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Rahmenvereinbarung für BSWR

Duisburg, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr, 10.12.2002

Brief und Siegel hat jetzt die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet im Oberhausener Haus Ripshorst. Heute unterzeichneten NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn und Vertreter des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR) sowie die beteiligten Städte Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg die nötige Rahmenvereinbarung für die Finanzierung des Aufbaus und den Betrieb einer Biologischen Station für das westliche Ruhrgebiet. Betrieben wird diese Station vom Trägerverein Biologische Station Westliches Ruhrgebiet, in dem sich die Städte, der KVR, die anerkannten Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU, die Emschergenossenschaft sowie die Kreisbauernschaft, Jäger, Landesfischerei-Verband und Gartenbauverband der Region zusammengeschlossen haben. Dazu wurde zwischen den Städten, dem KVR und dem Trägerverein ebenfalls eine Vereinbarung über den Betrieb der Station unterschrieben.

Frau Höhn:"Der will doch bloß mein schönes Geld aus meinem Täschchen, oder?" - "Klaro Klaro, Frau Höhn, und gleich hab' ich es!": denkt der Vorsitzende





Im Frühjahr kommenden Jahres wird die Biologische Station die Arbeit in Haus Ripshorst (Oberhausen) aufnehmen. Schwerpunkte ihrer Arbeit werden die Datenerhebung über Flora und Fauna, Empfehlungen für Pflege und Entwicklung von Naturschutzgebieten sowie Planung und Realisierung eines städteübergreifenden Biotopverbundes sein. Die Station führt außerdem Exkursionen durch und berät Bürger, Kommunen und Organisationen in Naturschutzfragen.
Neben dem Standort Oberhausen wird es eine Außenstelle im Landschaftspark Duisburg-Nord geben.

Finanziert wird die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet zu 80 Prozent aus Landesmitteln. Jährlich fließen 127.000 Euro des Landes, 16.300 Euro aus dem KVR-Haushalt und je 5.200 Euro aus den Haushalten der Städte in den Betrieb.

Der Trägerverein dankt allen "Geburtshelfern" für ihre Mithilfe.

Für die Erstausstattung der Station stehen leider nur Fördergelder in Höhe von 50% seitens des Landes zur Verfügung, so daß der Trägerverein dringend auf Spenden für den Eigenanteil (ca. 15.000 Euro) angewiesen ist. Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein sind natürlich steuerbegünstigt. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Thorald vom Berg bittet daher dringend um Unterstützung durch Spenden für diese wichtige Einrichtung für den Naturschutz aller drei Ruhrgebietsstädte. Endlich einmal ein Projekt für unsere Region über die Stadtgrenzen hinaus!

Das Konto ist eingerichtet bei der Sparkasse Mülheim an der Ruhr "Trägerverein Biologische Station Westliches Ruhrgebiet" Konto Nummer 353 335 391 - BLZ 362 500 00. Stichwort "Spende Erstausstattung".