zu erinnern. Leider wurde er von diesen Dienststellen völlig zu unrecht bis in die 80er Jahre eher als Störenfried denn als durchaus kooperativer Naturschützer, wie wir ihn kennen, angesehen. Diese insgesamt sehr lobenswerte Zusammenstellung der Arbeiten von Hermann Küppers  unter Mithilfe des NABU Ruhr kann bei uns eingesehen werden.

LEINEN, ULRIKE (1990): Faunistische Kartierung im besiedelten Bereich. Hausarbeit im Rahmen der Fortbildung zur Fachkraft für Umwelt- und Naturschutz am Hardegsener Institut für allgemeine und angewandte Ökologie e.V. - [s.l.] (Mskr., [s.n.]) 43 + I S., 7 Karten.
Kartierungen Vögel und Laufkäfer auf ausgesuchten Flächen in Broich und Speldorf. Ein Großteil der Untersuchungsflächen ist inzwischen durch Bebauung (Altenheim) komplett vernichtet.

MERREM, BLASIUS (1789): Verzeichniß der rothblütigen Thiere in den Gegenden um Göttingen und Duisburg [= Schriften der Berlinischen Gesellschaft Naturforschender Freunde 9(2)]. - Berlin (Buchhandlung der Realschule) 189-196 S.
Merrem (1761-1824) war Professor an der 1. Duisburger Universität (1655-1818) und ein profunder Kenner der heimischen Fauna. Diese Arbeit ist wohl eine der ältesten und dennoch sehr glaubwürdigen Darstellungen der Fauna unseres Bereichs. Merrems Forschungen führten ihn auch in den Duisburg-Mülheimer Wald. Die Schriften der Berlinischen Gesellschaft Naturforschender Freunde sind z. T. von der Universität Bielefeld digitalisiert und frei zugänglich (bei der BSWR als pdf-Datei als Download). Es müssen um 1750 im Duisburg-Mülheimer Raum Störche genistet haben!

MILTENBERGER, HEINZ (1982): Die Vögel des Rheinlandes - Seetaucher - Alkenvögel (Gaviiformes - Alcidae). - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 1. - Düsseldorf (Kilda) S. 400.

MILTENBERGER, HEINZ (1984): Die Vögel des Rheinlandes - Papageien - Rabenvögel (Psittaculidae - Corvidae). - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 2. - Düsseldorf (Kilda) S. 646.

PADE, FRITZ (1932): Vogelbeobachtung der Großstadt [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 1(1933)]. - Oberhausen ([s.n.]) 35-39 S. und eine Zeichnung. Als Manuskript gedruckt.
Dies ist der Beginn einer stattlichen Anzahl sehr gut lesbarer Artikel über die Vögel in Mülheim an der Ruhr von einem wirklichen Naturfreund aus Mülheim an der Ruhr! Bibliographisch sind die ersten beiden Einträge jetzt vollständig erfasst. Das Werk ist einsehbar beim Stadtarchiv Oberhausen unter der Signatur Oc 6.55. Fritz Pade wurde am 15.11.1900 geboren und war Mittelschullehrer in Mülheim an der Ruhr. Von ihm wurden viele Mülheimer für den Schutz der Natur begeistert. Fritz Pades Beitrag für den Anfang des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr kann gar nicht hoch genug veranschlagt werden.

PADE, FRITZ (1933): Mülheimer Vogelleben (vornehmlich Kahlenberg und Witthausbusch) [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 24-27 S.
Stadtarchiv Oberhausen Sign. Oc 6.56 Kopien von beiden Arbeiten aus Oberhausen liegen uns vor. Im Anschluß an diese Arbeit sind noch "Vogelkundliche Notizen" (Mülheim Ruhr) abgedruckt, die wohl auch von Fritz Pade stammen. Dort Angaben zu Sumpfrohrsänger, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen und dem  Eisvogel an der neuen Ruhrbrücke für die Bundesstraße 1 (damals war das die Hermann-Göring-Brücke!).

PADE, FRITZ (1948): Vogelleben in der Saarner Aue [= Heimatkalender Mülheim an der Ruhr 1949]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 106-110 S.

PADE, FRITZ (1949): Stelldichein der Stare [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 127-128 S.

PADE, FRITZ (1951): Vogelleben auf dem Hauptfriedhof [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 53-55 S.

PADE, FRITZ (1952): Nachtschwalben im Broich-Speldorfer Wald [= Mülheimer Jahrbuch 8(1953)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 53-54 S.
Sehr lebendig erzählt, wie der Ziegenmelker damals noch im Mülheimer Wald zu hören war.

PADE, FRITZ (1953): Tal der Grasmücken [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 45-46 S.

PADE, FRITZ (1954): Heimatliche Vogelwelt im Wechsel des Jahres [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 69-72 S.

PADE, FRITZ (1955): Vogelpark Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 11(1956)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 94-97 S.

PADE, FRITZ (1956): Winterliche Vogelgäste auf der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 12(1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 112-114 S.

PADE, FRITZ (1958): Vogelkundliche Wanderung rund um den Flughafen [= Mülheimer Jahrbuch 14(1959)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 80-83 S.

PADE, FRITZ (1960): Die drei Laubsänger unserer Heimat [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 125-127 S.
Für 1957 und 1959 (= Jahrbuch 1958 und 1960) gibt es offenbar keinen Beitrag von Fritz Pade.

PADE, FRITZ (1962): Das Forstbachtal - beinahe eine Vogelfreistätte [= Mülheimer Jahrbuch 18(1963)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 119-122 S.

PADE, FRITZ (1965): Über die Vogelwelt des Mülheimer Waldes. - In: BURCKHARDT, HANNS (1965):  Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 54-58.
Leider wird im Inhaltsverzeichnis dieses Mülheimer Jahrbuchs der eigenständige Beitrag von Fritz Pade dem Beitrag Hanns Burckhardts zugeschlagen und dabei leicht übersehen. Ähnlich erging es dem interessanten Beitrag von Rudolf Frerking. Da es offenbar der letzte aus dieser wichtigen Reihe von Arbeiten von Fritz Pade  zur Avifauna der frühen Jahre ist, muß er unbedingt hier noch einmal gesondert erwähnt werden. Auch der Aufsatz von Rudolf Frerking, mit dem ähnlich verfahren wurde, ist von uns gesondert erfaßt.

POTHMANN, DIETER A. (1976): Herpetologisches Gutachten für den Aussenbereich der Stadt Mülheim/Ruhr. - [s.l.] (Mskr., [s.n.]) 82 S.
Im Auftrag des Grünflächenamtes erstellt, hat diese Arbeit nur noch humoristisch-historischen Wert, denn sie ist absolut unglaubwürdig, wenn man einmal die Arten- und Fundortangaben kritisch prüft. Amphibienschutz und Terraianer ist halt ein besonders schwieriges Thema!

PRZYGODDA, WILFRIED  (IN ZUSAMMENARBEIT MIT MITGLIEDERN DES ORNITHOLOGISCHEN ARBEITSKREISES ESSEN) (1988): Die Vögel von Essen und Mülheim an der Ruhr [= Beiträge zur Avifauna des Rheinlandes 29]. - Düsseldorf (Gesellschaft Rheinischer Ornithologen) 210 S.
Gute, aber leider veraltete Datenbasis. Vergl. dazu auch HYLA, TOMEC et. al. (1989).

RÖMMELE, JULIA (2010): Störempfindlichkeit von Zwerg- und Haubentaucher in ausgewählten Gewässerabschnitten der Ruhr. – Bachelor-Arbeit, Fakultät für Biologie und Biotechnologie, AG Verhaltensbiologie und Didaktik der Biologie, Ruhr-Universität Bochum. 31 S.
Die Arbeit belegt die häufig subjektiven Beobachtungen im FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim", daß Haubentaucher besser mit Störungen zurecht kommen als Zwergtaucher.

SCHEIERMANN, ALEXANDRA (2010): Der Einfluß der Flächennutzung des Offenlandesbereichs auf die Avifauna am Auberg in Mülheim an der Ruhr und Pflege- und Entwicklungsvorschläge zur Steigerung der Lebensraumqualität für Wiesenvögel. – Bachelor-Arbeit, Geographisches Institut, Lehrstuhl Landschaftsökologie/Biogeographie, Ruhr-Universität Bochum. 59 S. + Anhang
Die Untersuchung zeigt, daß insbesondere die Wiesenvögel stark unter dem Erholungsdruck, insbesondere Hundehalter, die die Wege verlassen, am Auberg leiden.

SCHMIDT, EBERHARD (1998): Aphorismen zur Odonatenfauna der Ruhraue bei Mülheim [= Verhandlungen des westdeutschen Entomologentags 1997]. - Düsseldorf (Löbbecke-Museum) S. 205-212
Mit landesweit bemerkenswerten Funden RL-Arten der Libellen der Saarner Aue des anerkannten Libellenkenners in NRW der Universität Essen.

SCHREIBER, GÜNTHER (1956): Ruhrfischerei - einst und jetzt [= Mülheimer Jahrbuch 12(1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 55-61 S.

Sonnenbung, Frank & Schmitz, Michael (2006): Häufigkeitsanteile und Färbungsmerkmale fehlfarbener Stockenten (Anas platyrhynchos) im Ballungsraum Rhein-Ruhr. - Charadrius 42, Heft 1: S. 9-22.
Interessante Arbeit über das Auftreten von abweichend gefärbten Stockenten an 76 Gewässern im Ballungsraum Rhein-Ruhr im Vergleich der Jahre 1997 und 2004 (auch in Mülheim an der Ruhr). Da auch Farbtafeln zu den Färbungsvarianten enthalten sind, ist der Artikel für jeden am Thema interessierten eine Fundgrube! Kurzfassung über BSWR.

SONNENBURG, HOLGER ([s.a.] 199?): Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen. - [s.l.] (Mskr., [s.n.]) 6 S.
liegt der BSWR als Kopie vor.

SONNENBURG, HOLGER (1998): Gefährdete Brutvogelarten im Außenbereich der Stadt Mülheim an der Ruhr. - Rieste (Mskr., [s.n.]) 142 S., und 41 Verbreitungskarten und eine Übersichtskarte.
Bisher umfangreichste und beste Arbeit über Brutvögel in Mülheim an der Ruhr, eine Zusammenfassung im Mülheimer Jahrbuch 2000, s.u. Die Arbeit ist inzwischen auch digital verfügbar, Anfragen an den BUND Mülheim an der Ruhr.

SONNENBURG, HOLGER (1998): Textteil. - In: SONNENBURG, HOLGER: Gefährdete Brutvogelarten im Außenbereich der Stadt Mülheim an der Ruhr. - Rieste (Mskr., [s.n.]) S. 142.

SONNENBURG, HOLGER (1998): Kartenteil. - In: SONNENBURG, HOLGER: Gefährdete Brutvogelarten im Außenbereich der Stadt Mülheim an der Ruhr. - Rieste (Mskr., [s.n.]) S. 38.

SONNENBURG, HOLGER (1999): Über die Vögel in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 55(2000)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 209-214 S.
Zusammenfassung der Arbeit von 1998, sehr gute Informationen, siehe auch dort.

SPECHT, DANIELA (2008): Erfassung gegenwärtiger Vorkommen der Caudata und Anura im Stadtgebiet von Müllheim an der Ruhr im Vergleich zu früheren Bestandsaufnahmen. Diplomarbeit. Ernst-Moritz-Arndt-Universität. – Greifswald. Zoologisches Institut und Museum. Internationaler Naturschutz. p. ?
Erneute Erfassung der Amphibien in Mülheim an der Ruhr nach Goese (1995). Kopie bei der BSWR.

SPECHT, DANIELA (2009): Zur Erfassung von Kreuzkröten (Bufo calamita) mittels Schaltafeln auf einer Bodendeponie. – Zeitschrift für Feldherpetologie - Supplement (15) p.341–350
Ergebnisse der Untersuchung der wichtigen Kreuzkröten-Population in Styrumer Ruhrbogen.

SWATEK, JAN HENDRIK (2004): Floristische, vegetationskundliche und herpetofaunistische Untersuchungen an Artenschutzgewässern in Mülheim an der Ruhr. - Bochum (Diplomarbeit, Ruhruniversität Bochum) 96 S. + Anhang
Umfangreiche Darstellung zur Flora, Vegetation und Amphibienfauna ausgewählter Artenschutzgewässer auf Mülheimer Gebiet (liegt in der BSWR vor).

TACK, ERICH (1962): Die Namen der Ruhrfische in Mülheimer Mundart [= Mülheimer Jahrbuch 17(1963)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 65-73 S.

TACK, ERICH (1972): Die Fische des südwestfälischen Berglandes mit Einschluß von Möhnetalsperre und Ruhr [= Decheniana 125(1/2)]. - Bonn (Röhrscheid [u.a.]) 239-258 S.

VOLPERS, MARTIN; CONZE, KLAUS-JÜRGEN; KRONSHAGE, ANDREAS & SCHEEF, JÜRGEN (1995): Heuschrecken in Nordrhein-Westfalen Anleitung zur Erfassung, vorläufiger Verbreitungsatlas, Bibliographie . 2. Aufl. - Osnabrück (Arbeitskreis Heuschrecken Nordrhein-Westfalen Eigenverlag) 63 S.
Anleitung zur Erfassung von Heuschrecken, vorläufiger Verbreitungsatlas auf der Grundlage von 1:50 000 Raster der Messtischblätter NRW, Bibliographie zum Thema des Arbeitskreises Heuschrecken in NRW. Wenngleich Mülheim an der Ruhr damit nicht exakt zu erfassen ist, gibt die Arbeit doch wertvolle Hinweise zu Vorkommen und Verbreitungsmuster der Arten.

WEHR, BENEDIKT & WIENANDS, ULRICH (2009): Der Kormoran Phalacrocorax carbo (L.1758) in Mülheim an der Ruhr. ein Beitrag zum Vogel des Jahres 2010. In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR E.V. UND STADT MÜLHEIM AN DER RUHR (Hrsg.): Mülheimer Jahrbuch (2010) 66 S.139–145, Mülheim an der Ruhr.

Wehr, Benedikt (2011): Dohle Corvus monedula L. 1758 ist "Vogel des Jahres 2012". Erläuterungen zu ihrem Vorkommen in Mülheim an der Ruhr. – Mülheimer Jahrbuch. (2012) 67 S.132–133. Mülheim an der Ruhr.

WIEBELS, VOLKER (1997): 50 Jahre Kreisjägerschaft Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 53]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 203-206 S.

WINK, MICHAEL (1987): Die Vögel des Rheinlandes - Atlas zur Brutvogelverbreitung. - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 3. - Düsseldorf (Kilda) S. 402.
Verbreitungskarten für das Rheinland und die BRD, für den schnellen Überblick auch heute noch gut brauchbar.

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Geologie / Geomorphologie

BÄRTLING, RICHARD (1909): Über den angeblichen Kohlenkalk der Zeche Neu-Diepenbrock III in Selbeck [=Zeitschrift der deutschen Geologischen Gesellschaft. Bd. 61. 1909] S. 2 - 10

BÄRTLING, RICHARD (1931): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern Blatt Mülheim [= Geologische Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern 1:25.000 295]. - Berlin (Preußische Geologische Landesanstalt) 111 S.
Nur noch von geologisch-historischem Wert, aktuell und dem Stand der Wissenschaft entsprechend sind Jansen & Drozdzewski (1986). Leider ist dort im Literaturverzeichnis fälschlich Bärtling, H.(!) angegeben.

BERG, THORALD  VOM & VITTINGHOFF, HEIKO (2010): "There is more than enough of green around" - Protection of habitats and geosite in the Rauen Quarry (Ruhr Area, Germany). [Grün haben wir hier mehr als genug! Biotop- und Geotopschutz im Steinbruch Rauen, Mülheim (Ruhrgebiet, Deutschland) ] In: Mügge-Bartolovic, Vera, Röhling, Heinz-Gerd & Wrede, Volker (Edit.): Geotop 2010. Geosites for the public paleontology and conversion of geosites ; 14. Internationale Jahrestagung der Fachsektion GeoTop der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften and 6th International Symposium on Conversation of Geological Heritage , 29. Mai bis 2. Juni 2010 in Hagen (Westf.). Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften. 66: S. 98. Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften, Hannover/Duderstadt
Berichtet von den Pflegemaßnahmen zum Schutz der Kreuzkröte (Bufo calamita) im Steinbruch Rauen und die gern gesehenen Randeffekte: Schutz des Geotops vor Zerstörung durch Wurzeln von Bäumen und Sträuchern. Den Vortrag haben wir natürlich in Deutsch gehalten.
War, glauben wir, der einzige Vortrag, den alle Anwesenden verstanden haben.

BREDDIN, HANS (1928): Die alten Terrassen der untersten Ruhr in der Umgebung von Essen [= Jahrbuch der Preußischen Geologischen Landesanstalt zu Berlin. Jahrgang 49, T. 1.] S. 519 - 540
Noch nicht eingesehen, hat sicher auch Bedeutung für Mülheims Süden..

BURCKHARDT, HANNS (1956): Baumstämme aus der Nacheiszeit [= Mülheimer Jahrbuch 12 (1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 39-42 S.
Mit Abbildungen der Ausgrabung.

DEICKE, HERMANN (1876): Beiträge zur Kenntnis der geognostischen und paläontologischen Beschaffenheit der unteren Ruhrgegend. - 1. Die Tourtia in der Umgebung von Mülheim a. d. Ruhr. - Mülheim/Ruhr (Portmann) 30 S. [= Beilage zum 23. Jahresbericht der Realschule 1. Ordnung zu Mülheim a. d. Ruhr]
Diese und die folgende Arbeit konnten noch nicht von uns eingesehen werden. Das war 2001! Anfang 2007 hat sich ein Ur-Ur-Enkel des Autor bei uns gemeldet, und diesen und den folgenden Aufsatz uns freundlichst als Kopie überlassen.  Der Aufsatz ist auch für Nicht-Geologen sehr anschaulich geschrieben! Inzwischen wissen wir auch etwas mehr über Hermann Deicke, was demnächst hier etwas ausführlicher dargelegt wird. Beide Arbeiten werden kurzfristig als pdf-Dateien verfügbar sein, wir kümmern uns drum! Allein was da im Vorwort steht ist spannend. Sorry, aber »grün« dürfen wir ja emotional sein! Hermann Deicke also: 1826-1899,Oberlehrer in Mülheim an der Ruhr, Realschule, mehr ist bisher nicht in Erfahrung zu bringen. Der Amtsgerichtsrat Dr. Karl Deicke, Hermanns Bruder, war Mitglied im "Waldverein" und gründete im April 1901 in Mülheim die Gruppe des Sauerländischen Gebirgsvereins. Er hat sich um den Dichter Kortum, der ja auch botanisiert hat, verdient gemacht: Deicke, Karl (Hrsg.) (1910): Des Jobsiadendichters Carl Arnold Kortum Lebensgeschichte. Dortmund und zahlreiche weitere Schriften

DEICKE, HERMANN (1878): Beiträge zur Kenntnis der geognostischen und paläontologischen Beschaffenheit der unteren Ruhrgegend. - 2. Die Brachiopoden der Tourtia von Mülheim a. d. Ruhr. - Mülheim/Ruhr (Marks) 28 S., 1 Abb. [= Beilage zum 25. Jahresbericht der Realschule 1. Ordnung zu Mülheim a. d. Ruhr]

DREESKAMP, HEINRICH (1939): Die Mülheimer Ruhrterrassen als Zeugen der Eiszeit (mit Aufnahmen des Verfassers) [= Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1940]. - Duisburg (Rheinische National-Druckerei 35-43 S.
Sehr gut geschrieben und illustriert, zusammen mit dem Aufsatz von Karlheinz Kaiser (1957) alles zum Thema! Allen Geographielehrern  in Mülheim an der Ruhr zur Lektüre wärmstens empfohlen!

GEOLOGISCHES LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN (1976): Geologie. 1. Aufl. - In: HAUBNER, KARL; KRAUS, HANS & WITT, WERNER [Red.]: Nordrhein-Westfalen [= Deutscher Planungsatlas 1 (8)]. - Hannover (Gebrüder Jänecke) S. 62, 3 Karten und Legenden.
gut für den ersten Überblick, Details bei Jansen & Drozdzewksi (1986).

HORZ, OTTO (1956): Das Wambachproblem [= Mülheimer Jahrbuch 11 (1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 117-118 S.
Sehr schöner Aufsatz über Wasserscheiden und Landschaftsentwicklung in Saarn. Schöne Zeichnungen dabei.

HORZ, OTTO (1960): Metropatorites kassenbergensis [= Mülheimer Jahrbuch 16 (1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 115-116 S.
Mit Abbildung der Flügeldecken aus einem Fund im Steinbruch Rauen.

JANSEN, FRITZ & DROZDZEWSKI, GÜNTER (1986): Erläuterungen zu Blatt 4507 Mülheim an der Ruhr. 1. Aufl. - Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1: 25 000 4507. Krefeld. 200 S., 18 Abb., 17 Tab., 4 Taf., Karte 1:25 000.

JANSEN, FRITZ (1991): Erläuterungen zu Blatt 4506 Duisburg. 2. Aufl. - Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1: 25 000 4506. Krefeld. 179 S., 13 Abb., 17 Tab., 5 Taf. Karte 1: 25 000.

JANSEN, FRITZ et al. (1980): Erläuterungen zu Blatt C 4706 Düsseldorf-Essen. 1. Aufl. - Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1: 100 000 4706. Krefeld. 56 S.

KAISER, KARLHEINZ (1957): Die Höhenterrassen der Bergischen Randhöhen und die Eisrandbildungen an der Ruhr. - Sonderveröffentlichungen des Geologischen Institutes der Universität Köln 2. Stollfuß, Bonn. 39 S., Mit 8 Abb., 5 Tab. und 1 Übersichtskarte.
Sehr anschauliche und informative Arbeit, leider schwer zu bekommen, für eine Kopie (pdf-Datei) bei uns nachfragen. Schöner Beitrag zu den eiszeitlichen Flußterrassen der Ruhr in Menden und den "Trompetentälchen" am Auberghang. Vergl. auch die Arbeiten von Heinrich G. Steinmann (1924), Heinrich Dreeskamp (1939) und die neuere B.-Sc.-Arbeit von Till Kasielke (2005).

KAHRS, ERNST (1924): Beitrag zur Kenntnis des Deckgebirges bei Mülheim a. d. Ruhr . Serie Mitteilungen aus dem Museum der Stadt Essen für Natur- und Völkerkunde 7 (= Sitzungsberichte / Naturhistorischer Verein der Preußischen Rheinlande und Westfalens ; 1924 : Reihe C, S. 10 - 17
Eigentlich nichts wirklich neues und inzwischen nicht mehr ganz aktuell, kleines Literaturverzeichnis, Kopie bei uns.

KASIELKE, TILL (2005): Das Mintarder Tal im Süden Mülheims. Eine exemplarische Untersuchung zur Morphogenese und Landschaftsentwicklung im unteren Ruhrtal. B.Sc. Geographisches Institut der Ruhr-Universität Bochum, 52 S., 4 Karten, 13 Abb.
Sehr gründliche und ausführliche Arbeit, liegt als pdf-Datei vor. Wir haben sehr starke Hinweise, daß am Mintarder Berg, gerade auch auf der südexponierten Seite ursprünglich Ackernutzung vorherrschend war. Sonst ist neben anderen Ackerbegleitarten dort das massenhafte Auftreten von Galeopsis segetum (Acker-Hohlzahn R.L.NRW 2) nach Rodungseinsätzen kaum zu erklären. Eine historische Landschaftsanalyse dieses anmutigen Teil Mülheims wäre wünschenswert, diese sonderbaren Ausformungen von Wald, Obstgehölzen, Mispelbeständen etc. etc. Sehr ergiebiges Literaturverzeichnis!

KASIELKE; TILL ET. AL. (2011): Exkursion: Mülheim an der Ruhr, Steinbruch Rauen am Kassenberg, Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins (2), p. 115-117, Bochum
sehr kurze Zusammenfassung, botanisch unauffällig, schöne Graphiken, siehe auch:

http://www.botanik-bochum.de/html/jahrbuch/2010/Exkursion_101010_SteinbruchRauenMH.pdf (2/2011)


LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag zum Landschaftsplan "Mülheim an der Ruhr" der Stadt Mülheim an der Ruhr Anhang 2 - Geowissenschaftliche schutzwürdige Objekte - GEOSchOb NRW. - Recklinghausen ([s.n.]) 68 S., und 3 Karten 1:50.000.
Verschiedene Bearbeiter, die meisten Beiträge zu den Katasterblättern wurden vom damaligen Grünflächenamt der Stadt angeregt, in der Veröffentlichung von Stratmann überarbeitet. Wenig konkrete Informationen.

MARX, ULRIKE, BUCH CORINNE, KEIL, PETER & SCHEER, UDO (2010): Field trip E8: Soil tour - "Mülheimer Bodenschätze" and  "The Rauen Quarry". - In: Mügge-Bartolovic, Vera, Röhling Heinz-Gerd & Wrede, Volker (Edit.): GeoTop 2010. Geosites for the Public. Paleontology and Conservation of Geosites. 14. Internationale Jahrestagung der Fachsektion GeoTop der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften and 6th International Symposium on Conservation of the Geological Heritage (ProGEO) 29.05.2010-02.06.2010 in Hagen (Westf.). Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, Heft 66 (2010): 197-202.
Der field trip fiel aus

MARX, ULRIKE (2010): Mülheimer Bodenschätze- about trasures of the Earth. - In: Mügge-Bartolovic, Vera, Röhling Heinz-Gerd & Wrede, Volker (Edit.): GeoTop 2010. Geosites for the Public. Paleontology and Conservation of Geosites. 14. Internationale Jahrestagung der Fachsektion GeoTop der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften and 6th International Symposium on Conservation of the Geological Heritage (ProGEO) 29.05.2010-02.06.2010 in Hagen (Westf.). Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, Heft 66 (2010):  72.

QUIX, WALTER (1950): Im Schöpfungskreis der Jahrmillionen. Das Mülheimer Tertiärgebirge - Die Altstadt im Delta der Ur-Ruhr, Eiszeit-Profile und Gletscherpressungen [= Mülheimer Jahrbuch 5]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 41-44 S.
Quix war eigentlich Journalist, berichtet aber doch recht anschaulich über die Eiszeiten und  die noch früher zu sehende Zeugen der jüngsten erdgeschichtlichen Vergangenheit in Mülheims Innenstadt.

RAUFF, HERMANN (1933): Spongienreste aus dem (oberturonen) Grünsand vom Kassenberg in Mülheim-Broich an der Ruhr. - Abhandlungen der Preußischen Geologischen Landesanstalt, Heft 158: 74 S. 20 Abbildungen, 5 Tafeln, 24x17cm.

RICHTER, DIETER (1977): Ruhrgebiet und Bergisches Land. 2. Aufl. - Sammlung geologischer Führer 55. Borntraeger, Berlin [u.a.]. 186 S.
Insbesondere der Steinbruch Rauen und der Kahlenberghang (!) werden ausführlich beschrieben, beides nicht nur geologisch hoch  schutzwürdige Objekte. 2010 endlich erste Maßnahmen zur Förderung von Bufo calamita (Kreuzkröte) durch Rücknahme von Gehölzen. Vortrag dazu im Tagungsband der DGG 2010

STEINMANN, HEINRICH G. (1924): Die diluvialen Ruhrterrassen und ihre Beziehungen zur Vereisung, Bonn (= Berichte über die Versammlungen des Niederrheinischen Geologischen Vereins. - 18), p. 29-45
Mit drei Textfiguren und knappen Literaturverweisen. Auch in Mülheim nur über Fernleihe zu bekommen. Liegt als pdf-datei vor.

WUNSTORF, WILHELM (1931): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern Blatt Kettwig [= Geologische Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern 1:25.000 274]. - Berlin (Preußische Geologische Landesanstalt) 84 S.

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Gewässer

ANONYMUS (1953): In dem Jahre 1627 begann es ... vom Großvater begonnen, vom Vater erhalten, dem Enkel übergeben [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 127-139 S.
Eigentlich ein Bericht über Firmen und Kaufleute in Mülheim an der Ruhr, hier interessant wegen einer
Abbildung des Hochwassers 1939 in der Bachstraße, verursacht durch den Rumbach.

BERG, THORALD VOM & MÖHLENBECK, ANNE (1987/1988): Bewertung des ökologischen Zustands des Mühlenbachs (Auberg). - Mülheim an der Ruhr (Mskr.) 86 S. und eine Übersichtskarte NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr Grünflächen- und Friedhofsamt Abteilung Planung und Neubau (1987/1988): Bewertung des ökologischen Zustands des Mühlenbachs (Auberg).
Der damalige Bau-Dezernet Bösel wollte das Wasser den nördlichen Auberg hinauf fließen lassen, um das Gewerbegebiet "Solinger Straße Nord"  durchzusetzen, Gott sei Dank sprachen schon 1988 die Gesetze der Physik dagegen!

BERG, THORALD VOM; TACKE, BIRGITTA & VITTINGHOFF, HEIKO (2004): Renaturierung des Halbachs. Naturnaher Ausbau im Bereich Rennbahn Raffelberg. Erläuterungsbericht. Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung nach § 31 Wasserhaushaltsgesetz. Beurteilung der UVP-Pflicht. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 40 S.

EICK, KLAUS (1982): Gutachten "Biologische Regenerierung des Entenfangs in Mülheim a.   d. Ruhr. - Heiligenhaus (Mskr., [s.n.]) 61 + X S., und 8 Karten.
Im Auftrag des "Zweckverbandes Erholungsgebiet Angertal" 1979 begonnen. Natürlich wird die Gewässergüte nur über physikalisch-chemische Parameter gemessen. Also von sehr begrenztem Wert.

FEY, JÖRG-MICHAEL & MÜLLER, RICHARD [Red.] (1998): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen. - Wiehl (Galunder) 312 S.

HÖFEL, RUDOLPH OP TEN (1954): Was sich alte Mülheimer von Rumbach erzählen. – Mülheimer Jahrbuch. 1955 (10): S. 86–89.
Anläßlich der großen Rumbach-Debatte 2009 und folgende eine lehrreiche Lektüre mehr aus heimatkundlicher Sicht, allein die Bilder und Fotographien sind einen Blick wert.


Greilich, Tobias (2005): Zustandserfassung und Entwicklungsmöglichkeiten eines periurbarnen Fließgewässers am Beispiel des Haubaches in Mülheim an der Ruhr – Bochum (Diplomarbeit, Ruhr-Universität Bochum) ? S.
Gelungene Darstellung und Bewertung des Haubaches mit einer Fülle von planungsrelevanten Einzeldaten (Flora, Vegetation, Biotoptypen, Gewässerstrukturgüte, Gewässerchemie & -physik. Schwerpunkt ist die Beurteilung des naturnahen Gewässerausbaus im Bereich des Golfplatzes, 13 Jahre nach der Umsetzung. Abschließend wird eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorgeschlagen.

KESSLER, HELMUT R. (06.09.1984): Analyse der Gewässergüte des Rumbachs anhand ausgewählter biologischer Indikatoren. Schriftliche Hausarbeit zur 1. Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe I. Universität Essen. - Essen. 111 S. u. 15 Abb.
War eine der ersten Arbeiten, die sich ernsthaft mit der Qualität der Fließgewässer in Mülheim beschäftigten. Vewrgl die Arbeit von KUNZE (1984).

KESSLER, HELMUT; BRINKERT, RICHARD; TROOST, ULLA; FABRI, MARKUS; WIERSCH, WERNER et al. (1987): Beiträge zur Gewässergüte Mülheimer Fließgewässer Teil II. Haubach - Horbach - Schengerholzbach - Schönebeckerbach - Zinsbach. 1. Aufl. - BUND KG Mülheim an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr. 57 S. 

siehe nächsten Titel

KESSLER, HELMUT; WIERSCH, WERNER; FABRI, MARKUS et al. (1986): Beiträge zur Gewässergüte Mülheimer Fließgewässer Teil I. Forstbach - Rossenbeck - Wambach. 1. Aufl. - BUND KG Mülheim an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr. 61 S., Eine Übersichtskarte und drei Gütekarten. 
die ersten und wohl bisher auch einzigen brauchbaren Gewässergüteberichte für Mülheims Bäche.

KESSLER, HELMUT; KORDGES, THOMAS et al. (1993): Ökologisches Gutachten zum naturnahen Ausbau des Halbachs. - Essen ([s.n.]) 38 S., und Pläne.
Passiert ist bisher nichts, es soll aber 2004-05 ins Werk gesetzt werden. Die Teile im Oberlauf sind 2007 umgesetzt. Die eigentliche Aufgabe, Entflechtung des Speldorfer Bach-Systems werden wir nie erleben.

KORNELI, PAUL B. [Red.] (1988): Gewässergütebericht '88. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 79 S., 2 Karten. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (1988): Gewässergütebericht '88.

KRICKE, WOLFGANG (1998): Die Ruhr bei Mülheim. - In: NATURSCHUTZZENTRUM MÄRKISCHER KREIS E.V. [Hrsg.]: Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen. - Wiehl (Galunder) S. 239-255.
Angaben zu Pflanzen, Vögeln, Amphibien. Fehlerhafte Adressangaben.

KUNZE, MICHAEL (06.09.1984): Untersuchung zur Wasserchemie des Rumbachs als Grundlage für eine Gewässergüte-Einschätzung. Hausarbeit zur 1. Staatsprüfung für das Lehramt Sekundarstufe II. Universität Essen. - Essen. 86 S., 11 Fotos u. 22 Tab. und einer Artenliste
vergl. die Arbeit von KESSLER  (1984)

MINISTERIUM FÜR UMWELT UND NATURSCHUTZ, LANDWIRTSCHAFT UND VERBRAUCHERSCHUTZ DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN (MUNLV NRW) [Hrsg.] (2005): Handbuch Querbauwerke. - Düsseldorf ([s.n.]) 212 S., und eine Karte Fliessgewässerzonierung NRW.
p. 132 mit Bildern der alten(1920) und neuen (2004) Fischaufstiegsanlage am Wehr Mülheim-Raffelberg. Die Fische durften immerhin 84 Jahre auf eine funktionierende Anlage warten.

NATURSCHUTZZENTRUM MÄRKISCHER KREIS E.V. [Hrsg.] (1998): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen. - Wiehl (Galunder) 312 S. NE zu: Fey, Jörg-Michael; Müller, Richard (1998): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen

RUHRVERBAND (1997): Ruhrwassergüte 1997.- Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr, Essen. 183 S.
Und weitere Berichte in den Folgejahren, wir verzichten auf Vollständigkeit.

SCHELLER, HANS (1957): Die Einschränkung des Hochwasserraumes der Ruhr unterhalb von Mülheim im Laufe des letzten Jahrhunderts [= Mülheimer Jahrbuch 13(1958)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 92-99 S.
Sehr interessante Darstellung des Verlustes an Retentionsräumen und Auenfläche der  unteren Ruhr seit Beginn der Industrialisierung (im Bereich von Styrum um 60 % schon 1957!). Gewinnt durch die Hochwasserereignisse an der Elbe 2002 eine besondere Bedeutung.

SCHELLER, HANS (1962): Das Ruhrtal unterhalb Mülheims im Jahr 1737 [= Mülheimer Jahrbuch 18(1963)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-63 S.
Schöne kartographische Darstellung der Styrum-Speldorfer Ruhraue im 18. Jahrhundert. Was Ruhraue mal war!

Spetzler, (?) (1926): Die Reinhaltung der unteren Ruhr von Mülheim bis Duisburg. [Zentralblatt der Bauverwaltung. Mit Nachrichten der Reichs- und Staatsbehoerden. Hrsg. im preuss. Finanzministerium] 46. Jahrgang . Berlin (Guido Hackebeil) Nr.27 p.329-332 und Nr. 28 p. 339-344

Speltzler war beim Ruhrverband in Essen und gibt einen guten Überblick über den Kampf um sauberes Ruhrwasser in Mülheim und Duisburg, was im Zusammenhang mit der Wassergewinnung  an der Ruhr und dem Konflikt mit den Wasserverschmutzern gesehen werden muß. Einige Bilder zur kritischen Situation an der Ruhr (trockenes Ruhrbett unterhalb der Schloßbrücke und Schaumteppiche auf der Ruhr durch die Gerbereien. Diese links führen hin:
http://130.73.102.69/eld/fedora/zbbv/ZBBauverw_1926_27.pdf und http://130.73.102.69/eld/fedora/zbbv/ZBBauverw_1926_28.pdf

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (1988): Gewässergütebericht '88. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 79 S., 2 Karten.
Erster, methodisch sehr problematischer Gewässergütebericht der Stadt Mülheim an der Ruhr. Zuverlässiger ist immer noch der leider nicht mehr aktuelle Arbeit von KESSLER und KUNZE (1983) und der Bericht des BUND von KESSLER et. al. (1986) und (1987). Schöner Absichtskatalog, passiert ist fast nichts!  Daran ändert auch der '92 Bericht wenig (siehe unten). 2010 - die - magische Zahl des neuen Jahrhunderts will man an den Unterlauf des Rumbachs gehen.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR GRÜNFLÄCHEN- UND FRIEDHOFSAMT ABTEILUNG PLANUNG UND NEUBAU [Hrsg.] (1987/1988): Bewertung des ökologischen Zustands des Mühlenbachs (Auberg). - Mülheim an der Ruhr (Mskr.) 86 S. und eine Übersichtskarte
Bewahrte als Bewertung des Mühlenbachs den nördlichen Auberg vor Gewerbeansiedlung - bis jetzt jedenfalls. 

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (1994): Gewässergütebericht '92 Mülheimer Fließ- und Stillgewässer. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 150 S., 2 Karten 1:25.000 Gewässergütekarte und Gewässersysteme.
Zweiter Gütebericht der Stadt, methodisch geringfügig besser als der von 1988. Die Behandlung der Stillgewässer erscheint sehr problematisch. Die Literaturangaben (z.B. zu Kocks Loch) zeigen deutliche Defizite auf. Die BUND Berichte sind wohl unbekannt. Zahlreiche Schaubilder und Diagramme. Vorwiegend auf chemischer Analyse aufgebaut, daher wenig aussagekräftig.

TACKE, BIRGITTA; BERG, THORALD VOM & VITTINGHOFF, HEIKO (2004): Renaturierung des Halbachs. Naturnaher Ausbau im Bereich der Rennbahn Raffelberg - Erläuterungsbericht. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 23 S., 7 Karten und vier Anlagen.
Auf der Grundlage der Planungen aus den 90iger Jahren, 2005 umgesetzt.

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Landwirtschaft und Wald

AMT FÜR UMWELTSCHUTZ, GRÜNFLÄCHEN- UND FRIEDHOFSAMT DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (1996): Waldentwicklungsplan für den Stadtwald Mülheim an der Ruhr. 2. Aufl. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 94 S.
Wurde vom BUND einer vernichtenden Kritik unterzogen (daher sofort die zweite Auflage!) und blieb als Planungsgrundlage folgenlos, vergleiche dazu Tacke, B. (2002). Die Politik sprach von einem Jahrhundertwerk! Wenn nur alle 100 Jahre so ein Werk vorgelegt wird, wollen wir es damit mal gut sein lassen.

BACH-KOLSTER, HELGARD (2002): Der Wald zwischen Duisburg, Mülheim und Düsseldorf. - Duisburg (Mercator) 120 S.
Schöner Bildband, kein Fachbuch, wenig systematisch, die relevante Literatur war der Autorin wohl nicht bekannt. Verschenken Sie es zur Konfirmation ihrer Enkel!

BORRIES, F. VON (1866): Die älteste Geschichte des Duisburger Waldes nebst einem Nachtrage über die späteren Schicksale des Duisburger Waldes bis zu der heutigen Zeit und mehreren Anlagen. - Duisburg (Ewich in Commission) 40 S.
Noch nicht eingesehen

BÜRO FÜR ÖKOLOGISCHE INVENTUR UND PLANUNG (HANNOVER) [Red.] (1995): Forstlicher Fachbeitrag zu Landschaftsplan "Mülheim an der Ruhr" Stand Dezember 1994. - Wesel (Mskr., [s.n.]) 65 S. NE zu: Winkler, Peter (1995): Forstlicher Fachbeitrag zum Landschaftsplan "Mülheim an der Ruhr" Stand Dezember 1994. 

BRONNY, HORST M.; JANSEN, NORBERT & WETTERAU, BURKHARD (2002): Das Ruhrgebiet. Landeskundliche Betrachtung des Strukturwandels einer europäischen Region. 1. Aufl. - Essen (Selbstverlag Kommunalverband Ruhrgebiet) 88 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet (2002): Das Ruhrgebiet. Landeskundliche Betrachtung des Strukturwandels einer europäischen Region.

FERBER, HEINRICH (1892): Das Gestüt der wilden Pferde im Duisburger Walde [= Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichts-Vereins 1892]. - [s.l.] ([s.n.]) 70-145 S.
Geschichte des Spee'schen Gestüts (Schloß) Heltorf - bis in die Saarner Mark reichend. Viele Pferdenamen und Generationslinien der Pferde, aber auch Hinweise zur Waldnutzung. Das Gestüt wurde am 1. Februar 1814 aufgehoben. Das Denkmal im Dennebüschken (Saarn) erinnert an diese Zeit.

FUCHS, RENATE (2003): Natural Forest in Agglomeration – International Conference "Wild forest in the city – Postindustrial Urban Landscapes of Tomorrow". 16.-18. Okt. 2003 Dortmund (poster contribution): p. 58
Der Duisburg-Mülheimer Wald im Kontext einer Diskussion um urbane Wälder.

FUCHS, RENATE., BACH-KOLSTER, HELGARD & KEIL, PETER (2007): Der Duisburg-Mülheimer Wald. - Duisburger Jahrbuch 2008. Duisburg (Mercator) S.64-69

FORSTAMT WESEL [Hrsg.] (1995): Forstlicher Fachbeitrag zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr Stand 1995. - Wesel (Mskr., [s.n.]) 65 S.
Keine wirklich neuen Erkenntnisse, eher was für Statistiker.

FRASSUNKE, GÜNTER (1974): Bedeutung und Umfang der Landwirtschaft in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 30(1975)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 91-96 S.
Destillat einer Diplomarbeit.

FREUDE, AXEL (1987): Zur Geschichte des Waldes im Gebiet der alten Stadt Duisburg in den Grenzen von 1904. - Göttingen (Diplomarbeit, FH Hildesheim Fachbereich Forstwirtschaft) ? S.
Wird noch gesucht, der Hinweis stammt aus Genßler (1990) (s.u.). Axel Freude ist Revierförster in Duisburg und auch ehrenamtlich im Naturschutz engagiert, findet seine eigene Arbeit aber nicht mehr.

GENßLER, LUTZ (1990): Vorläufige Fassung der Erläuterungen für das Kartiergebiet Duisburg / Mülheim a. d. Ruhr / Kaiserswerth. - Recklinghausen ([s.n.]) 159 S.
Insgesamt sehr gründliche forstliche Arbeit im Auftrag der LÖLF, wenngleich wir die Auswahl der empfohlenen Gehölzarten an einigen Stellen wirklich kaum nachvollziehen können.

HERBERT, SYBILLE (1990): Landwirte haben keine Zukunft hier. Der Kamann-Hof. 1. Aufl. - In: GRAFE, PETER; HOMBACH, BODO & MÜLLER, GERD [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr. Eine eigenwillige Stadt. - Essen (Klartext) S. 190-199. 
Die wirklich interessante Geschichte des Kamann-Hofes in der Styrumer Ruhraue. Zwanzig Jahre später lebt es sich auf dem Hof immer noch ganz gut, jammern auf sehr hohem Niveau.

Hetzel, Ingo (2005): Vegetationskundlich bodenökologische Analyse bodensaurer Buchenwälder im Übergang Bergisches Land – Niederrheinisches Tiefland. – Bochum (Diplomarbeit, Ruhr-Universität Bochum). ? S.
Überzeugende Darstellung der syntaxonomischen Eigenständigkeit der bodensauren Tieflandbuchenwälder gegenüber den Mittelgebirgsbuchenwäldern, mit vielen Beispielen aus dem Vereinsgebiet der BSWR (Auberg, Duisburg-Mülheimer Wald, Sterkrader Wald, Hiesfelder Wald).

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPLANUNG [Hrsg.] (1984): Ökologischer Beitrag zum Landschaftsplan der Stadt Mülheim: 1. Teil: Analyse und Bewertung des Naturhaushaltes auf der Grundlage planungsrelevanter, ökologisch begründeter Landschaftseinheiten. - Essen (KVR) 90 S.
Erste Grundlagen für den damals schon beschlossenen Landschaftsplan. Ein zweiter Teil konnten wie nicht ermitteln.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET [Hrsg.] (2002): Das Ruhrgebiet. Landeskundliche Betrachtung des Strukturwandels einer europäischen Region. 1. Aufl. - Essen (Selbstverlag Kommunalverband Ruhrgebiet) 88 S.

KNABE, WILHELM (1997): Der Mülheimer Wald - ein Schatz muß bewahrt werden [= Mülheimer Jahrbuch 53(1998)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 7-21 S.
Eher lyrisch-naturhymnisch als informativ.

KNABE, WILHELM (1985): Immissionsökologische Waldzustandserfassung (IWE). Auftrag, Meßprogramm, Ergebnisse und Hinweise zur Bewertung und Auswertung in Forstbetrieb Wesel / Stadtwald Mülheim 1983. - Recklinghausen (LÖLF) 22 + III S., und 8 Fundortkarten.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, LANDSCHAFSENTWICKLUNG UND FORSTPLANUNG NORDRHEIN-WESTFALEN (LÖBF) [Hrsg.] (1990): Forstliche Standortskarte Nordrhein-Westfalen 1: 10 000 Duisburg Mülheim a. d. Ruhr Kaiserswerth. - Recklinghausen ([s.n.]) 159 S. NE zu: Genßler, Lutz (1990): Vorläufige Fassung der Erläuterungen für das Kartiergebiet Duisburg / Mülheim a. d. Ruhr / Kaiserswerth.

LANDWIRTSCHAFTSKAMMER RHEINLAND - KREISSTELLE RUHRGROßSTÄDTE DER LANDWIRTSCHAFTSKAMMER RHEINLAND IN ESSEN KETTWIG UND BEZIRKSSTELLE FÜR LANDESKULTUR NIEDERRHEIN DER LANDWIRTSCHAFTSKAMMER RHEINLAND [Hrsg.] (1976): Landwirtschaftlicher Fachbeitrag zum Landschaftsplan Mülheim/Ruhr. - [s.l.] ([s.n.]) 21 S., und zwei Karten.
Fachbeitrag zum 1. Landschaftsplan, kennt noch keine Pensionspferdehaltung!

LANDWIRTSCHAFTSKAMMER RHEINLAND (Hrsg.) (1996): Landwirtschaftliche Grundlagen und Empfehlungen zum Landschaftsplan Mülheim a. d. Ruhr. 2. Aufl. - Selbstverlag, Bonn. 48 S.
Fachbeitrag zur Neuaufstellung des Landschaftsplans vom Mülheim an der Ruhr. Sieht nun in der Pensionspferdehaltung die Zukunft der Mülheimer Landwirtschaft. 20 Jahre Landwirtschaft in Mülheim. Inzwischen sollen Gewächshausanlagen wie in den Niederlanden die Zukunft unserer Landschaft sein, meint jedenfalls die Landwirtschaftskammer Westfalen auf einer Tagung der ProjektRuhr  2003. Inzwischen geistert das Projekt als »Gemüsering« durch die Emscher - Landschaftspark 2010 Planungen.

MARKS, ROBERT (1984): Ökologischer Beitrag zum Landschaftsplan der Stadt Mülheim: 1. Teil: Analyse und Bewertung des Naturhaushaltes auf der Grundlage planungsrelevanter, ökologisch begründeter Landschaftseinheiten. - Essen (KVR) 90 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet Abteilung Landschaftsplanung (1984): Ökologischer Beitrag zum Landschaftsplan der Stadt Mülheim: 1. Teil: Analyse und Bewertung des Naturhaushaltes auf der Grundlage planungsrelevanter, ökologisch begründeter Landschaftseinheiten.

PFAFF, DIETRICH (1990): Der Stadtwald früher und heute [= Mülheimer Jahrbuch 46(1991)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 151-157 S.
Der Oberförster von Mülheim.

SCHÄFER, JOSEF (1949): Die Mülheimer Landwirtschaft heute und vor 100 Jahren [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 109-116 S.
Zusammenhangslose Statistiken, wenig Analyse, interessante Hinweise zum Obstbau. Josef Schäfer war Stadtsekretär.

SCHMIDT, OTTO (1940): Forstliches aus Mülheim und Umgebung [= Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1941]. - Duisburg (Rheinische National-Druckerei) S. 87

WINKLER, PETER (1995): Forstlicher Fachbeitrag zum Landschaftsplan "Mülheim an der Ruhr" Stand Dezember 1994. - Wesel (Mskr., [s.n.]) 65 S. NE zu: Forstamt Wesel (1995): Forstlicher Fachbeitrag zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr Stand 1995.

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Klima

AMT FÜR UMWELTSCHUTZ STADT MÜLHEIM AN DER RUHR, KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ESSEN, RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM (2003): Klimaanalyse Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 197 S.

BECKRÖGE, WOLFGANG; BÜRGER, MONIKA; PFLITSCH, ANDREAS; BRÜMMER, CHRISTIAN; GABRIAN, EDMUND; KILLING, MICHAEL; MUTHIG, MARTIN; SNOWDON, ASTRID; STORZ, CHRISTIAN; SCHMITT, REGINA; WEGNER, GABRIELE & ZENTGRAF, JÜRGEN (2003): Klimaanalyse Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 197 S. NE zu: Amt für Umweltschutz Stadt Mülheim an der Ruhr, Kommunalverband Ruhrgebiet Essen, Ruhr-Universität Bochum (2003): Klimaanalyse Mülheim an der Ruhr.
Zusammenfassung aller bisher vorliegenden Analysen des KVR.

Bundesgesundheitsamt, Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene. Forschungsstätte für allgemeine Hygiene und Gesundheitstechnik (1962): Gutachten über die Luftverunreinigungen durch Staub und Abgas im Bereich des Stadtgebietes von Mülheim an der Ruhr. Berlin-Dahlem. 30 S. +Anhang (überwiegend Tab.)
Untersucht wurde im wesentlichen der Mülheimer Norden. KVR Bibliothek Standort IX 12 521.

BURKERT, FRIED MICHAEL & PFLITSCH, ANDREAS (1990): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr - Teilraum Broich / Speldorf [= Beiträge zur Stadtentwicklung 1990]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 73 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet Abt. Karten, Luftbildwesen und Stadtklimatologie (1990): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr - Teilraum Broich / Speldorf.
Siehe auch KVR 1990. Sämtliche Klimabeiträge der Stadt sind vom KVR erarbeitet.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1983): Synthetische Klimafunktionskarten für das Ruhrgebiet Stadt Mülheim. - Planungshefte Ruhrgebiet 1983: 152 S.
Da diese Arbeit sehr kritische Aussagen zur Saarner Kuppe enthielt, wurde ein Sondergutachten für Saarn erarbeitet (siehe Teilraumanalyse Saarn weiter unten), das dann die klimatisch "unbedenkliche" Bebauung der Saarner Kuppe ermöglichte.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET [Hrsg.] (1985): Wuchsklimakarte des Ruhrgebietes und angrenzender Bereiche. - Essen ([s.n.]) 32 S., und 14 Karten 1:50:000.
Mülheim ist in Karte 10 dargestellt, die Aussagen ist jedoch ziemlich pauschal und in einigen Bereichen schwer nachvollziehbar.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1988): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr - Teilraum Saarn. - Beiträge zur Stadtentwicklung 1988: 94 S.
Alle Beiträge zur Stadtentwicklung können von der Stadt Mülheim an der Ruhr erworben werden - sind aber sehr teuer!

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (1990): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr - Teilraum Broich / Speldorf [= Beiträge zur Stadtentwicklung 1990]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 73 S.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1996): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr Teilraum Stadtmitte, Planungshinweise. - Beiträge zur Stadtentwicklung 1996(1): 37 + VI S., 3 Karten.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1996): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr Teilraum Stadtmitte Einzelergebnisse, Meßnetz, Meßfahrten, Sonderuntersuchungen. - Beiträge zur Stadtentwicklung 1996(2): 89 S.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1997): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr Teilräume Styrum und Dümpten. - Beiträge zur Stadtentwicklung 1997: 77 S.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1999): Klimaanalyse der Stadt Mülheim an der Ruhr Klimatische Teilraumanalyse Heißen Endbericht. - Beiträge zur Stadtentwicklung 1999: 67 S.

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (Hrsg.) (1975): Zwischenbericht über die Ermittlung der Luftverunreinigung im Raum Duisburg-Oberhausen-Mülheim. Düsseldorf. 155 S.
Viele Karten und Abbildungen. KVR Bibliothek Standort IX 17 153.

SCHREIBER, KARL-FRIEDRICH; MARKS, ROBERT; HEINEN, GERHARD et al. [Red.] (1985): Wuchsklimakarte des Ruhrgebietes. - Essen ([s.n.]) 32 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet (1985): Wuchsklimakarte des Ruhrgebietes und angrenzender Bereiche.

SCHMIDT, ANDREA (2004): Luftschadstoffe in Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 23 S. , und 7 Karten NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr - Amt für Umweltschutz (2004): Luftschadstoffe in Mülheim an der Ruhr. Berechnungen mit dem Programm IMMIS 2.6.

STADT Mülheim an der RuhR - Amt für Umweltschutz - [Hrsg.] (2001): Klimaschutzkonzept. Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 282, XVII+ VIII S., zahlreiche Tabellen.
Konzeptionell und als systematische Einführung in das Problem gut.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (2004): Luftschadstoffe in Mülheim an der Ruhr. Berechnungen mit dem Programm IMMIS 2.6. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 23 S., und 7 Karten

 

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Boden

DEICKE, HERMANN (1881): Ein Blick in die Vorzeit und die Bodenverhältnisse von Mülheim a. d. Ruhr - Vortrag, gehalten am 26. Januar 1881, Mülheim a. d. Ruhr (Selbstverlag des Gewerbe-Vereins), 24 S.

GEOLOGISCHES LANDESAMT (1978): Bodenkarte von Nordrhein – Westfalen (1:50.000). Blatt L 4706 Düsseldorf.
Daneben sind für detailliertes Arbeiten die »Bodenkarten 1:5 000 nach der Bodenschätzung« wertvoll - im Katasteramt der Stadt sind alle Blätter erhältlich.

KEIL, PETER & MARX, ULRIKE (2010): Mülheimer Bodenschätze. Maßnahmen zum Bodenbewußtsein in der Stadt Mülheim an der Ruhr. – [=Bodenschutz : Erhaltung, Nutzung und Wiederherstellung von Böden ; Organ des BVB. 2010 (1)], E. Schmidt, Frankfurt am Main,  S.10–15.

KEIL, PETER. , BUCH, CORINNE , LAUKÖTTER, GERHARD.  & MARX, ULRIKE (2010): Bodenschutz in der Öffentlichkeit - Die Mülheimer Bodenwoche als Beispiel für kommunales Engagement im Bodenschutz. - Natur in NRW 1/2010: 43-44.
Bericht über die erfolgreiche Bodenwoche in Mülheim an der Ruhr im Jahr 2009 

KÖNIG, WILHELM (1985): Schwermetallbelastung von Böden und Kulturpflanzen in Nordrhein-Westfalen [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Landschaftsentwicklung und Forstplanung Nordrhein-Westfalen 10]. - Recklinghausen (Landesanstalt für Ökologie, Landschaftsentwicklung und Forstplanung Nordrhein-Westfalen) 160 S., 54 Ill., 63 Tab., 1. Karte.
Hier wurden die ersten Untersuchungen zur Bodenbelastung in Selbeck veröffentlicht, freilich in sehr aggregierter Form.

MARX, ULRIKE; KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2008): Mülheimer Bodenschätze - ein Projekt zum nachhaltigen Bodenschutz in Mülheim an der Ruhr. - In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR E.V. IN VERBINDUNG MIT DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR, REFERAT I/PRESSE UND MEDIEN [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2009 [= Mülheimer Jahrbuch 64(2009)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 317-326, 7 Abb. und 1 Karte.
Ein gemeinsames Projekt zusammen mit der BSWR und den Naturschutzverbänden, dazu gibt es interessante Broschüren. Kontakt über Ulrike Marx bei der Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr, Tel.: 0208 455 68 15 

MATZKE-HAJEK, GÜNTER (2009): Mülheim macht Boden gut. – Die NRW-Stiftung, Ausgabe 1/2009: 28-29.
Kurze Zusammenfassung des erfolgreichen Bodenschutzprojektes „Mülheimer Bodenschätze“ (2009), welches überwiegend von der NRW-Stiftung finanziert wurde.

WAGNER, MECHTHILD (1995): Bodenmerkmale der Wälder des Selbecker Terrassenlandes nördlich von Hösel und der Lintorfer Sandterrassen zwischen Mühlheim/Ruhr(!) und Lintorf - Auswertung von Profiluntersuchungen der Jahre 1984 - 1993 - Diplomarbeit im Zusatzstudiengang Ökologie Universität Gesamthochschule Essen Fachbereich 9 - Bio- und Geowissenschaften -. - Dipl. Arb. Essen. 186 S.
Der Titel sagt ja schon einiges ...

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Sonstiges

Amt für Statistik und Wahlen [ der Stadt Mülheim an der Ruhr] (o. J.): Mülheim berichtet 1952/1956. (Mülheim an der Ruhr) Selbstverlag 310 S.
Mit Rechenschaftsberichten der unterschiedlichen Dezernate, insbesondere für uns wichtige Hinweise vom Dezernat Bromby über die Oberförsterei (S. 157-158) und Dezernat Essers – Gartenamt (S. 219-220).

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER HEIMATKUNDLICHEN VEREINE VON MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (1949): Mülheimer Jahrbuch 1950 [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag) 192 S.
Die genaue Aufarbeitung der Geschichte von Herausgeber und Verlag des Mülheimer Jahrbuchs und seiner Vorgänger findet sich in unserer Einleitung zu dieser Seite.

Arbeitskreis Mülheim an der Ruhr im Förderverein Bergbauhistorischer Stätten im Ruhrrevier e. V. (2002): Auf den Spuren des Bergbaus in Mülheim an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr, (s.n.) (Faltblatt) mit Karten und Abbildungen
So knapp und doch so informativ! Ideal für den ersten Einstieg in das Thema!  Leider wird der Selbecker Bergbau nicht erwähnt. Aber vielleicht gibt es bald eine Neuauflage. Wir wünschen mehr vom diesem Arbeitskreis zu lesen.

BECKER, HELMUT; BOCKLENBERG, ERICH; BUCHLOH, FRITZ; HARSVELD, RALPH; SCHLÜTER, ALFRED; TIMMERBEIL, HELMUT; VIEWEG, WOLFGANG & WÜSTHOFF, BRUNO (1992): Architekturführer Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 92 S.
Wenn auch nicht unbedingt ein Naturschutzthema, so doch ein knapper, aber sehr informativer Führer zu den bedeutenden Baudenkmalen unserer Stadt, und die hängen oft eng mit Natur- und Artenschutzthemen zusammen.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2003): Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet - eine Service- und Koordinationsstelle für den Naturschutz der Städte Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Oberhausen.[= Mülheimer Jahrbuch 59 (2004)] - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 330-334 S.
... aber es war natürlich viel schwieriger als hier beschrieben.

BERTRAM, FRIEDRICH (1967): ... und das Schöne liegt so nah. Ein Streifzug durch das bezaubernde Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 23(1968)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 82-107 S.
Der Titel verrät schon den Charakter des Beitrags. Wegen der zahlreichen, heute schon als »historisch« einzustufenden Landschaftsbilder jedoch bedeutsam. Bilder von Menden kurz nach dem Bau der Ruhrtalbrücke, es gab damals dort in der Aue noch Altwässer, die inzwischen längst zugeschüttet sind. Landwirtschaft und Naturschutz!

BIOLOGISCHE STATION WESTLICHES RUHRGEBIET [Hrsg.] (2005): Wege- und Besucherlenkungskonzept Ruhrbogen im Grenzdreieck Duisburg - Mülheim an der Ruhr - Oberhausen. -Oberhausen (Selbstverlag der BSWR) 63 S. 21 Abb., 6 Tabellen und 18 Karten
Sehr ausführliches und auf detaillierte Felduntersuchungen basierendes Konzept. Jetzt sind die Städte gefragt, das fachgerecht umzusetzen. 

BLAESER, HEIKE (1985): Mülheimer machen mit beim Bemühen für Umwelt und Natur. Im Sammeln von Altglas bundesweit an der Spitze [= Mülheimer Jahrbuch 41(1986)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 45-50 S.
Für den BUND Mülheim ein Dokument aus seiner Gründungszeit! In der Titelformulierung.... aber lassen wir das. BUND-Sondermüllsammlung am Berliner Platz! Von uns ist fast nix zu sehen, dafür hängt unser Banner schön quer durchs Bild.

BÖHMER, GERHARD  (1953): Die Zeche im Kornfeld [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 42-44
Der Aufsatz betrachtet Mülheim an der Ruhr eher als »Großdorf« denn als Großstadt. Interessanter Ansatz ...

BREDEMANN, CLAUDIA (Mai 2008): Landschaftspflegerischer Begleitplan zur Errichtung einer temporären Campingfläche im Bereich des Sytrumer Ruhrbogens in Mülheim an der Ruhr.  Oekoplan Essen. - Essen. Mskr. 25 S. und 2 Karten
Macht rein formal Ruhr Reggae zur unendlichen Geschichte ...

BRUNSMEIER, KLAUS; SCHMIDT, ALBERT; OBERKROME, WILLI; MAXIM, WILFRIED & DEGENHARDT, WOLFGANG (2003): "Keine Berufsprotestierer oder Schornsteinkletterer" 25 Jahre BUND in NRW. - Essen (Klartext) 184 S. NE zu: Stiftung Naturschutzgeschichte (Hrsg.) (2003): 'Keine Berufsprotestierer und Schornsteinkletterer' - 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen.

BÜRO FÜR KOMMUNAL- UND REGIONALPLANUNG (BRK) ESSEN (2004): Nutzungskonzept für den ehemaligen Standortübungsplatz Auberg in Mülheim an der Ruhr. - Essen ([s.n.]) 6 S.

BUND KREISGRUPPE MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (1985): Sondermüllbericht 1985 für die Stadt Mülheim. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 13 S.
Vergl. den Aufsatz von Heike Blaeser (1985), damals war Müllvermeidung für uns noch ein wichtiges Thema. Das fand dann seinen Niederschlag in der Geschichte des BUND NRW von 2003.

BURCKHARDT, HANNS (1953): Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 85-86
Erster Tätigkeitsbericht aus den frühen Tagen des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr. Fortsetzung in den folgenden Titeln.

BURCKHARDT, HANNS (1954): Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde im Jahre 1954 [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 118-119 S.

BURCKHARDT, HANNS (1955): Von der Arbeit der Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde im Jahr 1955 [= Mülheimer Jahrbuch 11(1956)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 145 S.

BURCKHARDT, HANNS (1956): Von der Arbeit der Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde im Jahre 1956 [= Mülheimer Jahrbuch 12(1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 142 S.

BURCKHARDT, HANNS (1958): 25 Jahre Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 14(1959)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 97-105 S.
Interessanter Bericht über die Organisation des Naturschutzes von den Nationalsozialisten bis in die 50er Jahre. In Mülheim an der Ruhr lebten einmal sogar 11 große Krokodile! Möglich wurde der Beitrag, weil nach der Zerstörung des Mülheimer »Aquariums« die Unterlagen der Gesellschaft an Burckhardt gelangten. Der verschwieg leider den informativen Artikel von Fritz Hüge im Mülheimer Jahrbuch aus dem Jahr 1950 (s.u.).

Carow, ULRICH; Keil, PETER & Heuser, JÜRGEN (2008): Naturschutzgroßprojekt für die urban-industrielle Landschaft – NRW-Partner für Countdown 2010. – Natur in NRW (LANUV, Recklinghausen) 1/2008: S. 28.
Kurzvorstellung des avisierten Kooperationsprojektes.

DEICKE, HERMANN (1912): Die Ruhrschiffahrt und ihre Geschichte [= in Koepper, ?: In Schacht und Hütte.]  (s.l.) (s.n) 216 - 226 S.
Wir hatten mal genauere Angaben, wir tragen das irgendwann mal nach.

DEICKE, KARL (1899): Neuer illustrierter Führer durch Mülheim a. d. Ruhr und Umgebung mit neuestem Stadtplan 2. Ausgabe  verbesserte und vermehrte Auflage, Mülheim a. d. Ruhr (Baedecker) 80 S.
Das ist nun der Bruder von Hermann Deicke, diese Arbeit hat keinen so nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen. Karl war Amtsgerichtsrat und Gründer des Sauerländischen Gebirgsvereins und wohl mehr am Wandern interessiert. (Angaben Mülheimer Jahrbuch 1955, Bongers)

Dietz, Wilhelm (1934): Von unseren Straße und ihren Namen. Mülheim/R. 40 S., 4 Abb., ill. Kart. [= Mülheimer Heimatblätter, Heft 2]
Von uns noch nicht eingesehen, beide Arbeiten von Dietz sind zitiert und wohl eingearbeitet bei Meißner (1999). Wilhelm Dietz war Mittelschullehrer.

DIETZ, WILHELM (1939): Unsere Flurnamen. Eine heimat- und kulturkundliche Betrachtung [= Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1940]. - Duisburg (Rheinische National-Druckerei 78-84 S.
Auch heute noch wirklich mit Gewinn lesbar! Ein Neudruck 1950 in der Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim-Ruhr e.V. N.F.6, S. 28-32.

DÖRING, KARIN (1989): . - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 173 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (1989): Umwelt- und Entwicklungsplanung Mülheim an der Ruhr - Saarn - ökologisch orientierte Teilraumplanung.
Ein vielversprechender Ansatz. Was draus geworden ist siehe hier. Von Ökologie keine Spur mehr, schade!

DÖRING, KARIN; WEITKOWITZ, MARC et al. [Red.] (2003): Das Mülheimer Umweltinformationssystem. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 52 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr - Amt für Umweltschutz (2003): Das Mülheimer Umweltinformationssystem und seine Anwendung in der Bauleitplanung. 

EMSCHERGENOSSENSCHAFT [Hrsg.] (?[2002]): Die Route des Regenwasser. - Essen (Selbstverlag) 89 S.
Mülheim an der Ruhr gehört mit dem Heifeskamp dazu! Wer weiß das hier schon?

GESCHICHTSVEREIN MÜLHEIM A. D. RUHR E. V. [Hrsg.] (1908[1983]): Denkschrift zur Jahrhundertfeier der Stadt Mülheim an der Ruhr - 1908. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 375 S. 
Außer einigen Beiträgen zum Bergbau keine weiteren, für unsere Auswahl wichtigen Beiträge. Schon hier regiert Geld die Welt, die Land- und Forstwirtschaft wird von Herrn Julius Leverkus, der für das Kapitel "Wirtschaftliche Verhältnisse" verantwortlich zeichnet, mit keinem Wort erwähnt. Freilich fehlen 1908 ja auch die erst später eingemeindeten Dörfer. Wegen der vielen alten Abbildungen unverzichtbar bei der Beschäftigung mit unserer Stadt. Wir zitieren den Reprint aus dem Jahr 1983. Gespannt sind wir auf den Reprint 2008!

HASENJAEGER, EDWIN [Hrsg.] (1939): Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1940. Duisburg (Rheinische National-Druckerei) 208 S.
Als Oberbürgermeister, also ein Edelbrauner unter dem Nazi-Faschismus, war Hasenjaeger als Herausgeber angegeben. Siehe auch  nächsten Eintrag. Wer die NS-Heimat-Idiologie in Mülheim studieren will, findet hier Stoff genug.

HASENJAEGER; EDWIN [Hrsg.] (1940): Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1941. Duisburg (Rheinische National-Druckerei) 215 S.

HAUBROK, ANDREAS (2004): Biologische Stationen im Regierungsbezirk Düsseldorf - Verbindungsstellen zwischen dem behördlichen und dem ehrenamtlichen Naturschutz. - Umweltreport Wirtschaftsraum Düsseldorf 2: 16-22.
Die BSWR im Kontext ihrer benachbarten Stationen und ihre Bedeutung für das westliche Ruhrgebiet .

HEINZERLING, OTTO (1950): Heilsame Kräutlein, ihre Gewinnung und Verwendung [= Mülheimer Jahrbuch 6 (1951)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 69-71 S.
Interessante Episode aus der Nachkriegszeit aus Mülheim an der Ruhr. Heinzerling war Studienrat und in verschiedenen Funktionen bei der »Volkssammlung Heilkräuter« tätig. Gesammelt haben Lehrer und Schüler, verdient hat die Pharma-Industrie. Gottseindank wurde dieser Unfug nach dem Krieg bald eingestellt.

HOHENDAHL, ANNETTE (1986): Entwicklungskonzept Ruhraue Mülheim. - Essen (Diplomarbeit, Universität GHS Fachbereich 09, Landespflege) 143 S.
Sehr gründliche Arbeit

HÖVEL, RUDOLF OP TEN (1956): Alte Flur- und Straßennamen. Eine Aufzeichnung aus dem Anfang, der Mitte, dem Ende des vorigen Jahrhunderts. [= Mülheimer Jahrbuch 12 (1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 22-24 S.
Ausführlicher Bericht über zum Teil längst verschwundene Orts-, Straßen- und Flurnamen, aus denen sich teilweise gute Rückschlüsse auf die frühere Nutzung und Beschaffenheit der beschriebenen Bereiche ablesen lassen. Vergl. auch die Arbeiten von Dietz (1939) und Meißner (1999). Welcher Heimatforscher fasst die Ergebnisse einmal zusammen?

HOMBACH, BODO (1990): Zum Beispiel Freilichtbühne. 1. Aufl. - In: GRAFE, PETER; HOMBACH, BODO & MÜLLER, GERD [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr. Eine eigenwillige Stadt. - Essen (Klartext) S. 264-273. 
Zur Geschichte der Freilichtbühne und neue "alte" Träumereien zur Freilichtbühne. Das Zeltdach - das Münchener Olympiastadion läßt schön grüßen - ist auch schon da. Also nix Neues von der Truppe van Emmerich & Co. Vergl. auch Burckhardt (1959).

HÜGE, FRITZ (1950): Arbeitsgemeinschaft der heimatkundlichen Vereine. Die Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde, e. V [= Mülheimer Jahrbuch 5]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 35-37 S.
Hier ist die Originalgeschichte mit den 11  Mülheimer Krokodilen. Wegen der Bombenangriffe wurde die Tiere nach Dresden evakuiert, wo sie in den verheerenden Bombennächten 1945 umkamen. Daneben wird sehr anschaulich das damalige Aquarium (Korallen, seltene Fische) und Terrarium (Schlangen und Eidechsen) in Mülheim beschrieben, - alles war ehrenamtlich organisiert! Das wird dann von Dr. Burckhardt 1958 in einem Jahrbuchsbeitrag als eigene Suppe wieder aufgekocht. Nebenbei, Fritz Hüge war Kaufmann und wohnte am Goetheplatz.

JAGEL, ARMIN (2003): Bibliographie Naturschutzgebiete des KVR und Naturkunde im Verbandsgebiet. 1. Aufl. - Essen (Selbstverlag Kommunalverband Ruhrgebiet) 102 S.
Fast alles, was man wünschen kann, wir hoffen darauf, daß der KVR das im Internet verfügbar macht, ähnlich dieser Literaturliste. Wir hoffen vergeblich (2012)

Kaufhold, Barbara (2011): Leben am Fluss. Mülheim an der Ruhr. 1. Aufl. – Klartext, Essen. 272 S.
Sehr reich bebilderte Geschichte der Stadt am Fluß mit etwas Geologie, Geographie und Landschaftskunde. Ein Fest für die Augen allemal. Die ausgewählte Literatur ist nicht leider nicht aktuell.

KASCHLUN, WALTER & GUBE, ANGELIKA (2004): Nutzungskonzept für den ehemaligen Standortübungsplatz Auberg in Mülheim an der Ruhr. - Essen ([s.n.]) 6 S. NE zu: Büro für Kommunal- und Regionalplanung (BRK) Essen (2004): Nutzungskonzept für den ehemaligen Standortübungsplatz Auberg in Mülheim an der Ruhr.
Lang überholt...

KEIL, PETER (2009): Biodiversität im Schnittpunkt  zwischen Ehrenamt und Verwaltung – Biologische Stationen im Ruhrgebiet.  – Biodiversitätsforschung in Deutschland. Tagungsband zur Herbsttagung der FG Naturwissenschaftliche Museen 2008, Landsweiler-Reden.  ZfB-Scriptum 2: 43-49.

KEIL, PETER; BUCH, CORINNE; KOWALLIK, CHRISTINE; SCHLÜPMANN, MARTIN; KRICKE, RANDOLPH; UNSELD, KATRIN  (2011): NSG „Rumbachtal, Gothenbach, Schlippenbach“ in Mülheim an der Ruhr. Ergebnisse der Bestandsaufnahmen 2008 bis 2011 und Empfehlungen zu Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Unter Mitarbeit von Patrick Kretz und Daniela Specht. - unveröff. Manuskript der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet. 66 S. + 11 Karten.
Zusammenstellung der Bestandsaufnahmen (auch älterer) eines bedeutenden stadtnahen Naturschutzgebiets im westlichen Ruhrgebiet mit integriertem PEPL (Pflege- und Entwicklungsplan).

KESSLER, HELMUT; KLAUCKE, DIETER & WIERSCH, WERNER (1985): Sondermüllbericht 1985 für die Stadt Mülheim. Ergebnisse, Analysen, Maßnahmen. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 13 S. NE zu: BUND Kreisgruppe Mülheim an der Ruhr (1985): Sondermüllbericht 1985 für die Stadt Mülheim.
Erste Publikation des BUND Mülheim an der Ruhr! Es folgten die Berichte zur Gewässergüte Mülheimer Bäche und die Artikel in Jahrbüchern der Stadt Mülheim an der Ruhr.

KLABUHN, CHRISTINE (1975): Funktionen der Mülheimer Erholungsgebiete.- Staatsarbeit Universität Duisburg. 138 S.
Stadtarchiv MH Slg. 820/201

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN UND STADTKLIMATOLOGIE (Hrsg.) (1996): Atlas Karte + Luftbild Mittleres Ruhrgebiet Duisburg, Bottrop, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Dortmund. 1. Aufl. - KVR, Essen. 78 S. + III, 38 Karten und Luftbilder 1:20 000.
Neuere Auflagen auch als CD-ROM erhältlich. Inzwischen bietet der RVR Luftbilder und Karten im Internet an und heute gibt es Google-Earth.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABT. KARTEN, LUFTBILDWESEN (1992): Rhein-Ruhrhafen. Ökologisch-städtebaulicher Rahmenplan zur Gewerbeumfeldverbesserung. Erläuterungsbericht. 89 S. + 13 Pläne.
Dieses Werk ist nun wirklich eine Frechheit, auch für damalige Zeiten! KVR Bibliothek Standort VIIIa 28 442.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET [Hrsg.] (2003): Bibliographie Naturschutzgebiete des KVR und Naturkunde im Verbandsgebiet. 1. Aufl. - Essen (Selbstverlag Kommunalverband Ruhrgebiet) 102 S. NE zu: Wipf, Jörg; Piasecki, Evelyn (2003): Bibliographie Naturschutzgebiete des KVR und Naturkunde im Verbandsgebiet.
Der Autor ist Armin Jagel aus Bochum.

LAGERPUSCH, SANDRA (2001): Unsere 50er Jahre in Mülheim an der Ruhr. Lebensgefühl einer Generation. 1. Aufl. - Gudensberg-Gleichen (Wartberg) 63 S.
Eigentlich ein Bilderbüchlein für Oma und Opa, aber einige Luftbilder und Ansichten, z.B. Saarner Ruhraue beim Ausbau der Mendener Brücke sind ganz aufschlußreich.

MENKE, MARTIN (1990): Die Ruhrtalbahn. 2. Aufl. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag Eisenbahnfreunde Mülheim an der Ruhr e.V.) 62 S., zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
Viele s/w Bilder einer heute nicht mehr vorhandenen Landschaft entlang der "Mölm'sche Isserbahn".

MEIßNER, WOLFGANG (1999): Vom Adlerhorst bis Zwischen den Gärten. Straßennamen in Mülheim an der Ruhr [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr 71]. - Mülheim an der Ruhr (Eigenverlag) 310 S.
Die Arbeiten von Dietz aus den 30er Jahren sind hier wohl verarbeitet, wir haben dies noch nicht überprüft. Interessant ist das Studium von Straßen- (und Flur) Namen immer, es ergeben sich zahlreiche Hinweise auf verschwundene Elemente der Landschaft in unserer Stadt.

MEYER, DIETHARD E. (2002): Geofaktor Mensch. Eingriffe und Folgen durch Geopotenzialnutzuung [= Essener Unikate Berichte aus Forschung und Lehre 19]. - Essen (Universität Gesamthochschule Essen) 9-25 S.
Aufsatz zu Risiken und Nebenwirkungen der Ausbeutung der Erde durch den Mensch. Schöne Abbildung eines Ruhrsandsteinblocks mit Strudellöchern von der Küste des Oberkarbonmeeres aus dem Steinbruch Rauen, heute auf dem Gelände der GHS Essen. Interessantes zum Bergbau im Pott.

MEO (KVR ?) Hrsg. (1993, Neufassung): Regionales Entwicklungskonzept für die Region Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen (MEO). Beiträge zur Regionalentwicklung. Heft 4. 59 S. + Anhang u. Anlagenband.
Mit einem Kapitel "Ökologie" – steht wirklich nur "blabla" drin. KVR Bibliothek Standort II 28 504 a.

MOSTERT, ROLF-ACHIM (2004): Mühlen in Mülheim. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 41 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr - Amt für Umweltschutz (2004): Mühlen in Mülheim.
Sehr gut geschriebene und gründlich recherchierte, aber recht knappe Aufarbeitung dieses Themas. Da Mühlenbau und Betrieb immer mit Veränderungen von Fließgewässern einhergehen, eine wichtige Quelle zur Landschaftsgeschichte. Zahlreiche schöne Abbildungen.

MÜLHEIMER RENNVEREIN E. V. [Hrsg.] (1985): 1885-1985 100 Jahre Mülheimer Rennverein. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 84 S.
Eigentlich nicht so spannend, aber wegen der vielen Fotos und der Vorgeschichte der Rennbahn eine Information. Erste Rennen 1885 im Haager Feld (Broich), dann 1889 in der Saarner Aue in den »Kleinklemmschen« Wiesen [damals erreichbar mit  Eisenbahn (!), Straßenbahn und Schiff], da konnte man dann auch ohne Eintritt vom Kahlenberg aus zuschauen, schließlich ab 1910 Raffelberg (Speldorf). Die Herrenreiter von einst spielen heute alle Golf!

MÜLHEIMER STADTMARKETING UND TOURISMUS GMBH (Hrsg.) (2002): Auf den Spuren des Bergbaus in Mülheim an der Der eigentliche Verfasser ist der "Arbeitskreis Mülheim an der Ruhr im Förderverein Bergbauhistorischer Stätten im Ruhrrevier e. V." siehe dort.

MÜNTEN, THEO [Red.] (1985): 1885-1985 100 Jahre Mülheimer Rennverein. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 84 S. NE zu: Mülheimer Rennverein e. V. (1985): 100 Jahre Mülheimer Rennverein.

MÜLLER, GERD (1979): Vorfahrt für Grün. Der Mülheimer Landschaftsplan [= Mülheimer Jahrbuch 35(1980)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 122-127 S.
Mit dem »schönen« Foto von einem Pferd beim Zertrampeln einer Röhrichtzone im Naturschutzgebietes Kocks Loch! Ein herrliches Selbstzeugnis für das damalige Verständnis von »Naturschutz« - Hauptsache es sieht schön aus! In der Sache selbst ist es wohl entscheidend dem Engagement Gerd Müllers zu verdanken, daß es überhaupt einen Landschaftsplan für Mülheim an der Ruhr gab, wenngleich die versprochene 100%ige Förderung mehr als der eigentliche Naturschutz der Mentalität mölmscher Politiker entgegenkam. Zum »alten Landschaftsplan« von 1983 aus unserer Sicht später einmal an anderer Stelle.

ORTMANNS, KURT (1992): Schloß Broich in Mülheim an der Ruhr [= Rheinische Kunststätten 77]. 3. Aufl. - Köln (Neusser) 3-20 S. 
Die als Mauerpflanzenstandort bedeutsame Anlage wird hier historisch und baugeschichtlich beschrieben.

PASCHEKA, HOLGER (1987): Biotopentwicklungsplanung Forstbachtal - Mülheim a.d.Ruhr. - Essen (Diplomarbeit, Universität GHS Fachbereich 09, Landespflege) 188 S., und 10 Abb.
Sehr ordentliche Arbeit aus dem Bereich Landespflege bei Prof. Brahe und Prof. Schalk.

REDLICH, OTTO R. (1939): Mülheim a. d. Ruhr. Seine Geschichte von den Anfängen bis zum Uebergang an Preußen 1815. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 348 S., eine Karte und eine Ahnentafel.
Wichtige Ergänzung zur Jahrhundertdenkschrift von 1908. Sehr ausführlich. Nicht direkt unser Thema, aber interessant vielleicht folgendes (p. 310 f): Die Obrigkeit wirft einen Blick auf Mülheim. Es meint ein jülisch-bergischer Geheimrat über die "aufsässigen" Mülheimer: 
"Wer Mülheim kennt und weiß, daß das gemeine Volk aus solchen Leuten besteht, welche aus allen Ecken der Welt zusammengeloffen und ein Schaum der Liederlichkeit sind und welche sich von Predigern und Konsistorio nicht bezwingen lassen"...- 
Es geht damals (1786) um die Errichtung eines katholischen Gotteshauses, die Aufsässigkeit bestand darin, das provozierend anrückende Militärkommando (14 Mann!) mit Steinen zu bewerfen. Sehr amüsant, besonders für den aus einer südlichen Ecke "zugeloffenen" Webmaster. Oder auch nicht, leider hören wir in der Zuwanderungsdebatte doch heute wieder ähnlichen Schwachsinn!

SCHÖPPNER; ANGELA (1983): Der freizeitgeographische Erlebniswert innerstädtischer Parkanlagen und seine planerische Bedeutung, dargestellt am Beispiel des Mülheimer Witthausbusch-Parks. 198 S. III., graph. Darst., Dipl.-Arb. Universität Bochum, Abt. für Geowissenschaften

SCHREIBER, GÜNTHER (1966): Die Entwicklung des Mülheimer Ruhrtales - Vom Leiden und Werden einer Stadt am Wasser [= Mülheimer Jahrbuch 22(1967)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 135-161 S.

SCHULZKE, ERICH (1940): Die Grünflächenplanung in Mülheim [= Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1941] Duisburg (Rheinische National-Druckerei) 154-169 S.
Vom damaligen  Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr, später als stellvertretender Beiratsvorsitzender tätig. Vergleiche dazu den Aufsatz von Burckhardt (1959) unter Flora.

STADT MÜLHEIM [Hrsg.] (1929): Die Heimatausstellung 1927. - Mülheim/R. ([s.n.]) 94 S., und 34 Abb.
Die Heimatausstellung 1927 zeigte allen möglichen Krimskrams aus der Vergangenheit, dazu in diesem Heft Abbildungen und Text. Spannend ist die abschließende, gegliederte Bibliographie zu fast allen Lebensbereichen mit z.T. sehr alte Angaben und kaum bekannten Periodika. "Diese Bibliographie ist ein erster Versuch, das Schrifttum über Mülheim an der Ruhr möglichst ganz zu erfassen." Vorbildlich! Wo bleibt die Fortsetzung?

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (1989): Umwelt- und Entwicklungsplanung Mülheim an der Ruhr - Saarn - ökologisch orientierte Teilraumplanung. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 173 S.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ - [Hrsg.] (2002): Ausgleichsflächen in der Stadt Mülheim an der Ruhr - Ausgleichsflächenkataster Ausgleichsflächenpool. 3. Aufl. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 80, IV + I S., 2 Karten.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (2002): Landschaftsplanung in der Stadt Mülheim an der Ruhr. Informationen zur Neuaufstellung des Landschaftsplans. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 48 S.
Allgemein informierende Broschüre zum neuen Landschaftsplan, schöne Illustrationen.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (2002): Neuer Flächennutzungsplan der Stadt Mülheim an der Ruhr - Erläuterungsbericht (Auslegungsentwurf) Stand September 2002. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 124 S., 17 Tabellen und Karten.
Wird hier in Kürze kommentiert, auch der AK §29 wird sicher ausführlich dazu Stellung nehmen.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - STAB KOMMUNALE ENTWICKLUNGSPLANUNG UND STADTFORSCHUNG [Hrsg.] (2003): Teilraumentwicklungskonzept Saarn. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 93 S., 2 Tab., 4 Abb. und 12 Karten u. 1 Lage- u. Übersichtsplan.
Vergl. die Teilraumentwicklungsplanung Saarn von 1989, die Ökologie ist weggebrochen.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (2003): Das Mülheimer Umweltinformationssystem und seine Anwendung in der Bauleitplanung. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 52 S.
Was Power Point alles kann.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (2004): Mühlen in Mülheim. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 41 S.
vergl. MOSTERT; ROLF-ACHIM (2004)

STOYANOVA, IRINA & MÖHLENBECK, MERLE (2005): Mülheim an der Ruhr (Grün- und Freiraumtypologie) Landschaftsarchitektur, Landschaftsgestaltung und Urbanität. - Aachen (Mskr., RWTH) 18 S.
Frische Sicht auf ziemlich dröge Freiräume in Mülheim an der Ruhr.

STEGNER, BIRGIT (2002): Mülheim entdecken. 10 Rundgänge und 1 Fahrradtour. - Essen (Klartext) 320 S.
Von unserer Sache hat die Autorin nicht den blassesten Schimmer, und so steht leider viel Unsinn in dem ansonsten sehr schön bebilderten Buch. Schade, ein Gespräch mit den Experten vor Ort oder die Lektüre der wichtigsten Literatur hätte schon geholfen. Vielleicht bei der zweiten Auflage?

STIFTUNG NATURSCHUTZGESCHICHTE [Hrsg.] (2003): 'Keine Berufsprotestierer und Schornsteinkletterer' - 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen [= Beiträge zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland 3]. - Essen (Klartext) 184 S.
siehe auch BUND 1985

TACKE, BIRGITTA [Red.] (2002): Ausgleichsflächen in der Stadt Mülheim an der Ruhr. 3. Aufl. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 80 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr - Amt für Umweltschutz - (2002): Ausgleichsflächen in der Stadt Mülheim an der Ruhr - Ausgleichsflächenkataster Ausgleichsflächenpool.
Loseblattsammlung, übersichtliche Darstellung der Eingriffsproblematik, Zeigt, was von Jahrhundertwerk »Waldentwicklungskonzept« übrig blieb.

UECKERMANN, ERHARD (1973): Dr. Otto Heinzerling zum Gedächtnis. - Zeitschrift für Jagdwissenschaft.  19(4): 213.

Mit dem Hinweis auf sein Lebenswerk und seine Lebensdaten.

UNBEHAU, KURT (1967): Bibliographie Mülheimer Schrifttums [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr e.V. N.F. 18]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 36-48 S.
Bringt nur die Mülheimer Jahrbücher mit seinen Vorläufern, knappe Übersicht der Herausgeber, Autoren und Titel, die Bibliographie wurde offenbar nicht weitergeführt.

VORBUSCH, DIRK (2004): Naturoase in der Industrielandschaft. Die Ruhraue bei Mülheim. - NaturFoto. Magazin für Tier- und Naturfotografie 34(2): 18-23, http://www.vorbusch.de/download/ruhraue.pdf.
Kleiner Artikel für Naturfotographen, löblicher Hinweis auf Betretungsverbot außerhalb der Wege, aber wer hält sich dran? Keine neuen Informationen aber beeindruckende Fotos.

WEIRAUCH, HEINZ (2004): Von Bauern und Klöstern, Pächtern und Aufsitzern. Höfe und Kotten in Saarn [= Saarner Forschungen 2 [2002]]. - Mülheim an der Ruhr (Edition Werry) 203 S. 
Viele Akten und Urkunden sind hier ausgeklopft worden, und damit leider zu viel uninteressanter Staub - Namen, Heiraten und Geschäfte ohne rechten Zusammenhang endlos aufgelistet. Immerhin zeugen einige historischen Fotos Saarner Bauernhöfe mit ihren Obstwiesen, Hecken und Bäumen vom Verlust an Wohn- und Lebensqualität für die Saarner, von dem der Natur ganz zu schweigen. Die Übersichtskarten aber sind eine Katastrophe.

WIEBELS, VOLKER (1996): Lernort Natur. Waldschule Uhlenhorst [= Mülheimer Jahrbuch 52]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 52-56 S.

WIEGAND, GUIDO (1994): Teillandschaftsplan der Stadt Mülheim an der Ruhr -Menden, Ickten, Raadt-. - Essen (Diplomarbeit, Universität GHS Fachbereich 09, Landespflege) 157 S.
Die Karten liegen uns leider nicht mehr vor. Sehr gründliche Arbeit.

WILDSCHREY, EDUARD. (1931): Die vorgeschichtlichen Siedlungen im Raume von Grob-Mülheim. - Mülheim an der Ruhr (Marks) 40 S., mit Karte.
Aus: Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr Jg.25. Nr. 1./2. Haben wir noch nicht gesehen, sollte aber über die frühen Siedlungsbereiche unserer Stadt Auskunft geben.

WIPF, JÖRG & PIASECKI, EVELYN [Red.] (2003): Bibliographie Naturschutzgebiete des KVR und Naturkunde im Verbandsgebiet. 1. Aufl. - Essen (Selbstverlag Kommunalverband Ruhrgebiet) 102 S. NE zu: Jagel, Armin (2003): Bibliographie Naturschutzgebiete des KVR und Naturkunde im Verbandsgebiet.
Gut, aber so etwas gehört eigentlich ins Internet, oder?

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