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Flora (Höhere Pflanzen)/Vegetation

ADOLPHI, KLAUS; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SUMSER, HUBERT (2004): Kurze Notizen zu Vorkommen der Mohngewächse Macleaya spec., Meconopsis cambrica und Papaver altlanticum [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 29-37 S.
Enthält Hinweise auf Verwilderungen von Federmohn (Maleaya spec.) und dem gelben Scheinmohn (Meconopsis cambrica) in Mülheim an der Ruhr. [p]

ALMERS, LÜDER; BAUM, ANGELIKA; BAUM, HEINZ; JANSEN, HANS; LUWE, MICHAEL; SINGER, RUDOLF; THIELE, GÜNTER; WENKER, DIETER; WESTPHAL, GÜNTER et al. [Red.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.] (Selbstverlag) 335 S. NE zu: Arbeitskreis Heimischer Orchideen Nordrhein-Westfalen des BUND-NW e.V. (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens
Siehe nächsten Eintrag. [p]

ARBEITSKREIS HEIMISCHER ORCHIDEEN NORDRHEIN-WESTFALEN DES BUND-NW E.V. [Hrsg.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.] (Selbstverlag) 335 S.
Sehr gut aufbereitete Abhandlung über diese Pflanzen, alle Daten für Mülheim an der Ruhr und Umgebung, Punktkarten der Verbreitung, ausführliches Literaturverzeichnis und schöne Abbildungen! Wer es kaufen möchte: ISBN 3-00-008254-9. [p]

ASCHAN, GUIDO; HASENMÜLLER, LEILA & PFANZ, HARDY (2005): Ökologie und Verbreitung von Senecio inaequidens DC. im Ruhrgebiet - Geobot. Kolloq. 19 (Frankfurt am Main): 25-34
Interessanter Beitrag zum Neuankömmling aus Südafrika zu den im Titel des Aufsatzes behandelten Themen. Allerdings ohne direkten Bezug zum Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr, wo die Art ja auch schon seit mindestens 1990 siedelt - Essen ist halt weit weg - und wie sagt man so schön: "gut, dass wir darüber gesprochen haben". Die Rekonstruktion der Ausbreitung im westlichen Ruhrgebiet scheint nach dieser Darstellung ohnehin etwas lückenhaft, siehe z.B. bei Düll und Kutzelnigg (1987), oder bei Dettmar (1992), die bis Ende der 1980er Jahre die Besiedlung dieses Teilbereiches des Ruhrgebietes bereits gut dokumentieren. [p]

BIRKEN, SIEGMAR; GRENZHEUSER, WINFRIED; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & BERG, THORALD VOM (2002): Chaenorhinum origanifolium (L.) FOURR. in Nordrhein-Westfalen [= Floristische Rundbriefe. Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik 36(1/2)]. - Dülmen (Europäischer Universitätsverlag) 79-81 S.
Erste Meldung des Fundorts für Mülheim an der Ruhr des verwilderten oder verschleppten "Majoranblättrigen Löwenmäulchens". Mit Abbildung (diese aber grottenschlecht, wofür Herausgeber oder Autoren gar nichts können, nur der neue Verlag), Hinweise zu guten Abbildungen im Internet sind angegeben, oder hier aus Mülheim an der Ruhr. Anmerkung 2005, 2006: die Pflanze ist immer noch in den Ritzen vorhanden. 2008: wegen dringend notwendiger Renovierung der Terrasse ist das Vorkommen leider erloschen. [p]

BÖNINGER, THEODOR CONRAD (1790): De Vegetabilibus Venenatis et Speciatim de Plantis Venenatis Agri Duisburgensis.- Dissertation Universität Duisburg (Typis Vid. Benthonianae). 133 p.
Älteste uns bekannte floristische Abhandlung über den Duisburg-Mülheimer Raum. Beschreibt die um Duisburg vorkommenden Giftpflanzen. Wir bemühen uns (Oktober 2002) um ein antiquarisches Exemplar des Originals aus einem Antiquariat in Barcelona! Kommen wir daran oder gelingt es, eine Kopie zu erhalten, verteilen wir diese gerne weiter. Das Stadtarchiv der Stadt Mülheim an der Ruhr hatte kein Interesse! - (Ende November 2002) Ein befreundeter Botaniker war schneller als wir, aber wir haben eine gute Kopie. Wie kommt so eine "exotische" Arbeit nach Barcelona [Habent sua fata libellii!]. [s]

BONTE, LOUIS & SCHEUERMANN, RICHARD (1937): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1930-1934). - Decheniana 94. Bonn (Henry & Cohen). 107-142 S.
Akribische Aufzählung von Nachweisen sogenannter "Adventiv-Arten" also Pflanzen, die nicht zur ursprünglichen Flora des Ruhrgebietes gehörten, sondern erst durch den Menschen, meist unabsichtlich eingeführt oder eingeschleppt worden sind. Im Zeitraum von 1909 bis 1942 sammelten Bonte und Scheuermann über 1000 solcher Pflanzenfunde und veröffentlichen die Ergebnisse in zahlreichen, zumeist kleineren Publikationen. Für das Mülheimer Stadtgebiet insofern von Bedeutung, da die Herren auch die Güterbahnhöfe Broich und Saarn gründlich untersucht haben. [p]

BONTE, LOUIS (1916): Beiträge zur Adventivflora des Niederrheins (1909-1912). - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1916(D): 22-41 S.

BONTE, LOUIS (1930): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1913-1927). - Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 141-255 S.

BREUER, CLAUDIA (1988): Entwicklungs- und Pflegeplanung ‚Bissingheimer Wäldchen’. Erläuterungsbericht. – Dipl.-Arbeit, Univ. Essen, unveröffentl., 83 S. u. Anhang.
Neben dem NSG Bissingheimer Wäldchen, welches auf Duisburger Stadtgebiet liegt, wurden auch randliche Waldflächen auf Mülheimer Seite mit bearbeitet. Interessanter Beitrag zur Entwicklung von Feucht- und Nasswäldern im Duisburg-Mülheimer Wald (siehe auch Fuchs 2003). [p]

BURCKHARDT, HANNS (1953): Von Mülheims Pflanzenwelt I. Teil Überblick [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 87-89 S.
Beginn einer langen Veröffentlichungstätigkeit des Autors zum Naturschutz. Teil II. im folgenden Jahrgang. Hier auch eine Abbildung der Moorpflanzen: Preißelbeere (sic), Moosbeere, Lungenenzian, Wald-Läusekraut, Glockenheide. Lustig die Bemerkungen zu den angeblich ursprünglichen Waldbaumarten (Birke, hier wäre aber nur Moor-Birke richtig und Kiefer) und was der Forstmann damals (1953) so pflanzte (Roteiche und Weymuthskiefer). [p]

BURCKHARDT, HANNS (1954): Von Mülheims Pflanzenwelt II. Teil Auf Entdeckungspfaden im Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 67-69 S.

BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal unter »Beschuss« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben zu Anpflanzungen von »Exoten«. Klärt einige Geschichtsklitterungen aus dem Aufsatz von Erich Schulzke von 1940. Siehe unter Sonstiges. [p]

BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962. [p]

BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil Ein botanischer Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch! [p]

BURCKHARDT, HANNS (1965): Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 38-68 S.
Die darin enthaltenen wichtigen Beiträge von Fritz Pade (Vögel) und Rudolf Frerking (Insekten) sind im Titel und im Inhaltsverzeichnis leider verschwiegen und werden daher leicht übersehen, siehe diese unter Fauna, wir haben sie dort alle als eigenständige Beiträge bibliographiert! p.45. die Karte kann man nicht verstehen, wenn das eingeklebte Deckblatt = Vegetationskarte fehlt, wie z.B. beim Exemplar in der Stadtbücherei. [p]

BURCKHARDT; HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [=Mülheimer Jahrbuch22 (1967)] Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.

BURCKHARDT; HANNS (1968): Der Mülheimer - Duisburger Wald. Böden und Vegetation. [ =Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 4] Schwelm (Selbstverlag der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege im Bereich der Landesbaubehörde Ruhr) 68-94 S.
Ist das nicht ein schöner Name für einen Verlag? Daran ist abzulesen, wo der Naturschutz Ende der 60er angesiedelt war, dementsprechend waren seine »Erfolge«. [p]

BURCKHARDT; HANNS (1973): Wandel der Landschaft und Flora von Duisburg und Umgebung seit 1800. [=Duisburger Forschungen 18] Walter Braun, Duisburg. 115 S.
Erster Versuch einer Beschreibung der Veränderung der Landschaft, insbesondere aus floristisch-vegetationskundlicher Sicht, die floristischen Details stammen wohl größtenteils von Jürgen Pieper. Burckhardts Stärke lag eher in der Pilzkunde, aus den 70er Jahren gibt es einige Bestimmungs(Bilder)bücher von ihm zu diesem Thema, zusammen mit seiner Frau Maria Burckhardt. Andererseits gibt es zu Pilzen in Mülheim an der Ruhr überhaupt nichts Spezielles von Burckhardt. [p]

BURCKHARDT, HANNS (1976): Seltene Pflanzen in Mülheim an der Ruhr und Umgebung - einst und heute. [= Mülheimer Jahrbuch 30 (1975) Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 73-84 S.
Zweitverwertung der Schrift »Wandel der Landschaft ...«. [p]

DIERKES, ANN-HELLEN (2004): Untersuchungen zur Populationsökologie, Soziologie und lokaler Verbreitung von ausgewählten Neophyten im Ruhrgebiet. – Seminararbeit. Lehrstuhl für spezielle Botanik, AG Geobotanik, Ruhr-Universität Bochum. 41 S.
Behandelt insbesondere die Taxa Ailanthus altissima, Apera interrupta, Centaurea diffusa, Dittrichia graveolens und Senecio inaequidens mit zahlreichen Funddaten, Daten zum Wuchsort, Vegetationsaufnahmen etc. aus dem Vereinsgebiet der BSWR. Für Mülheim ist insbesondere der Hinweis auf das Vorkommen der extrem seltenen Centaurea diffusa (Sparrige Flockenblume) im MH-Hafen von Interesse. [g]

DIERKES, ANN-HELLEN (2006): Vorkommen und Ausbreitungstendenzen von Ergasiophygophyten im Verhältnis zur Gesamtflora unterschiedlicher Quartiertypen im Ruhrgebiet. – Bochum (Diplomarbeit, Ruhruniversität AG Geobotanik) 108 S., u. Anhang
Für das Stadtgebiet von Mülheim wurde die Gartenstadt „Heimaterde“ bearbeitet. Interessanter Überblick über verwilderte Zier- und Nutzpflanzen mit einigen Neufunden für das Ruhrgebiet und sogar für Deutschland (für
Für das Stadtgebiet von Mülheim wurde die Gartenstadt „Heimaterde“ bearbeitet. Interessanter Überblick über verwilderte Zier- und Nutzpflanzen mit einigen Neufunden für das Ruhrgebiet und sogar für Deutschland (für Adiantum raddianum, siehe Dierkes, A.-H., Sarazin, A., Fuchs, R., Loos, G.H. & Keil, P. (2005/2006) Ein Vorkommen von Adiantum raddianum C. Presl (Adiantaceae) in Essen (Nordrhein-Westfalen). – Floristische Rundbriefe (Bochum) 39: 45-49) [g]

DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1980): Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung, nebst Angabe der Standortansprüche, Herkunft, Einbürgerungsweise und Gefährdung für alle im weiteren Raum um Duisburg seit 1800 beobachteten Gefäßpflanzen. 1. Aufl. - Opladen, Westdeutscher Verlag. 326 S. [=Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen Nr. 2910, Fachgruppe Physik, Chemie, Biologie]
Nach der Arbeit von Jürgen Pieper hat die Universität Duisburg hier den Grundstein für die umfassende Bearbeitung der Flora von Mülheim und der (weiteren) Umgebung gelegt. Aber schon 5 Jahre später war eine Neuauflage erforderlich, diesmal im kleinen Verlag von Düll selbst. [p]

DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1987): Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung. 2. Aufl. - IDH-Verlag, Rheuth. 378 S. [1. Aufl. 1980, Opladen, Westdeutscher Verlag = Forschungsberichte d. Landes NRW, Nr. 2910]
Die zweite, sehr gründliche Inventarisierung der Flora des westlichen Ruhrgebiets und angrenzende Städte auf der Ebene einer Rasterkartierung mit Auswertung von historischen Daten aus der botanischen Literatur. Bildet eine der wesentlichen Grundlagen und setzt den Standard für spätere floristische Arbeiten im Ruhrgebiet. Erste Ergänzungen in den Floristischen Rundbriefen durch KUTZELNIGG, HERFRIED (1988) siehe dort. [p]

FUCHS, RENATE (2003): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Duisburg-Mülheimer Wald unter besonderer Berücksichtigung der Moor-, Bruch- und Auwälder. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 179 S.
Städteübergreifende Bearbeitung des Duisburg Mülheimer Waldes unter Einschluß der Mossflora. Behandelt auch das neue Vorkommen von Lysichiton americanus. [g]

FUCHS, RENATE; KUTZELNIGG, HERFRIED; FEIGE, GUIDO-BENNO & KEIL, PETER (2003): Verwilderte Vorkommen von Lysichiton americanus HULTÈN & H. ST. JOHN (Araceae) in Duisburg und Mülheim an der Ruhr. - Tuexenia. N.S. 23: 373-379.
Bericht über eine neue Art, die wohl im Begriff ist, sich in naturnahen Auenwäldern einzubürgern (in einem Zufluß zum Wambach in Saarn), auch bei uns. Mehr dazu auf der Seite der BSWR. [p]

FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2004): Onoclea sensibilis L. - der Perlfarn im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) -Flor.-Rundbr. (Bochum) 37 (1/2): 103-107.
Zwar nicht mehr exakt auf Mülheimer Stadtgebiet, aber auf Grund der "Grenznähe" (der Fundort befindet sich nur wenige hundert Meter von der Wolfsburg entfernt am Weißbach) noch für unsere Flora relevant. Da es von Farnpflanzen nur selten etablierte Neophytenbestände zu verzeichnen gibt, stellt dieses Vorkommen eine Besonderheit dar. [p]

Fuchs, Renate (2005): Erlen- und Birkenbruchwald-Gesellschaften im Ruhrgebiet. – Tuexenia 25: 83-92 S., 1 Tab. in der Anlage
Umfangreiche Darstellung der im Titel genannten Waldgesellschaften im Bereich des Duisburg-Mülheimer Waldes mit Hinweisen zum Erhaltungszustand, Entwicklungspotenzial und zur pflanzengeographischen Bedeutung. Ergänzend dazu die Arbeit von Breuer 1988. [p]

Fuchs, Renate; Hetzel, Ingo; Loos, Götz Heinrich & Keil, Peter (2006): Verwilderte Zier- und Nutzgehölze in Wäldern des Ruhrgebietes. – AFZ-Der Wald 12/06: 622-625. [Zusammenfassung] [Literaturverzeichnis-Online]
Darstellung der im Titel formulierten Thematik mit einem Schwerpunkt auf den Duisburg-Mülheimer Wald. [p]

FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2006): Die Bedeutung des Duisburg-Mülheimer Waldes für den Naturschutz im westlichen Ruhrgebiet [= Mülheimer Jahrbuch 62 (2007)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 95-107 S.
Nach fast 40 Jahren nun endlich die kritische Fortsetzung des Aufsatzes von Burckhardt zum Mülheimer Wald. [p]

FUCHS, RENATE, Kutzelnigg, HERFRIED, Feige, GUIDO BENNO (2005/2007): Seminatural Ancient Forest in Urban Agglomeration "Ruhrgebiet". - Acta Biologica Benrodis 13: p. 91-104
Vom Wald im Ruhrgebiet und auf Englisch, halbnatürlich! [p]

FUCHS, RENATE (2007/2008): Semi-natural ancient forest in an urban agglomeration area and its neophyte dynamics. - In: Rabitsch, W., Essl, F. & Klingenstein, F. (Eds.): Biological Invasions - from Ecology to Conservation. NEOBIOTA 7: p. 239-240
Über Neubürger im Wald von Mülheim und Duisburg [p]

GAUSMANN, PETER; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & HAEUPLER, HENNING (2004): Einige bemerkenswerte floristische Funde auf Industriebrachen des mittleren Ruhrgebietes [= Natur und Heimat 64(2)]. - Münster, W. ([s.n.]) 47-54 S.
Berührt das Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr nicht mehr, die Ergebnisse sind jedoch für das westliche Ruhrgebiet zu berücksichtigen. [p]

GRIMM, FRANZ FERDINAND (1800): Enumeratio plantarum officinalum quae circa Duisburgum ad Rhenum sponte quam culturae ope crescunt. - Diss. Duisburg. 168 p.
Dissertation über die Heilpflanzen der Duisburger Umgebung mit zahlreichen Hinweisen aus dem Stadtrandgebiet Duisburg-Duissern und MH-Speldorf, eine Abbildung daraus haben wir hier. Diese Arbeit wird oft fälschlich unter CARSTANJEN, KONRAD JAKOB (1800) zitiert [so z.B. bei Burckhardt, Hanns (1973)], Carstanjen war jedoch der Doktorvater von Grimm. Da die erste Seite im Exemplar des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande in Bonn fehlte, gab es auch die (falsche) Datierung 1797. So noch bei Düll und Friedrich in ihrer Bibliographie zur Flora des Rheinlands in der Decheniana. Inzwischen ist das Erscheinungsjahr 1800 gesichert. Leider ist auch der lateinische Titel nicht ganz korrekt zitiert. [s]

HAEUPLER, HENNING; SCHUMACHER, WOLFGANG; JAGEL, ARMIN et al. [Red.] (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 616 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO Recklinghausen (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen.
z.Zt. das beste, was zu dem Thema zu bekommen ist. [p]

HAUSSKNECHT, CARL HEINRICH (1884): Monographie der Gattung Epilobium. - Jena (G. Fischer) 318, VIII S., 23 Tafeln.
Mit einigen Angaben zum Vorkommen von Weidenröschen auf dem Mülheimer Stadtgebiet. Carl Haussknecht lebte um 1860 in Mülheim und arbeitete als Apothekergehilfe. Er botanisierte offensichtlich intensiv zusammen mit Wilhelm Polscher. Auf ihn gehen z.B. die Angaben über das Vorkommen von Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich) in Mülheim an der Ruhr zurück. Diese Sippe ist inzwischen in NRW ausgestorben (Vergl. RAABE ET. AL. 1996). [p]

Hansa Luftbild (Hrsg.) (1980): Stadt Mülheim Baumkataster 1980. Luftbildinterpretation zur Festlegung von Vegetationsschäden an Straßenbäumen auf der Grundlage von Color-Infrarotaufnahmen. Im Auftrag des KVR. Münster. 167 S.
Die Taxa werden überwiegend auf Gattungseben bezeichnet. Viele, schwer lesbare Tabellen. KVR Bibliothek Standort VIII 20 529. [p]

HEINZERLING, OTTO (1949): Wenig beachtete Kriegsfolgen [= Mülheimer Jahrbuch 5 (1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 125-126 S.
Frühe Beschäftigung auch mit Neophyten und Trümmer-Vegetation nach dem 2. Weltkrieg. Otto Heinzerling (1884-1974) war Studienrat am Gymnasium „Luisenschule“ und publizierte vornehmlich jagdliche Fachaufsätze, jedoch auch einige botanische Texte, z. B. über Farnpflanzen und die Trümmerschuttflora der Nachkriegszeit in den Mülheimer Jahrbüchern. Zwischen 1935 bis 1937 war er zudem bei der Bezirksstelle für Naturschutz in Essen tätig. Erst kürzlich ist ein Teil seines Herabrium im Bestand des Ruhr Museums in Essen wieder aufgetaucht, mit einer Reihe interessanter Farnpflanzenfunde aus Mülheim im Zeitraum zwischen 1930 und 1960. [p]

HEINZERLING, OTTO [Red.] (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S.
Nennt für den Bereich von Mülheim an der Ruhr 16 (!) Farn-Arten von insgesamt 50 in Deutschland: Buchenfarn am Rumbach(!), Bestand von Blasenfarn durch Überschüttung mit Baumaterial als vernichtet, Mauerraute als selten. Eigentlicher Autor des Beitrags ist jedoch Dr. R. Laubert, Regierungsrat in der Biologischen Reichsanstalt in Berlin. Dieser Aufsatz ist von Heinzerling aus dem Nachlaß von Laubert zusammengestellt worden. [p]

HINRICHS, FRITZ (1927): F.W. Oligschläger. Eine Erinnerungs- und Besinnungsschrift [= Bücherei der Bergischen Heimat 4]. - Solingen (Schwertverlag) 83 S.
Lebensbeschreibung von Franz Wilhelm Oligschläger im etwas pathetischen Stil der Zeit. Würdigt vorwiegend den Heimatforscher und Anreger des Rheinischen Wörterbuchs, teilt aber auf den Seiten 34-38 auch einiges über den Botaniker Oligschläger mit. Nebenbei, ein wirklich faszinierendes Schicksal. [p]

HÖPPNER, HANS (1909): Flora des Niederrheins. 2. Aufl., Krefeld 308 S.
Mit einigen Hinweisen auf das Mülheimer Stadtgebiet, z. T. aus Polscher (1861) übernommen. [p]

HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1926): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht. – Ruhfus. Dortmund. 381 S.
Erste grundlegende floristische Inventarisierung des gesamten Ruhrgebietes und angrenzender Räume. Sehr gründliche Flora mit zahlreichen Fundortnennungen auch aus dem Mülheimer Raum. Cover hier [p]

HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1971[1926]): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht [= Niederrheinische Landeskunde - Schriften zur Natur und Geschichte des Niederrheins 7]. 1. Aufl. - Duisburg (Walter Braun Verlag (Repr.)) 381 S. [p]
Auch dieser Nachdruck ist inzwischen leider vergriffen, erste Gesamtdarstellung des Gebiets. [p]

HUSSNER, ANDREAS (2006): Die aquatischen Neophyten in Nordrhein-Westfalen. - Decheniana 159: 39-50.
Azolla filiculoides und Saururus cernuus in Mülheim an der Ruhr, zitiert nach Swatek et al. 2004. Bei Saururus cernuus handelt es sich nach Mitteilung der BSWR wohl tatsächlich um ein beständiges Vorkommen (2006).
Kasielke, Till & Jagel, Armin (2009): Das Mauer-Felsenblümchen (Draba muralis L.) auf Bahngeländen im Ruhrgebiet. – Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Münster 69 (4): 151–158.
Mit Fundorten in Mülheim an der Ruhr! [p]

KEIL, PETER (1993): Flora und Vegetation als Indikatoren anthropogener Beeinträchtigungen am Beispiel der Ruhraue in Mülheim an der Ruhr. - In: Hütter, M. & Reinirkens, P. (Hrsg.): Geoökologie. Beiträge zur Forschung und Anwendung. Festschrift für Hans-Jürgen Klink: 89-101 S. Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum. [p]

KEIL, PETER (1997): Distribution and frequency of Bidens frondosa var. anomala Port. ex Fern. in the industrial area of the Ruhrgebiet (Germany).- In: BROCK, J. H., WADE, M., PYSEK, P., GREEN, D. (Ed.): Plant Invasions: Studies from North America and Europe. Bachhuys Publishers: 153-159 S. Leiden.
[p]

KEIL, PETER (1997): Häufigkeit und Verbreitung von Bidens frondosa var. anomala PORTER ex FERNALD 1903 am Beispiel des unteren Ruhrtales im westlichen Ruhrgebiet. - Florist. Rundbr. (Bochum) 29(2): 129-134 S.
[p]

KEIL, PETER (1999): Ökologie der gewässerbegleitenden Agriophyten Angelica archangelica ssp. litoralis, Bidens frondosa und Rorippa austriaca im Ruhrgebiet. - Dissertationes botanicae 321. Cramer, Berlin und Stuttgart. 186 S. + X, 54 Tab., 50 Abb.
Neben den im Titel erwähnten Sippen findet sich hier ein Zusammenstellung und Erläuterung der Flora und der Vegetation der Mülheimer Ruhraue. [p]

KEIL, PETER (2001): Verbreitung, Wuchsbedingungen und Gesellschaftsanschluß von Bidens frondosa und Rorippa austriaca im unteren Ruhrtal. - In: HACHTEL, MONIKA & KRAUSE, STEFAN: Bericht über die "Rheinische Tagung für Geobotanik und Populationsbiologie" am 11. März 2000 in Bonn - Schwerpunktthema: Auenvegetation - [= Decheniana 154]. - Bonn (Röhrscheid [u.a.]) S. 216-217. [p]

KEIL, PETER & ALBERTERNST, BEATE (1995): Reynoutria x bohemica CHRTEK & CHRTKOVA im westlichen Ruhrgebiet - kurze Mitteilung. - Natur & Heimat (Münster) 55(3): 85-88 S.
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KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1999): Seltene und bemerkenswerte Farn- und Blütenpflanzen in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 55 (2000)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 215-227 S.
Als Zwischenergebnis zur geplanten "Flora von Mülheim an der Ruhr". Beitrag hier [1.228 KB] verfügbar. [p]

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2001): Neubürger in der Flora von Mülheim an der Ruhr. [=Mülheimer Jahrbuch 57 (2002)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 221-229 S.
Beitrag zur Konfliktentschärfung in der Diskussion um sogenannte "schädliche oder gefährliche" gebietsfremde Pflanzenarten (Neophyten) mit vielen Beispielen aus der Mülheimer Flora. Jetzt nachzulesen als pdf-Datei auf der Homepage der BSWR. [p]

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2002): Bedeutung der Industrie- und Gewerbe-Brachflächen für den Naturschutz in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 58 (2003)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 225-233 S.
Ein spezielles Kapitel Naturschutz im Ruhrgebiet. Beitrag hier [402 KB] . [p]

KEIL, PETER, BROSCH, BRIGITTE & BUCH, CORINNE (2013): Naturschutzfachlich wertvolle Offenlandbiotope auf Industriebrachflächen. Ein methodischer Ansatz zur Flächenauswahl in der Metropole Ruhr. – Natur und Landschaft 88 (2013)/5: 213-219.
Veröffentlichung der Ergebnisse aus dem gemeinsamen Forschungsvorhaben der BSWR mit dem Regionalverband Ruhr. Die Erkenntnisse sind auch für Brachflächen in Mülheim anwendbar. [p]

KEIL, PETER; BUCH, CORINNE & KRICKE, RANDOLPH (2010): Die Herkulesstaude im westlichen Ruhrgebiet. Eine aktuelle Bestandsaufnahme zu Heracleum mantegazzianum. - Natur in NRW 2/2010: 30-34.
Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um diese neophytische "Problempflanze". [p]

KEIL, PETER, BUCH, CORINNE, BÜSCHER, DIETRICH, FUCHS, RENATE, GAUSMANN, PETER, HAEUPLER, HENNING, JAGEL, ARMIN, LOOS, GÖTZ HEINRICH, KRICKE, RANDOLPH, KUTZELNIGG, HERFRIED, SARAZIN, ANDERAS, SUMSER, HUBERT: (2010): Artenvielfalt auf der A 40 im Ruhrgebiet. – Natur in NRW 2010/4: 11-17 S.
Durch diese einmalige Gelegenheit konnten die Autoren zusammen mit über 70 ehrenamtlichen Kartierern im Rahmen der Veranstaltung Kulturhauptstadt 2010 »Still-Leben Ruhrschnellweg« auf der stillgelegten A40 einen 60 km langen Abschnitt bearbeiten einen ganzen Tag lang kartieren und so erstmalig die Bedeutung der Autobahnen für die Artenvielfalt belegen. Insgesamt wurde eine nicht erwartete hohe Anzahl an Pflanzenarten nachgewiesen, darunter zahlreiche bemerkenswerte und gefährdete sowie salztolerante Arten. Die Ergebnisse dieser bundesweit bemerkenswerten Kartierung sind hier abrufbar. [p]

Keil, Peter; Buch, Corinne; Fuchs, Renate; Schmidt, Carsten; Kricke, Randolph & Aptroot, André (2011): Erfassung und Bewertung schwermetalltoleranter Pflanzenarten auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergwerkes Neudiepenbrock in Mülheim-Selbeck. - [Mskr.] Unveröffentlichtes Gutachten der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, im Auftrag der Stadt Mülheim an der Ruhr, Amt für Umweltschutz. 37 S.
Wo diese Stadt meint, überall noch Gewerbeflächen brauchen zu müssen! Auf die Erkenntnisse dieser Arbeit stützt sich u. a. unsere strikte Ablehnung des Bebauungsplans Erzbergweg, zumindest was die sensiblen Flächen angeht. [g]

KEIL, PETER.; BUCH, CORINNE; FUCHS, RENATE & SARAZIN, ANDREAS (2012): Arealerweiterung der Hirschzunge (Asplenium scolopendrium L.) am nordwestdeutschen Mittelgebirgsrand im Ruhrgebiet. – Decheniana 165: 55-73. [p]

KEIL, PETER; BUCH, CORINNE; FUCHS, RENATE; SCHMIDT, CARSTEN; KRICKE, RANDOLPH & APTROOT, ANDRE (2012): Schwermetalltolerante Pflanzenarten auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergwerkes Neudiepenbrock III in Mülheim an der Ruhr-Selbeck. – Decheniana 165: 95-114.
In Hinblick auf geplante Sanierungsmaßnahmen seitens der Stadt und zusätzlichen Gewerbestandorten dort gewinnt die Idee, den Bereich als Sonderstandort schwermetallresistenter Arten zu schützen statt ihn platt zu machen. Ein Großteil der Belastungen ist natürlichen Ursprungs, war also schon vor dem Erzbergbau vorhanden. Pdfs der Arbeit sind über die BSWR erhältlich. Nachfragen. [p]

KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1995): Verbreitung, Ökologie und Schutz von Mauerpflanzen in Mülheim an der Ruhr. - Mülheimer Jahrbuch 51 (1996). Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr). 139-144 S.
Überblick über einen besonders interessanten städtischen Lebensraum. [p]

KEIL, PETER; FUCHS, RENATE & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Eriobotrya japonica (Thunb.) Lindl., die Japanische Wollmispel, ein ungewöhnlicher Neubürger in Kellerlichtschächten der Essener Innenstadt. – Natur und Heimat (Münster) 63 (2): 59-64 S.
Mit einem Hinweis auf ein angepflanztes Vorkommen der Sippe in Dümpten. [p]

KEIL, PETER, FUCHS, RENATE, BUCH, CORINNE & SCHMITT, REGINA (2010): Echte Feigen (Ficus carica) in Mülheim an der Ruhr nach dem Kältewinter 2008/2009. – Decheniana 163: 61.-70.
Im Aufsatz wird die Frage der Winterhärte und der Beständigkeit verwilderter Feigen im Ruhrgebiet am Beispiel von Mülheim erläutert. Da sich die Feigen nach wie vor nicht selbständig reproduzieren (alle aktuellen Vorkommen gehen auf verschleppte bzw. weggeworfene Früchte zurück), gilt die Art bisher als unbeständig. [p]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2001): Dynamics of the ephemerophytic flora in the Ruhrgebiet (West-Germany) - a pool of potential invasive plants or a temporary enrichment of flora? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Eds.] Biological Invasions in Germany - A Challenge to Act? Contributions and results of a conference in Berlin, October 4th - 7th, 2000. - BfN Scripten 32 Bonn, (Bundesamt für Naturschutz) p.79-80.
Siehe auch nächsten Beitrag. [p]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2002): Dynamik der Ephemerophytenflora im Ruhrgebiet - unerwünschter Ausbreitungspool oder Florenbereicherung? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Hrsg.]: Biologische Invasionen: Herausforderung zum Handeln? [= Neobiota 1]. - Berlin ([s.n.]) S. 37-49.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Expansive Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Phytodiversität von Städten. 5. Braunschweiger Kolloquium vom 31.10.-02.11.2003: 20 S.
Beitrag zu verwildernden Gartenpflanzen im Ruhrgebiet. [aber mal ehrlich, der Titel ist doch echt schauderhaft.] [p]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Neogene Sippen im Siedlungsraum am Beispiel des Ruhrgebietes. - Biodiversität im besiedelten Bereich. Handout zur Gemeinsamen Tagung „Bund-/Länder Arbeitsgruppe Biotopkartierung im besiedelten Bereich (21. Jahrestagung)“ & „Arbeitskreis Stadtökologie in der Gesellschaft für Ökologie“ – Posterbeitrag: S. 27. [g]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Expansive Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Kurzfassung eines auf dem 5. Braunschweiger Kolloquium „ Phytodiversität von Städten“ am 1.11.2003 gehaltenen Vortrags
Internetpublikation hier abrufbar (pdf-datei 280 kB). [p]

Keil, Peter & Loos, Götz Heinrich (2004): Ergasiophygophytic trees and shrubs in the Ruhrgebiet (West Germany). – In: Kühn, Ingolf & Klotz, Stefan [Eds.): Biological Invasions: Challenges for Science. Neobiota 3: 90.
Kurzer Überblick über verwilderte Gehölze im Ruhrgebiet – auch für Mülheim relevant. [p]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Ergasiophygophyten auf Industriebrachen des Ruhrgebietes [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 101-102 S.
Beispielhafte Darstellung bekannter und weniger bekannter, verwilderter Kultur- und Zierpflanzen im Ruhrgebiet mit Diskussion des Einbürgerungsstatus. (An das erste Wort im Titel kann ich mich immer noch nicht gewöhnen - Schubert/Wagner: Pflanzennamen und botanische Fachwörter auch nicht - der Webmaster) [p]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2005): Migration directions and paths of Heracleum mantegazzianum in the Ruhr area (Northrhine-Westphalia, Germany). - In: JUSTUS-LIEBIG-UNIVIVERSITÄT GIESSEN, DIVISION OF LANDSCAPE ECOLOGY AND LANDSCAPE PLANNING, The Ecology and Management of the Giant Alien Heracleum mantegazzianum, Final International Workshop of the `Giant Alien` Project - Programme and Proceedings, p. 33. Gießen.
Kurzfassung des Posterbeitrages der BSWR zur Tagung in Giesen mit Hinweis auf den Erstnachweis und auf die Ausbreitungswege der Herkulesstaude in Mülheim. Also zum Riesenbärenklau, deshalb wichtig, weil es da sehr unterschiedliche "Volks"-Meinungen zu gibt, siehe auch hier. [g]

KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SURKUS, BERTIL (2005): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Bereich der Orchideenwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr. - Oberhausen (Mskr., Biologische Station Westliches Ruhrgebiet) 13 S. [g]

KEIL, PETER & KORDGES, THOMAS (1997): Verbreitung und Häufigkeit bemerkenswerter Mauerpflanzen im Stadtgebiet von Essen. - Decheniana Bd. 150: 65-87 S.
Die östlichen Stadtteile von Mülheim an der Ruhr sind mit berücksichtigt. [p]

KEIL, PETER & KORDGES, THOMAS (1998): Wiederfund des Schwarzen Streifenfarnes (Asplenium adiantum-nigrum L. ) in der Westfälischen Bucht. - Natur & Heimat (Münster) 58(3): 65-68 S. [p]

KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN (2005): Naturschutzfachliche Bewertung der Grünland- und Uferhochstaudengesellschaften im Bereich des NSG-Teilabschnittes "Kocks Loch" (NSG "Saarn-Mendener-Ruhraue", FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim") im Rahmen der geplanten Wegeverlagerung und -verbreiterung des Leinpfades. - Oberhausen ([s.n.]) 21 S., und 4 Karten.
"Im geplanten Eingriffsbereich selbst ist im Wesentlichen der Status-quo erhaltenswert. Besonders wertvoll sind dabei die Wiesenbereiche des Arrhenatherion, da hier eine typische, bislang jedoch kaum dokumentierte Gesellschaft der Flussauen im Tiefland vorliegt, welche nicht räumlich-funktional kompensierbar ist". Arrhenatherion ist eine Wiesengesellschaft (Glatthafer-Wiese). Dem können wir nix hinzufügen. [g]

Keil, Peter; Pieper, Jürgen & Berg, Thorald vom (2011): Die botanische Erforschung von Mülheim an der Ruhr und Umgebung. – Mülheimer Jahrbuch 2012 (67), Mülheim an der Ruhr, S. 124-131.
Zeichnet die wesentlichen Schritte bei der botanischen Erforschung von Mülheim nach und listet die relevante Literatur auf. Einige Abbildungen. [p]

KEIL, PETER; SARAZIN, ANDREAS; LOOS, GÖTZ HEINRICH & FUCHS, RENATE (2002): Eine bemerkenswerte industriebegleitende Pteridophyten-Flora in Duisburg, im Randbereich des Naturraumes "Niederbergisches Tiefland". - Decheniana Bd. 155: S. 5-12 S.
Auch wenn hier im Titel vorwiegend von Duisburg die Rede ist, Fundmeldungen aus Mülheim an der Ruhr werden ausführlich kommentiert. Als Ergänzung dazu sind die Aufsätze von Keil et. al. (1997 und 2002) über Mauerpflanzen und die Industrie- und Gewerbebrachen in Mülheim an der Ruhr sinnvoll. [p]

Keil, Peter; Sarazin, Andreas; Fuchs, Renate & Riedel, Christian (2009): Pteris cretica und Adiantum raddianum (Pteridophyta) in Licht- und Brunnenschächten im Ruhrgebiet – breiten sich subtropische Farnarten in Deutschland aus? - Kochia 4: 135–145.
Mit der Beschreibung der Wuchsumstände von Adiantum raddianum im Brunnenschacht am Kloster Saarn.
Im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen bereits seit Jahren bekannter Vorkommen von Hirschzungen in zwei Brunnenschächten des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters in Mülheim an der Ruhr-Saarn (TK 4507/34) fielen uns im Jahr 2008 ebenso Farnpflanzen auf, die wir der Gattung Adiantum zuordnen konnten. Weitere Untersuchungen ergaben auch hier den Nachweis von Adiantum raddianum. Die Farnsippe besiedelt hier mit vier Exemplaren in einem der Brunnenschächte die tieferen Bereiche ca. 3-4 m unterhalb der Brunnenöffnung. Dieser aus Ziegelstein gemauerte Brunnen wurde erst mit der Renovierung des Klosters Ende der 1980er Jahren wieder freigelegt. Innerhalb der letzten Jahre wuchs der Bestand der Hirschzunge von ca. 5-10 Exemplaren im Jahr 2000 auf mehrere hundert Individuen in 2009 an. Weitere begleitende Farntaxa sind hier Asplenium trichomanes subsp. quadrivalens, Asplenium ruta-muraria, Athyrium filix-femina, Dryopteris dilatata und D. filix-mas. [p]

Keil, Peter; Fuchs, Renate; Hesse, Jürgen &. Sarazin, Andreas (2009): Arealerweiterung von Asplenium adiantum-nigrum L. (Schwarzstieliger Streifenfarn, Aspleniaceae/Pteridophyta) am nordwestdeutschen Mittelgebirgsrand - bedingt durch klimatische Veränderungen? - Tuexenia 29: 199-213.
Asplenium adiantum-nigrum L. (Aspleniaceae, Pteridophyta) breitet sich seit ca. 20 Jahren von seinem Arealrand im Rheinisch-Westfälischen Mittelgebirge ins Tiefland hinein aus. Die bislang in Nordrhein-Westfalen collin-montan verbreitete Farnart besaß dort bis zum Ende der 1980er Jahre eine stabile Verbreitungsgrenze mit Vorkommen an Felsstandorten des Ruhrtals, z.B. am Kahlenberg in Mülheim. Ausbreitungsgeschichte, Populationsentwicklung, Gesellschaftsanschluss sowie die neuen Wuchsorte (auch in MH) werden dargestellt. Abstract: »Im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen bereits seit Jahren bekannter Vorkommen von Hirschzungen in zwei Brunnenschächten des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters in Mülheim an der Ruhr-Saarn (TK 4507/34) fielen uns im Jahr 2008 ebenso Farnpflanzen auf, die wir der Gattung Adiantum zuordnen konnten. Weitere Untersuchungen ergaben auch hier den Nachweis von Adiantum raddianum. Die Farnsippe besiedelt hier mit vier Exemplaren in einem der Brunnenschächte die tieferen Bereiche ca. 3-4 m unterhalb der Brunnenöffnung. Dieser aus Ziegelstein gemauerte Brunnen wurde erst mit der Renovierung des Klosters Ende der 1980er Jahren wieder freigelegt. Innerhalb der letzten Jahre wuchs der Bestand der Hirschzunge von ca. 5-10 Exemplaren im Jahr 2000 auf mehrere hundert Individuen in 2009 an. Weitere begleitende Farntaxa sind hier Asplenium trichomanes subsp. quadrivalens, A. ruta-muraria, Athyrium filix-femina, Dryopteris dilatata und D. filix-mas.« [p]

KORDGES, THOMAS & KEIL, PETER. (1994): Beitrag zur Verbreitung von Mauerpflanzen im südwestlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Niederbergischen Land. - Dortmunder Beitr. z. Landeskde. 28: 137-157 S. [p]

KORTUM, CARL ARNOLD (1996): Beantwortung und Vorschlag einiger ökonomischer Kleinigkeiten - Wöchentliche Duisburgische Anzeigen von 1769. - In: SCHALLER, KLAUS [Hrsg.]: »Die Sache endlich auf's Reine bringen«. Carl Arnold Kortum in Zeitschriften seiner Zeit. Eine Dokumentation. - Essen (Klartext) o.S.
Carl Arnold Kortum (1745-1824) ist nicht nur der bekannteste Schriftsteller aus Mülheim an der Ruhr, sondern war zudem ein ausgezeichneter Pflanzenkenner. Leider ist sein Wissen um die Flora des Mülheimer Raumes nur wenig belegt. Der hier bibliographierte Aufsatz enthält eine der ältesten Hinweise zur Flora unseres Raumes, wenn auch eher im Kontext mit medizinischen und ökonomischen Fragen. Vergl. dazu Eintrag zu Deicke, Hermann. [p]

KUTZELNIGG, HERFRIED (1988): Veränderungen der Duisburger Flora seit 1980 sowie Korrekturen zur ersten Auflage der "Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung". - Floristische Rundbriefe 21(2): 116-121 S.
Als Neufund konnte der Europäischer Siebenstern (Trientalis europaea für Mülheim an der Ruhr 1986) aufgenommen werden. Fortschreibung der Daten in Schumacher (1995). Inzwischen ist auch diese Ergänzung der Flora überholt. Wir hoffen demnächst mit einer aktuellen Publikation die Ergebnisse der letzten 20 Jahre dokumentieren zu können. [p]

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 616 S.
besser bekannt unter Haeupler, Schumacher u. Jagel [p]

LAUBERT, RICHART (1942): "Tintenflecke" auf Ahornblättern. - Natur am Niederrhein 18(2): 55-58 S.
Laubert (gestorben um 1952, siehe folgenden Eintrag) spielte eine wichtige Rolle im Naturschutz in Mülheim an der Ruhr (nach mündlicher Mitteilung ehemaliger Beiratsmitglieder). Er hat wohl in Mülheim an der Ruhr botanisiert, es gibt ein Exemplar der Flora von Höppner & Preuss (1926) mit einer Reihe von handschriftlichen Bemerkungen zu Fundorten in Mülheim von Laubert, jedoch keine unter seinem Namen publizierten Veröffentlichungen dazu. Vergl. dazu unseren Beitrag zu seltenen Pflanzen in Mülheim an der Ruhr. Wir suchen immer noch nach Informationen über seine Tätigkeit in Mülheim an der Ruhr - kann da jemand helfen? [p]

LAUBERT, RICHART (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9, 1954]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S. NE zu: Heinzerling, Otto (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde. [p]

LOHMEYER, WILHELM (1954): Vegetationskarten des Stadtwaldes von Mülheim/Ruhr nebst Erläuterungstabellen. – unveröffentlichtes Mskr., Bonn.
Inzwischen in der Arbeit von Renate Fuchs (2003) gründlich ausgewertet und zum Teil nicht mehr aktuell. Wurde auch von Burckhardt (1966 und 1968) verwendet. [g]

LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HENTSCH, MELANIE (2003): Bidens frondosa anomala - Varietät, Form oder Art? - Floristische Rundbriefe. Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik 37(1/2): 95-101.
Mit Angaben über die Vorkommen in Mülheim. [p]

Lubienski, Marcus & Jagel, Armin (2009): Der Borstige Schildfarn, Polystichum setiferum (FORSSK.) T. MOORE (Dryopteridaceae, Pteridophyta), neu für Westfalen. – Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Münster 69 (4): 141–150.
Mögliche Vorkommen auch im westlichen Ruhrgebiet, also auch Mülheim an der Ruhr, worauf zu achten wäre. [p]

LÜSTNER, OTTO (1925): Übersicht über die im Stadt- und Landkreis Essen vorkommenden seltenen Pflanzen. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 249-253.
Bei der Ähnlichkeit der Naturräume und der direkten Nachbarschaft lohnt ein Blick über den "Tellerrand", vor allem, weil es eine relativ frühe Arbeit ist. Bemerkenswert: Asplenium adiantum-nigrum, Cystopteris fragilis, Thelypteris limbosperma, Cuscuta gronovii, Inula britannica, Sambucus ebulus, Orobanche minor, Orobanche rapum-genistae, Phalaris canariensis, Impatiens glandulifera, Thelypteris phegopteris. [p]

LÜSTNER, OTTO (1925): Unsere heimischen Farnkräuter. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 243-249.
Die Erwähnung von Asplenium adiantum-nigrum bezieht sich offensichtlich auf das Vorkommen am Kahlenberghang im Mülheim an der Ruhr. Vergl. unten Eintrag Oligschläger (1837). [p]

MATZKE-HAJEK, GÜNTER (1996): Die Verbreitung der Brombeeren (Rubus L. Subgenus Rubus) im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen). - Jber. d. Naturwiss. Ver. i. Wuppertal 49: 44-120 S.
Gründliche Darstellung der Verbreitung und Häufigkeit der Brombeer-Arten bis in den südlichen Teil Mülheims. Trotz ihrer Bedeutung, eine Artengruppe, die gerne übergangen wird. Es ist aber auch nicht ganz einfach mit den Brombeeren! [p]

MEIGEN, WILHELM (1886): Flora von Wesel. Zusammenstellung der in der nächsten Umgebung von Wesel vorkommenden Pflanzen (Phanerogamen und Gefäßkryptogamen) - Beilage zum Jahresbericht des Gymnasiums zu Wesel. - Wesel (Kühler) 44 S.
Wilhelm Meigen hat nach dem Tod von Wilhelm Polscher (1861) die noch unveröffentlichten Manuskripte durchgearbeitet und auch zahlreiche Fundorte seltener oder bemerkenswerter Arten aus dem Mülheimer Gebiet in dieser Weseler Flora aufgeführt. [s]

MÜLLER, JULIUS (1931): Zur Flora des bergischen Landes. - Sitzungber. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1929(D): 9-16 S.
Julius Müller aus Velbert hat in den 20er bis 40er Jahren des 20. Jh. im niederbergischen Raum botanisiert. Er war ein ausgezeichneter Kenner der Flora inklusive der Brombeeren und der Moose. Bei seinen Untersuchungen hat er das Ruhrtal zwischen Werden und Mintard mit einbezogen und so auch einige interessante Funde für das Mülheimer Stadtgebiet publiziert. [p]

MÜLLER, JULIUS (1934): Zur Flora des niederbergischen Landes II. - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1930-32(D): 53-64 S. [p]

MÜLLER, JULIUS (1937): Zur Flora des niederbergischen Landes III. - Decheniana 94: 117-121 S.
[p]

NEUMANN, SANDRA (2010): Untersuchungen zur Ökologie und Populationsbiologie ausgewählter seltener Streifenfarn-Arten im Ruhrgebiet. - Lehrstuhl Evolution und Biodiversität der Pflanzen, Ruhr-Universität Bochum. 116 S. + Anhang.
Die Arbeit behandelt auch die Mülheimer Vorkommen vom Schwarzstieligen Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum) und Hirschzunge (Asplenium scolopendrium) [g]

OBERKIRCH, KARL (1933): Geschützte Pflanzen unseres Gebietes. [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 27-29 S.
Beeindruckende und z.T. kuriose Liste mit Angaben zu 15 Pflanzenarten. Schließt mit dem Wunsch »...auf das wir wieder werden, was unsere Väter waren, Menschen unseres Heimatbodens.« Naturschutz und Faschismus, ein spezielles Thema! Oberkirch war Mittelschullehrer in Essen-Borbeck und "Kommissar für Naturdenkmalpflege". 1920 Gründungsmitglied des Kommitees für Naturdenkmalpflege in Essen und 1931 Leiter der Bezirksstelle für Naturdenkmalpflege. Und seit dem 1.4.1933 in der NSDAP. Ihm gelang nach 1945 die Entnazifizierung und er führte seine Naturschutzarbeit ab 1946 weiter. Vergl. dazu ALMUT LEH (2006): Zwischen Heimatschutz und Umweltbewegung. Die Professionalisierung des Umweltschutzes in Nordrhein-Westfalen, Essen (Campus), 484 S. Zu einer genaueren Beschäftigung mit Oberkirch hat übrigens eine Anfrage aus Essen-Borbeck geführt. In den Borbecker Beiträgen 2005 gibt es einen Aufsatz über Oberkirch. Der Aufsatz von Oberkirch ist im Archiv Oberhausen Sign. Oc 6.56, eine Kopie davon liegt uns vor. Die anderen Titel des Autors aus den Bibliothekskatalogen lassen ahnen, wer damals alles Naturdenkmale "pflegen" durfte... [p]

OLIGSCHLÄGER, FRANZ WILHELM (1837): Primitiae Florae phanerogamicae Solingensis-Montanorum. Verzeichniss phanerogamischer Pflanzen, welche in der näheren und weiteren Umgebung von Solingen, im Bergischen, wildwachsen. - Archiv der Pharmacie des Apotheker-Vereins im nördlichen Teuschtland 2. Reihe 10. [s.n.], Remscheid und Wermelskirchen. 281-352 S.
Erster Hinweis zu Asplenium adiantum-nigrum (!) auf dem Kahlenberghang (nahe Jugendherberge). Inzwischen konnten wir auch die beiden Vornamen entschlüsseln, wertvoll war der Hinweis bei Hinrichs (1927).[s]

Piduch, Mareike (2006): Floristischer Vergleich des FFH-Gebiets Mülheimer Ruhraue mit dem Ruhrbogen im Städtedreieck DU-MH-OB. – Bachelor-Arbeit, Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie, Universität Bochum.
Interessanter floristischer Vergleich der im Titel genannten Mülheimer Ruhrauen-Abschnitte (fußt auf eine Literatur- und Datenauswertung, keine Geländearbeit). [g]

PIEPER, JÜRGEN (1974): Beiträge zur Flora von Mülheim a. d. Ruhr. Floristische Untersuchungen im Bereich des Meßtischblattes Nr. 4507. - Decheniana 126(1/2): 155-182 S.
Erste, sehr gründliche Darstellung der Flora eines Teilbereiches von Mülheim an der Ruhr. [p]

PIEPER, JÜRGEN (2001): Beiträge zur Flora des Flughafens Essen-Mülheim. – unveröff. Mskr., Mülheim an der Ruhr. 17 S.
Wird gerne zur Begründung der ökologischen Wertigkeit von Flugverkehr in und für Mülheim mißbraucht, siehe dazu auch unsere Stellungnahme. [145 KB] [g]

POLSCHER, WILHELM (1861): Anleitung zur Bestimmung der in der Umgebung von Duisburg wachsenden Gräser und Verzeichnis der daselbst vorkommenden Cruciferen, Umbelliferen, Compositen, Labiaten, Juncaceen und Cyperaceen. - In: Jahresbericht über das Königliche Gymnasium, die Realschule und die Volksschule zu Duisburg. Duisburg (J. Ewich) 28 S.
Polscher war Reallehrer an der Realschule zu Duisburg und durchforschte wohl sehr gründlich auch den westlichen Teil von Mülheim - vor allem die Saarner Mark, Speldorf und den Duisburg-Mülheimer Wald. Eine sehr wertvolle Darstellung der Flora, allerdings nur einige ausgesuchte Familien. Nach seinem Tod 1861 veröffentlichte W. Meigen weitere interessante Funde in der Flora von Wesel (1886) - siehe oben. Wir fahnden derzeit noch nach dem Nachlaß von W. Polscher im Stadtarchiv von Duisburg. [s]

RAABE, UWE; FOERSTER, EKKEHARD; SCHUMACHER, WOLFGANG; WOLFF-STRAUB, ROTRAUD; KUTZELNIGG, HERFRIED; PATZKE, ERWIN; WIßKIRCHEN, ROLF et al. (1996): Florenliste von Nordrhein-Westfalen [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 10]. 3. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 196 S.
Nicht speziell zu Mülheim, die Erwähnung des inzwischen verschollenen Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich), das ehemals bei uns vorkam (vergl. Haussknecht 1884), bezieht sich jedoch indirekt auf das Stadtgebiet. [p]

Riedel, Christian; Bahne, Heinrich; Riedel, Helmut & Keil, Peter (2005): Neue und bemerkenswerte Funde in der Flora von Oberhausen (westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) – Natur am Niederrhein (N. F.) 20(2): 62-76
In Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft der Staun (Station Umwelt und Natur Oberhausen e.V. – dem Zusammenschluss der Naturschutzverbände in OB) hat die BSWR eine Übersicht über die Veränderungen in der Flora von Oberhausen und eine Darstellung neuerer und bemerkenswerter Funde publiziert. Das Heft mit dem Artikel ist gegen einen kleinen Kostenbeitrag, bzw. Spende in der BSWR erhältlich. Einige Funde (z. B. Coronopus didymus) beziehen sich auch auf das Stadtgebiet von Mülheim. [p]

SARAZIN, ANDREAS, KEIL, PETER, FUCHS, RENATE & GAUSMANN, PETER (2013): Bemerkenswerte neophytische Sippen in der Pteridophyten-Flora Nord-West-Deutschlands. - In: HORN, KARSTEN & BÖCKER, REINHARD (Hrsg.) (2013): Farne als Lebensleidenschaft. Festschrift für H. Wilfried Bennert anlässlich seines 65. Geburtstages. - Berichte des Instituts für Landschafts- und Pflanzenökologie der Universität Hohenheim, Beiheft 22: S. 43-62.
Natürlich auch mit dem Mülheimer Vorkommen von Adiantum raddianum im Brunnenschacht beim Kloster Saarn. [p]

Scheuermann, Richard (1926): Die Adventivflora des rheinsch-westfälischen Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1925: S. 50-57. [p]

Scheuermann, Richard (1928): Die Pflanzenwelt der Kehrichtplätze des rhein.-westfl. Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1928: S. 10-28.
[p]

Scheuermann, Richard (1929): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rheinisch-westfälischen Industriegebietes. – Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: S. 257-342.
[p]

Scheuermann, Richard (1934): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rhein.-West. Industriegebietes. Erster Nachtrag. Beiträge zur Systematik und Pflanzengeographie XXI. – Repert. spec. nov. reg. veg. Beih. 76: S. 65-99.
[p]

Scheuermann, Richard (1941): Die Pflanzen des Vogelfutters. – Natur am Niederrhein 17(1): S. 1-13.
Alle Texte von Scheuermann beschäftigen sich mit Adventivpflanzen, von denen der Autor zusammen mit Louis Bonte – siehe auch dort – reichlich an den ehemaligen Güterbahnhöfen in Broich und Saarn gesammelt hat. [p]

SCHUMACHER, WOLFGANG; DÜLL-WUNDER, BARBARA; VANBERG, CHRISTOPH & WUNDER, JÖRG (1995): Atlas der Farn- und Blütenpflanzen des Rheinlandes (mit Anmerkungen zu ausgewählten Sippen). 1. Aufl. - Bonn ([s.n.]) 56 S., und 1750 Verbreitungskarten. [g]

SICKINGER, JAN (2006): Floristische und vegetationskundliche Untersuchungen in den Bachtälern Rumbachtal und Forstbachtal im Bereich der Städte Mülheim und Essen. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 154, XI S.

Rote Liste Arten, sonstige bemerkenswerte Pflanzen und Neophyten mit Abbildungen und Standortangaben. [g]

SONNENBURG, FRANK (1995): Beitrag zur Vegetation und Fauna im Bereich der Wassergewinnungsanlage Styrum / Speldorf / Broich in Mülheim an der Ruhr. - unveröff. Mskr., Essen. 95 S.
Städtische Gartenverwaltung zu Mülheim a. d. Ruhr (1926): Ausdauernde, winterharte Pflanzen für den Staudengarten im rhein.-westf. Industriebezirk. Erste Ausgabe August 1926, Mülheim, Prüßmann, 54 S.
[g]

(SVR?) Begrünung des Ruhrkohlebezirks 1954 und 1955
fast 50.000 Gehölze nachgepflanzt auf der Zechenhalde Wittkampstraße und Zeppelinstraße. Viele Fotos aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. KVR Bibliothek Standort IIIa 7226. [g]

SWATEK, JAN HENDRIK; LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HAEUPLER, HENNING (2004): Saururus cernuus L., das Eidechsenschwänzchen im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 39-43 S.
Offenbar Erstnachweis einer Verwilderung dieser Aquarienpflanze in Deutschland. [p]

TAPP, INGRID (2000): Veränderungen in der natürlichen Vegetation des Ruhrgebietes zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert an Hand von Landkartenstudien. 1. Aufl. - Natur am Niederrhein. N.F. 15(1). wechselnde Verleger, Krefeld. 3-32 S. [p]

TRAUTMANN, WERNER (1972): Vegetation (Potentielle natürliche Vegetation). 1. Aufl. - In: HAUBNER, KARL; KRAUS, HANS & WITT, WERNER [Red.]: Nordrhein-Westfalen [= Deutscher Planungsatlas 1(3)]. - Hannover (Gebrüder Jänecke) S. 29, 1 Karte und 1 Erläuterungsbogen.
Guter allgemeiner Überblick und für die erste Orientierung sehr hilfreich. Ausführliche Erläuterungen der einzelnen Vegetationsformationen. Gibt im Erläuterungsbogen die Gehölze für die landschaftsgerechte Gestaltung der Naturräume an. Wenn sich nur einer daran halten könnte... [p]

UNSELD, KATRIN (2010): Einfluss eines Massenbestandes des invasiven Riesenbärenklaues (Heracleum mantegazzianum) auf die blütenbesuchende Insektenfauna. - Masterarbeit, Universität Bielefeld. 72 S.
Interessanter Beitrag zur Bedeutung der Art für Insekten, untersucht wurde der südliche Abschnitt von Kocks Loch (FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim") [g]

Verein "Archäologische Kulturlandschaft Ruhrgebiet e.V." (Hrsg.) (2001):... nicht nur Kraut und Rüben. Archäobotanik im Ruhrgebiet. – Klartext Essen.88 S.
mit Beiträgen von Jutta Meurers-Balke, Ursula Tegtmeier, Karl-Heinz Knörzer und Reiner Pasternak. [p]

WIRTGEN, PHILIPP (1857): Flora der preußischen Rheinprovinz und der zunächst angränzenden Gegenden. Ein Taschenbuch zum Bestimmen der vorkommenden Gefässpflanzen ; Mit 2 lithogr. Tafeln.- Bonn (Henry & Cohen) XII, 563 S. [s]